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Unter Leitung der Museumspädagogin und Bildhauerin Konstanze Thomas-Zach konnten deshalb Schülerinnen und Schüler des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim sowie der Grundschulen (GS) Hohnsen, Itzum und Ochtersum seit Anfang des Schulhalbjahres im RPM zunächst viel Spannendes über fremde Kulturen erfahren. „Mir ist es wichtig, die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Wir haben hier im RPM die einmalige Möglichkeit, uns von so wunderbaren Kunstwerken verschiedener vergangener Kulturen inspirieren zu lassen. Dieser hautnahe Kontakt zu Kunstwerken von Weltklasse setzt ungeheure kreative Kräfte frei. Die Kinder sprühen nur so von Ideen und es ist eine Freude zu sehen, wie sie dann an die Umsetzung gehen“, beschreibt Konstanze Thomas-Zach ihre Erfahrungen bei diesem neuen Projekt.

Im praktischen Teil der AG ging es dann an die Umsetzung der gesammelten Ideen mit den verschiedenen Werkzeugen und Materialien wie Stein, Tusche oder Gips. Am Ende standen Werke mit einer ganz besonderen Ausstrahlung, die die jungen Künstler am 15.06.2016 im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Scharnhorstgymnasium erstmals ihren Mitschülern und dem Lehrerkollegium mit großem Erfolg präsentierten.

Kjell Gerritsen, Viertklässler von der GS Hohnsen, hatte sich mit altägyptischen Steinreliefs beschäftigt. Er erklärte zunächst, dass diese nicht nur als Schmuck an Grabwänden, sondern auch der Versorgung des Toten im Jenseits dienten. Außerdem gab es erhabene und eingearbeitete Reliefs. Beispiele für beide Arten hatte Kjell mit verschiedenen Werkzeugen angefertigt. Dabei orientierte er sich an Motiven, die er im Museum gesehen hatte, und dachte sich selbst welche aus.

Warum ägyptische Mumienmasken stets mit den Farben Gold und Blau geschmückt waren, konnten Anna Bruns (11) und Alina Olms (10) an mehreren Exemplaren verdeutlichen, die sie selbst angefertigt hatten: Für die alten Ägypter war das Fleisch der Götter aus Gold und ihre Haare aus blauem Lapislazuli. Und weil die Menschen so unsterblich wir die Götter sein wollten, ließen sie sich Mumienmasken in den göttlichen Farben herstellen. Die beiden Schülerinnen vom Scharnhorstgymnasium und der GS Itzum erklärten ihren Mitschülern außerdem ganz genau, wie sie die Mumienmasken hergestellt hatten und dass nur reiche Ägypter sich eine solche Maske leisten konnten.

Mit den Tieren im alten Ägypten hatte sich Drittklässlerin Jasmin Dering von der GS Itzum beschäftigt. Sie fand heraus, dass die alten Ägypter auch schon Kühe und Schafe als Fleisch- und Milchlieferanten kannten. Hühner standen erst sehr spät auf dem Speiseplan, aber dafür aßen die Menschen Enten und Wildvögel und hielten bereits Bienen, um Honig zu gewinnen, da sie noch keinen Zucker kannten. Zu den Tieren, die die Ägypter als Götter verehrten, zählte u. a. die Katze, die Jasmin lebensecht aus Ton geformt hatte und ihren Mitschülern präsentierte.

Charlotte Skowronek und Lina-Marie Burgdorf aus der 5C des Scharnhorstgymnasiums hatten sich mit den chinesischen Schriftzeichen beschäftigt. Aus Papier, Leim und Holzstäben hatten sie die für China typischen Hängerollen angefertigt und mit Tusche – selbst hergestellt mit Hilfe von Tinte, Wasser und Reibstein – beschrieben und bemalt. „Bei den Chinesen ist die Schönheit der Zeichen wichtiger als der Inhalt und sie haben immer ziemlich ordentlich und geschrieben, nicht so wie wir“, war Lina-Maries Fazit.  

Die Kreativ-AG des RPM richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 und 5. Die AG ist für die Dauer eines Schulhalbjahres angelegt und wird einmal wöchentlich à 90 Minuten durchgeführt. Für weitere Informationen steht Margrid Schiewek, Leitung der Museumspädagogik des RPM, unter m.schiewek(at)rpmuseum.de gern zur Verfügung.

 
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