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Impressionen zur Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung "Alltägliche Reformation", am 27.10.2017

 
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Alltägliche Reformation
Luthers Thesen und ihre Folgen

"Dr. Martin Luther nach Lucas Granach"© RPM, Foto: Sh. Shalchi

28.10.2017 - 25.03.2018

Mit Reformation verbindet man primär die großen Ereignisse einer Epoche des Wandels und der geistig-religiösen Erneuerung mit ihren prägenden historischen Gestalten. In der Studioausstellung Alltägliche Reformation geht es aber weniger um die Person Martin Luthers, die Gründung der protestantischen Kirche, die Glaubenskriege und die Gegenreformation, wie in den meisten der Jubiläumsausstellungen des Lutherjahres. Stattdessen beschäftigt sich diese Präsentation mit den Auswirkungen der Reformation auf das alltägliche Leben der Menschen. Gezeigt wird an ausgewählten Beispielen, wie die Reformation Eingang fand in das ganz persönliche Umfeld von Menschen zur Zeit Luthers und späteren Epochen sowie ihre Rezeption bis hinein in unsere Gegenwart.

Exemplarisch erzählen z. B. Kacheln und Fliesen mit Bibelszenen vom Bildbedürfnis und der Frömmigkeit ihrer Besitzer, auch wenn die protestantischen Kirchen gleichzeitig weitgehend auf Bilder verzichteten. Bilder waren aber auch wichtig für das bürgerliche Selbstbewusstsein und ihrem Wunsch nach Repräsentation. Gedenkmünzen und Medaillen erinnern an Jubiläen und große Persönlichkeiten der Reformation. Darüber hinaus wurden Grafiken mit Darstellungen aus dem Leben Luthers zum festen Bestandteil der protestantisch-bürgerlichen Wohnkultur ab dem 19. Jahrhundert und sein Porträt zum verbindlichen Leitbild, wie auf einer Fahne des evangelischen Arbeiter-Vereins von 1902. Darüber hinaus werden neben Objekten zur Konfirmation auch eine Kanzeluhr sowie ein Stickbild und eine Butterform mit entsprechenden Motiven gezeigt. Bild- und Architekturelemente aus den Kirchen St. Michael, St. Andreas und St. Jacobi können ebenfalls bewundert werden.

Die ungewohnte Perspektive dieser Studioausstellung erlaubt spannende Ein- und Ausblicke. Die Objekte stammen aus den Beständen des Roemer-Museums, vorwiegend aus der Stadtgeschichts- und der Grafik-Sammlung, aus dem Hildesheimer Stadtarchiv sowie von privaten Leihgebern. Die hier vorgestellten Objekte werden in diesem Zusammenhang erstmalig oder nach vielen Jahren in den Magazinen wieder in den Blick des Besuchers gerückt, sie verdeutlichen die Vielfalt der Sammlungsbestände des Roemer-Museums.

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