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JOSEPHA GASCH-MUCHE: LICHTPHÄNOMENE AUS GLAS
19. Juli - 7. September 2014

© Josepha Gasch-Muche
© Josepha Gasch-Muche

Josepha Gasch-Muche hat erst vor wenigen Jahren Glas als Werkstoff für die Realisierung ihrer Ideen entdeckt. Heute bestimmt diese Technik in hoher Perfektion das Werk der Künstlerin. Josepha Gasch-Muche wurde unter anderem mit dem Coburger Glas Preis (2006), dem Silver Prize bei der internationalen Glasausstellung in Kanazawa, Japan (2007) und dem Bayerischen Staatspreis (2008) ausgezeichnet. Vom 19. Juli 2014 – 7. September 2014 präsentiert das Roemer- und Pelizaeus-Museum eine Werkschau der international bekannten und mehrfach preisgekrönten Künstlerin aus dem niedersächsischen Alfeld.

Für ihre faszinierenden Kunstwerke benutzt Josepha Gasch-Muche ein ganz spezielles, extrem dünnes Glas (150 Mikrometer dünn), das eigentlich für Displays von Mobiltelefonen und ähnlichen technischen Geräten bestimmt ist. Aus tausenden, hauchdünnen Glasstückchen, die sie auf Leinwände oder feste Untergründe schichtet und weitgehend unsichtbar fixiert, gestaltet sie Wandbilder und 3-dimensionale Objekte.

Trifft dann Licht auf diese Glasschichtungen, erwachen die Flächen eindrucksvoll zum Leben. Alles verändert sich mit dem Blickwinkel des Betrachters, mit dem Einfall des Lichts, das in dem Relief vielfältig eingefangen und reflektiert wird, sich ständig von neuem transformiert und vibrierend in Bewegung setzt.

In ihrer schillernden Uneindeutigkeit machen die Werke von Josepha Gasch-Muche für den Besucher die ganze Sinnlichkeit des Lichts erfahrbar.

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