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Seuchen
Fluch der Vergangenheit – Bedrohung der Zukunft

02.10.2021 bis 01.05.2022

Seuchen haben die Menschen und ihre Zivilisation zu allen Zeiten bedroht und dadurch entscheidend geprägt. Die dramatischen Ausbrüche in der Vergangenheit sind für immer im kulturellen Gedächtnis der Menschheit verankert. Der Siegeszug der Medizin hat diesen Krankheiten - zumindest in den Industrieländern - für einige Zeit Einhalt geboten. In den weniger entwickelten Regionen der Welt waren und sind sie bis heute eine große Gefahr. Doch auch bei uns droht die Rückkehr alter und die Einschleppung neuer, bislang auf andere Erdteile beschränkter Erreger. Dieses immense Gefahrenpotential führt uns die derzeitige Ausbreitung des bisher unbekannten Coronavirus (SARS-CoV-2) in aller Deutlichkeit vor Augen. Die Bekämpfung dieser Krankheiten und die Etablierung wirksamer Infektionsschutzmaßnahmen werden zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zählen.

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim wird ab Herbst 2021 in einer großen, hochgradig inszenierten und weltweit einmaligen Sonderausstellung die Kultur- und Naturgeschichte der Seuchen zu sehen sein, einschließlich aktueller Herausforderungen und Lösungsansätze der modernen Medizin. Dabei werden sowohl großartige Kunstwerke und historische Objekte gezeigt, als auch modernste Präsentationsformen wie Walk-In-Areas und Hologramme genutzt, um die Besucher in die Vergangenheit zu entführen oder Zeuge modernster Entwicklungen werden zu lassen. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit führenden medizinischen Einrichtungen wie der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

Das umfangreiche museumspädagogische Veranstaltungsprogramm finden Sie unter der Rubrik Vermittlung.

Förderpreis Museumspädagogik 2020
RPM GEWINNT PREIS DER VGH-STIFTUNG

(v.l.n.r.) Museumspädagogin Julia Kruse, M. A., die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz, Kurator der Sonderausstellung "Seuchen", Oliver Gauert, M. A., ©RPM, Foto: A. Puzik

Am Mittwoch, 25.11.2020, wurde das Ausstellungsprojekt "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft" des Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim mit dem Förderpreis Museumspädagogik 2020 der VGH Stiftung ausgezeichnet.

Jurymitglied Dr. Elke Kollar war per Video ins Museum zugeschaltet und hob in ihrer Laudatio den stark ausgeprägten Bezug zum Alltagsleben der unterschiedlichen Besuchergruppen und zum eigenen Handeln positiv hervor und lobte die enge und aktive Einbindung externer Wissenschaftler. Im Beisein von Hildesheims Oberbürgermeister, Dr. Ingo Meyer, sowie des Direktors der VGH-Stiftung, Dr. Johannes Janssen, übergab Sven Knigge, Regionaldirektor der VGH Hannover/Hildesheim, den Preis an Prof. Dr. Regine Schulz, der Direktorin des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim. Die Museumspädagogin Julia Kruse, M. A. und der Kurator, Oliver Gauert, M. A., berichteten über den aktuellen Planungsstand der Sonderausstellung, die im Sommer 2021 beginnen soll.

Der jährlich ausgeschriebene Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung will Museen die Ausarbeitung und Durchführung zukunftweisender museumspädagogischer Konzepte ermöglichen, die das Interesse der BesucherInnen an musealen Vermittlungsangeboten immer wieder neu entfachen.

In diesem Jahr wurden hierzu vier innovative museumpädagogische Projekte ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von insgesamt 14.000 Euro dotiert.Zu den prämierten Museen gehört das RPM mit dem von Museumspädagogin Julia Kruse, M. A, konzipierten Projekt: Kultur-Baukasten - Multidimensionales Vermittlungskonzept zur Ausstellung "Seuchen".

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Stand: ab 25. August 2021

Samstag/Sonntag 18./19.09.2021

Wir sind an folgenden Tagen persönlich für Sie erreichbar:

Dienstags
in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags jeweils von 13:00 bis 16:00 Uhr.

Sie können uns auch gerne Ihre Buchungsanfrage an buchungen@rpmuseum.de senden.

 
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