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Volkswagen-Stiftungs-Workshop "Die Entwicklung der Kulturlandschaft von Hermopolis Magna"

VW-Workshop Gruppenbild
Gruppenbild der Projektteilnehmer
Prof. Dr. Regine Schulz
Bürgermeister Jörg Bredtschneider
Prof. Dr. Salah el Kohli (alle Bilder: ©RPM/Fotos: Axel Krause)

28.07. bis 30.07.2017 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Im Rahmen des 3-jährigen Volkswagen-Stiftungs-Projektes "Weltentstehung und Theologie von Hermopolis Magna und Tuna el-Gebel als Teil einer Kulturlandschaft in Mittelägypten von der Spät- bis in die Römerzeit (ca. 600 v. Chr. - 400 n. Chr.)" trafen sich rund 35 Teilnehmer aus Ägypten, Deutschland, Östereich und Spanien zu einem mehrtägigen Workshop bei uns im RPM.

Dieses Projekt beschäftigt sich auf der Basis der Sammlungsbestände des RPM, der Grabungsdokumentation von Hermann Roemer im Stadtarchiv Hildesheim, der Ausgrabungen der Joint Mission der Cairo University, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und anderen Quellen mit der altägyptischen Religion. Der Fokus liegt auf dem Mittelägyptischen Hermopolis, wo sich die Theologen von der Pharaonenzeit bis in die griechisch-römische Epoche mit Fragen nach der Entstehung der Welt beschäftigt haben. Die Negropole von Hermopolis in Tuna el Gebel ist nicht nur für den Friedhof der Bewohner der Stadt (zu nennen ist hier das berühmte Grab des Petosiris) bekannt, sondern auch für die Unterirdischen Anlagen mit Tierbestattungen.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die spannenden Ergebnisse nicht nur wissenschaftlich zu publizieren sondern in einem Folgeprojekt auch einem breiten Publikum in Ägypten und Deutschland nahezubringen. Denn die Mitglieder des Projektes sind davon überzeugt, dass Religion und Kult von Hermopolis Magna mindestens genauso spannend und aufschlussreich für die gesamtägyptische Religion ist, wie in Memphis, Theben und Alexandria.

Zur Begrüßung sprachen am Freitagnachmittag unsere leitende Direktorin, Prof. Dr. Regine Schulz, Hildesheims Bürgermeister Jörg Bredtschneider sowie Prof. Dr. Friedhelm Hoffmann vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Ludwigs-Maximilians Universität München und Prof. Dr. Salah el Kohli von der Fakultät für Archäologie der Universität Kairo, der zum Auftakt Ergebnisse der aktuellen Ausgrabungen in Tuna el-Gebel präsentierte. Außerdem wurde in die Projektergebnisse von der Grabungsleiterin Melanie Flößmann-Schütze eingeführt und von Prof. Dr. Hussein Ibrahim Probleme und Chancen der Restaurierung am Beispiel des Grabes des Petosiris vorgestellt.

In den darauf folgenden zwei Tagen verdeutlichen die Projektbeteiligten in Vorträgen den jeweiligen aktuellen Stand der Forschung. Darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, sich sowohl innerhalb der Projektgruppe, als auch mit Fachkollegen aus den Bereichen Konservierung/Restaurierung, klassische Archäologie und Ägyptologie intensiv auszutauschen. Denn Ziel dieses Workshops ist es auch, offene Fragen zu diskutieren und zu bewältigende Probleme aufzuzeigen.

Unterstützt wird das Projekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen des Programms "Forschung in Museen". Es ist eine Kooperation des RPM mit der Joint Mission der Fakultät für Archäologie der Universität Kairo und dem Institut für Ägyptologie und Koptologie der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU). Weitere Partner sind das Stadtarchiv und die HAWK in Hildesheim.

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