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"Kulturkoffer exklusiv und inklusiv"

Um jeden Menschen einen interessanten Museumsbesuch zu ermöglichen, wird versucht dieses möglichst barrierearm zu gestalten. Aus diesem Grund wurde 2014 die barrierefreie Dauerausstellung „Museum der Sinne" eröffnet, welche auf Menschen mit Behinderung zugeschnitten ist. Prof. Dr. Regine Schulz liegt vor allem die museumspädagogische Arbeit für diese wichtige Zielgruppe am Herzen, welche durch eine verlässliche Vernetzung mit Einrichtungen der Behindertenhilfe weiter ausgebaut werden soll. Hierzu möchte das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit der Diakonie Himmelsthür einen Kooperationsvertrag schließen. Die Diakonie nutzt bereits das Projekt „Kulturkoffer inklusiv & exklusiv", welcher von der Museumspädagogin Julia Kruse ins Leben gerufen wurde. Finanziert wurde der Kulturkoffer von der Johannishofstiftung. Er ist mit Objekten bepackt, welche die Sinne ansprechen sollen: Keramikgefäße zum Ertasten, Riechproben und Geschmacksproben. Im Vorfeld hat Julia Kruse den Koffer in der Diakonie vorgestellt, um die Teilnehmer kennenzulernen und den späteren Museumsbesuch speziell auf die Ansprüche der Gruppe zuschneiden zu können. Ihr ist es dabei wichtig „möglichst allen potentiellen Zielgruppen ein Programm zu bieten." Durch den Kulturkoffer gibt es nun ein integratives-museumspädagogisches Angebot, auch für Menschen, denen der Zugang zur Kultur bislang erschwert war. Prof. Dr. Regine Schulz sieht das Projekt als Vorreiter: „Wir wollen lernen und Beispiel geben für Museen und andere Kultureinrichtungen".

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