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Kräne – Brücken – Lokomotiven
Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil

09. Oktober 2020 bis 11. April 2021

Metallbaukästen eröffneten um 1900 in den Kinderzimmern völlig neue Spielwelten. Dieses geniale Konstruktionsspielzeug begeisterte durch seine Vielfältigkeit, verband es doch auf faszinierende Weise Spiel und Realität. Neben der Modelleisenbahn waren die Baukästen für kleine und große "Freizeit"-Ingenieure eines der beliebtesten Spielzeuge des 20. Jahrhunderts.

In der Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 1960er Jahre erlebten die Metallbaukästen und hier insbesondere der Märklin-Metallbaukasten in Deutschland und in vielen anderen Ländern ihren Höhepunkt. Damit knüpfte dieses Systemspielzeug an die großen Erfolge der Zwischenkriegszeit an. Für viele Jahrzehnte war es somit ein "Spielzeug für Generationen": Väter und Söhne, später auch Töchter fanden hier eine gemeinsame Erlebniswelt.

In der Ausstellung "Kräne - Brücken - Lokomotiven. Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil" wird die Faszination für dieses Eisenspielzeug erneut entfacht. Mit einmaligen Exponaten spannt sich ein Bogen, der von der Geschichte des Spielzeugs über die Kindheitserinnerungen bis in die Gegenwart führt.

Im Mittelpunkt stehen Darstellungen technischer Errungenschaften der letzten 120 Jahre, wie Flugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge aller Art. Besondere Highlights sind die Großmodelle der Wuppertaler Schwebebahn und das sechs Meter lange Modell der Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke, die im Original über den Nord-Ostsee-Kanal führt. Eine kleine Sensation ist ein Modell, das 2007 vom Weltraumtouristen Charles Simonyi auf der ISS im Weltall montiert wurde! Aber nicht nur diese Objekte beeindrucken, sondern auch zahlreiche Konstruktionen aus dem Ingenieurwesen. Selten waren wohl so viele Originalbaukästen und Raritäten von Märklin, Trix, Walther Stabil und anderen Herstellern mit all ihren technischen Raffinessen zu sehen. Sicherlich werden bei vielen Besuchern nostalgische Erinnerungen geweckt, konnten sie doch mit ihren Baukästen die große Welt der Technik im Kleinen nachbilden.

Hauptleihgeber ist Dieter Bode aus Lutter am Barenberge, dessen Konstruktionen auf diesem Gebiet als einmalig zu bewerten sind.

Zusätzlich werden auch Aspekte aus dem BMBF "KunstModell-Projekt" in der Ausstellung dargestellt. Hierbei sollen kleine Beispiele u.a. aus der Ägyptischen Sammlung zeigen, dass bereits im Altertum Modelle eine wichtige Vermittlungsrolle spielten. Über die gesamte Laufzeit hinweg werden zu dem eine Märklin-Bahnanlage sowie Modelleisenbahnraritäten präsentiert.

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