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Neupräsentation Dauerausstellung

Blauweiß-Vase in Sancai-Technik (Qianlong-Marke und -Periode, 1736-1795) ©Roemer- und Pelizaeus-Museum

Chinesisches Porzellan

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen chinesischen Porzellans in Europa. Fast 100 Stücke aus dieser besonderen Sammlung präsentiert das RPM jetzt in einer Neuaufstellung der Ausstellung „Chinesisches Porzellan“. Thematisch gegliedert, erlauben die kostbaren Objekte Einblicke in die Dekortechniken der chinesischen Porzellane und die Vielfalt und Bedeutung ihrer Dekormotive.

Im Zentrum dieser Neupräsentation von Porzellanen des 15. bis 19. Jahrhunderts stehen prächtige Blauweiß-Porzellane der Ming- und der Qing-Dynastie, die durch zahlreiche mono- und polychrome Porzellane ergänzt werden.

Figur eines Mönches (15. Jh.) ©Roemer- und Pelizaeus-Museum

Darüber hinaus richtet sich der Blick aber auch auf die Vorstellungswelt des Daoismus und des chinesischen Buddhismus, das Gelehrtenwesen und die Schreibkunst.

Der Stifter dieser Sammlung, der 1827 in Betheln bei Hildesheim geborene Ernst Ohlmer, lebte als Beamter des chinesischen Seezolldienstes von 1868 bis 1914 in China. 1880 schenkte er dem Museum einige bedeutende Stücke aus seiner umfassenden Sammlung, die nach seinem Tod im Jahre 1927 schließlich dem Museum übereignet wurde. Die besondere Bedeutung der Sammlung Ohlmer beruht darauf, dass der größte Teil der Porzellane nicht für den Export nach Europa, sondern für den chinesischen Markt, den kaiserlichen Hof und die hohe Beamtenschaft, hergestellt wurde.

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