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Kulturelles Wissen macht schlau!

Schlaufuchs-AG der Didrik-Pining-Schule Hildesheim lernt das RPM als spannenden außerschulischen Lernort kennen

Der 10-jährige Renas hat beschlossen, dass er später mal im Museum arbeiten möchte, am besten als Museumspädagoge, weil ihm die Schlaufuchs-AG so viel Spaß macht. Der 9-jährige Tim interessiert sich besonders für China. Deshalb stellt seine ziemlich gruselige Maske, die er bei der Schlaufuchs-AG gestaltet hat, einen chinesischen Geisterkämpfer dar.

Renas und Tim gehören zu den 22 Schülerinnen und Schülern der Klasse 3b von der Didrik-Pining-Schule in Hildesheim. Seit Beginn des Schulhalbjahres kommt die AG jeden Donnerstag als "Schlaufuchs-AG" ins RPM und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen rund um die Sonderausstellung "Mit 80 Objekten um die Welt". Als Inklusionsklasse besteht sie überwiegend aus Kindern aus unterschiedlichen Ländern wie Iran, Irak, Syrien oder der Türkei, Kindern mit Lernbehinderung sowie einem Kind im Rollstuhl. Viele von ihnen haben vorher noch nie eine Kultureinrichtung besucht. Die ausgewählte Sonderausstellung bietet deshalb den idealen Ausgangspunkt: Originale aus aller Welt gewähren einen Einblick in eine Vielzahl von Kulturen und stellen Transkulturalität in den Fokus. Zunächst haben die Kinder die Sonderausstellung kennengelernt und sich danach kreativ mit dem Gesehenen und Gelernten auseinandergesetzt. So entstand u. a. eine Vielzahl von Masken, die nach Vorbildern in der Ausstellung, aber auch nach ganz eigenen Ideen fantasievoll gestaltet wurden.

Ziel der "Schlaufuchs-AG" ist es, als spannender außerschulischer Lernort den regulären Unterricht zu bereichern und das kulturelle Verständnis der Kinder nachhaltig zu fördern. "Wir sind dankbar für die Möglichkeit, dieses Projekt mit dem RPM durchführen zu können, denn die Kinder sind mit Feuereifer dabei", freut sich Klassenlehrerin Ulrike Wolf. Ermöglicht wurde das von Museumspädagogin Julia Kruse entwickelte Projekt durch die Hildesheimer Johannishofstiftung, die in den letzten Jahren bereits mehrere museumspädagogische Projekte des RPM gefördert hat. "Ziel der Johannishofstiftung ist es, Gutes zu tun für Menschen, die benachteiligt sind. Wir fördern das RPM, weil kulturelle Teilhabe essentiell wichtig ist für die Persönlichkeitsentwicklung und Bildung, aber nicht von allen Schichten genutzt werden kann. Gerade hier baut das RPM mit seiner fantastischen Vermittlungsarbeit Brücken und eröffnet Zugänge", erklärt Malte Spitzer, Stiftungsratsvorsitzender der Johannishofstiftung und Dezernent für Jugend, Soziales, Schule und Sport der Stadt Hildesheim. Dr. Andrea Nicklisch, Kuratorin der Sonderausstellung "Mit 80 Objekten um die Welt" würde dieses Projekt gern weiter ausbauen: "Unser Traum wäre es, eine Klasse nicht nur punktuell, sondern durch die gesamte Grundschulzeit zu begleiten. Dann könnten Kinder, Inhalte und Museum gemeinsam wachsen."

 
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