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Agnieszka Artych, Director of Production, Foto: Sh. Shalchi

Yesterday - Tomorrow
A Work in Aspective Realism

Die Wiedergeburt ägyptischer Kunst nach 2000 Jahren und ihre Weiterentwicklung in fotorealistischen Medien.

Dem deutsch-amerikanischen Künstler Marc Erwin Babej ist es gelungen, die auf zeitlose Dauer und Beständigkeit angelegte pharaonische Kunst in die Gegenwart zu übertragen - und damit zum ersten Mal nach 2000 Jahren Kunstwerke auf der Basis altägyptischer Standards zu erschaffen. Dabei überträgt er diese Kunst in fotorealistische Medien und entwickelt sie somit weiter. Der Kern der Arbeit besteht aus 15 monumentalen "fotografischen Reliefs", die mittels modernster Fototechnik entstanden sind. Dabei adaptiert er die wohl auffälligste Besonderheit ägyptischer Kunst: die gleichzeitige Darstellung des menschlichen Körpers aus verschiedenen Perspektiven wie Frontal- und Seitenansicht. Unter anderem durch diese "aspektivische" Darstellung übersetzt er die auf Zeitlosigkeit angelegte ägyptische Kunst in die Gegenwart. Der Kunststil wird von Babej und den beteiligten Ägyptologen als aspektivischer Realismus bezeichnet. Eine eigene App macht dem Leser des Katalogs zusätzliche Inhalte sichtbar und ermöglicht eine dreidimensionale Augmented Reality-Darstellung dieses einzigartigen Projekts.

An der Entstehung von "Yesterday - Tomorrow" war ein Team von mehr als 50 Mitarbeitern beteiligt, darunter auch 13 renommierte internationale Ägyptologen von bedeutenden Institutionen (Harvard University, Université Paris-Sorbonne, Brown University, Ludwig-Maximilians-Universität München, Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim u.a.). Babej beschreibt die Entstehungsgeschichte des Werkes sowie die Aussagekraft und Intentionen des aspektivischen Realismus und geht auch auf technische Details ein. Die beteiligten Ägyptologen kommentieren die einzelnen Reliefs und geben dabei einen tiefen Einblick in die Geisteswelt des pharaonischen Ägypten.

Texte von: Agnes Artych, Mariam Ayad, Marc Erwin Babej, Roger Ballen, Christian Bayer, Laurel Bestock, Mariem Boukadida, Roxana Flammini, Juan Carlos Moreno Garcia, Oliver Gauert, Salima Ikram, Christian E. Loeben, Peter Der Manuelian, Matthias Müller, Thomas Schneider, Regine Schulz, Alex Vanderheyden und Steven Vinson

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