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Glanzlichter der Naturfotografie 2020

All-Over-Winner: "Beuteflug", © Glanzlichter der Naturfotografie, Foto: Markus Varesvuo
Junior-Ward-Winner: "Schönes Auge", © Glanzlichter der Naturfotografie, Foto: Luca Lorenz

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim präsentiert vom 
31. Mai bis 28. August 2022 wieder die "Glanzlichter der Naturfotografie". Der Glanzlichter-Wettbewerb fand 2020 zum 22. Mal statt. Er wird seit 1999 jährlich ausgeschrieben und vergibt in acht verschiedenen Kategorien Geld- und Sachpreise im Wert von etwa knapp 30.000 Euro. 919 Fotografinnen und Fotografen aus 39 Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben fast 16.937 Bilder eingesendet.

Die Jury bestand aus dem Naturfotografen Carsten Braun, dem CEWE-Projektmanager Bastian Freese sowie der Naturfotografin Mara Fuhrmann.


„Glanzlichter-Naturfotograf 2020“ ist Markus Varesvuo aus Finnland mit dem Bild „Beuteflug“.


Das Foto zeigt einen Seeadler, wie er mit einem Fisch als Beute in den Fängen über das Wasser fliegt. In Norwegen gibt es einen bekannten Ort, an dem Fischadler gefüttert werden, wobei die Besucher sie vom Boot aus beobachten oder fotografieren können. Einer der Veranstalter bringt kleine Gruppen an die Küste. Besonders für Fotografen sind dies immer Tage, die Staunen und Freude hervorrufen. An einem frühen Abend im August sah Markus von einem Boot aus einen mächtigen Seeadler auf einem Hügel im Fjord sitzen, ein Hauch von Gegenlicht erhellte ihn. Beim Anflug auf den Fisch verfolgte Markus den Adler mit seiner Kamera und drückte genau in dem Moment ab, als der Vogel mit dem gerade gefangenen Fisch in den Fängen über die Wasseroberfläche flog. Zu diesem Zeitpunkt stimmte alles: das Gegenlicht der untergehenden Sonne auf dem Gefieder des fliegenden Adlers, die Reflexionen im aufspritzenden Wasser und die Haltung des Tieres – Elemente, die dem eingefangenen Bild eine besondere Atmosphäre geben. Ein Traum für Markus, dies zu erleben und festzuhalten.


Der „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2020“ ist der 14-jährige Luca Lorenz aus Berlin. Seine beeindruckende Aufnahme "Schönes Auge" zeigt einen Feldhasen aus allernächster Nähe.

Luca fährt jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule und hat oft seine Kamera dabei, um davor oder danach Wildtiere zu fotografieren. Am 14. November 2019 radelte er nach der Schule in ein schönes Gebiet in der Nähe seines Schulwegs. Er schloss sein Fahrrad an einen Baum, denn er musste einen kleinen Fluss überqueren. Dies gelang ihm, da eine große Weide umgestürzt war und sich als Brücke anbot. Hinter dem Fluss war es ziemlich menschenleer. Luca streifte an einer kleinen Wiese entlang, als auf einmal direkt vor ihm ein gut getarnter Feldhase saß. Um ihn nicht zu stören, wich Luca ein paar Schritte zurück, setzte sich hin und begann den Hasen zu fotografieren. Dieser bewegte sich kaum, wahrscheinlich in der Hoffnung, nicht von Luca entdeckt zu werden. Nachdem Luca einige Bilder gemacht hatte, ließ er das Tier in Ruhe und ging weiter. Auf dem Rückweg schaute Luca noch einmal an der Stelle vorbei, und tatsächlich saß der Hase immer noch dort. Wieder hockte sich Luca hin und fotografierte, wobei dieses Bild entstand. Wenige Momente später entschloss sich der Feldhase dann doch, ins Unterholz zu hoppeln. Luca war erleichtert, weil der Hase komplett gesund aussah. Am Computer spielte Luca mit verschiedenen Ausschnitten, um das Bild spannender zu machen


Wer keine Gelegenheit hat, sich die Gewinnerbilder in einer der Ausstellungen anzuschauen, kann alle Bilder mit ausführlichen Informationen zum Bild auch im dazu erscheinenden Buch „Glanzlichter 2020“ sehen. Darin sind auf 136 Seiten die Aufnahmedaten und Geschichten zum jeweiligen Bild nachzulesen. Das Buch ist nicht im Handel erhältlich kann aber auf der Internetseite www.glanzlichter.com/shop.cfm/ im Buchshop bestellt oder an der Kasse des Museums erworben werden.

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