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Darüber hinaus konnten weltweit erstmals Repräsentanten aus allen Epochen der ägyptischen Geschichte vom Alten Reich bis in die koptische Zeit zusammengeführt werden. Die umfasst einen Zeitraum von 2686 v. Chr. bis Ende des 7./8. Jh. n. Chr.. Die sieben Mumien geben einen einzigartigen Überblick über die unterschiedlichen Mumifizierungstraditionen und -techniken.

Neben den Herkunftskulturen der Mumien stellt die Ausstellung auch neueste naturwissenschaftliche Erkenntnisse vor. Dafür wurde im Vorfeld ein Forschungsprogramm initiiert, um die Mumienbestände des Museums systematisch zu untersuchen und die Ergebnisse einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Kooperationspartner sind neben dem German Mummy Project das Institut für Historische Anthropologie und Humanökologie der Georg-August-Universität Göttingen und das St. Bernward Krankenhaus Hildesheim sowie der Hildesheimer Restaurator und Mumienspezialist Jens Klocke.

Ägyptische Kindermumie mit ersetztem rechten Arm, © Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
CT-Aufnahme der ägyptischen Kindermumie, © Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Auch Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren, junge Mitglieder des Museumsvereins (JuMis) haben sich unter fachkundiger Leitung und in Zusammenarbeit mit den Ausstellungsmachern mit dem komplexen Thema beschäftigt. Ihre Fragen und Gedanken wurden mit einer Hörstation und einer Bildschirmpräsentation in die Ausstellung integriert, aus der Sie hier einen kleinen Ausschnitt sehen können:

Und schließlich widmet sich ein eigener Ausstellungsbereich der "Mumienmanie": Hier kann der Besucher eine Vielzahl von Objekten von Arznei aus zermahlenen Mumien über Mumienspielzeug bis hin zu Original-Requisiten aus der erfolgreichen Verfilmung „The Mummy“ von 1999 entdecken. 

"Mumia vera", © Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Mumienkitsch, © Christine Fößmeier
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