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Bereits seit 2014 arbeitet das RPM daran, die Themen Inklusion und Barrierefreiheit zu wesentlichen Bestandteilen seiner Arbeit zu machen. Die Dauerausstellung  "Museum der Sinne. Kultur- und Erdgeschichte barrierefrei erleben!“ war vor zwei Jahren das erste hausinterne Projekt, das Besuchern die Schwerpunktthemen des Hauses barrierefrei und inklusiv zugänglich macht.

Die Ausstellung wurde inhaltlich und technisch auf die Bedürfnisse Blinder und Sehbehinderter zugeschnitten, ermöglicht aber auch Menschen mit anderen Behinderungen das im Grundgesetz verankerte Recht auf kulturelle Teilhabe. Die unterschiedlichen Themen des Mehrspartenhauses werden hierzu in einem eigenem Ausstellungsraum multisensorisch und interaktiv präsentiert: Tastbare Objekte, taktile Karten, ein an die Bedürfnisse Sehbehinderter angepasster Audioguide, Filme für Gehörlose und vielfältige andere Installationen machen Menschen mit Behinderungen die Inhalte der Ausstellung zugänglich. Die Präsentation bietet aber auch Besuchern ohne Behinderungen die Möglichkeit, die Schwerpunktthemen des RPM mit allen Sinnen zu entdecken. Mit diesem innovativen Projekt setzte das Hildesheimer Museum einen neuen Akzent in der deutschen Museumslandschaft und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Inklusion, denn bisher gab es im deutschen Kulturbereich nur überwiegend temporäre oder in Teilen barrierefrei konzipierte Ausstellungen. 

Dennoch gibt sich das Museum mit dem bisher Erreichten noch nicht zufrieden. Derzeit wird z. B. mit Hilfe privater Sponsoren und Unterstützer die Braille-Beschriftung im „Museum der Sinne“ auf langlebige Kunststoffschilder übertragen. Darüber hinaus soll das Prinzip der Inklusion und Barrierefreiheit in den nächsten Jahren Schritt für Schritt, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten, auch auf die übrigen Dauerausstellungen und Gebäudeteile ausgeweitet werden.

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