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Verlängert bis 31.01.2021!
Modische Schwergewichte aus Namibia
Traditionelle Kleidung und Schmuck der Hererofrauen

In der Auseinandersetzung mit der deutschen kolonialen Vergangenheit richtet sich das öffentliche Interesse immer wieder auf das Schicksal der Herero und Nama. Hintergrund ist der während des Deutsch-Namibischen Krieges 1904-1908 an ihnen durch die deutsche Kolonialmacht verübte Völkermord. Zwischen 40.000 und 60.000 Herero und 10.000 Nama starben. Den Überlebenden nahm die Kolonialregierung ihr Land und ihre Lebensgrundlage, die Rinder, und machte sie sich als billige Arbeitskräfte zunutze.

Mit der alten Lebensweise verschwand auch die materielle Kultur der Herero. Die Tracht hatte sich durch das aufkommende Christentum schon vorher zu wandeln begonnen. Die ursprünglichen Kleidungsstücke der Frauen ließen die Brust unbedeckt und bestanden aus Leder, das mit schweren Eisenperlen besetzt war, sowie dekorativem Schmuck aus unzähligen, aufwändig hergestellten Scheibchen aus Straußeneierschalen. Diese Tracht wurde durch den Einfluss der Missionare durch "züchtige" bodenlange Baumwollkleider ersetzt. Anlässlich des 175-jährigen Jubiläums des Museumsvereins und gegenwärtiger ethnologischer Provenienzforschung an der Namibia-Sammlung des RPM zeigt das Museum eine Auswahl dieser namibischen Modeschätze des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

 
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