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SPENDENAUFRUF zur Unterstützung des Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM).

(©️RPM, Video: S. Werner)

Liebe Freunde und Freundinnen, Besucher und Besucherinnen,
das RPM ist eines der größten kommunalen Museen Norddeutschlands. Die zeitweise Schließung durch die Corona-Pandemie hat uns sehr getroffen und zu erheblichen finanziellen Einbussen geführt. Seit dem 7. Mai ist unser Museum nun wieder geöffnet und wir möchten Sie auch weiterhin mit unseren Ausstellungen vor Ort und mit online-Präsentationen begeistern.
Auch wenn zurzeit keine Schulklassen und andere Gruppen zu uns kommen dürfen, um an Führungen, Workshops und Events teilzunehmen, erproben wir nun andere Vermittlungsformate. Denn wir nehmen unseren Bildungsauftrag ernst, wollen gleichzeitig aber auch Freude, spannende Erlebnisse und Unterhaltung bieten. Bitte helfen Sie uns dabei. Jede Spende zählt.
Sie können uns aber auch nachhaltig unterstützen indem Sie Mitglied in einem unserer Fördervereine werden. Wir brauchen jedes Mitglied!


Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!!!
Ihre
Regine Schulz

Hier geht`s zum Clip.

Steuerliche Aspekte
Das RPM ist eine gemeinnützige Gmbh und wird vom Finanzamt als förderungswürdig anerkannt. Daher kann ihre Unterstützung für das RPM mit steuerlichen Vorteilen verbunden sein. Denn Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen können als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Bei Spenden über 200,00 € benötigen Sie dafür eine Zuwendungsbestätigung, wenn Sie aber möchten stellen wir Ihnen bei auch darunter liegenden Beträgen aus. Für eine Zuwendungsbestätigung übermitteln Sie uns bitte Ihre Anschrift.

Unsere Bankverbindung für Ihre Spenden:
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
IBAN: DE78 2595 0130 0000 0148 07
BIC: NOLADE21HIK

Wir haben endlich wieder geöffnet!

(©️RPM, Video: S. Werner)

Unsere leitende Direktorin, Prof. Dr. Regine Schulz spricht zur Wiedereröffnung des RPM und erklärt wie und was zunächst geöffnet wird und was es zu beachten gibt

„Wir halten uns an die Hygieneregeln und freuen uns auf Sie!"


Hier finden Sie alle Regelungen und Maßnahmen zur Wiedereröffnung unserer Museen.

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UPDATE: Aktuelle Informationen für unsere Besucher!
RPM und Stadtmuseum öffnen ab dem 07.05.2020 schrittweise wieder!

"Wir halten uns an die Hygieneregeln und freuen uns auf Sie"

Mithilfe von Maßnahmen, wie Abstandsregelungen, Leitsystemen, Hygienemaßnahmen und Begrenzung der Besucherzahlen (1 Person pro 10 qm) sollen ab dem 07.05.2020 zunächst folgende Sonderausstellungen zu ermäßigten Eintritsspreisen wiedereröffnen:

• Begegnungen (endet am 31. Mai)
• Welt Weites Wissen (endet am 21. Juni)
• Voodoo (verlängert bis 27. September)
• Unser Afrika und Dahomey (verlängert bis 20. September)

Die erneuerte und erweiterte Dauerausstellungen Ägypten und China sollen im Juni wiedereröffnet werden. Im Stadtmuseum werden zunächst nur die Dauerausstellungen eröffnet
• ab dem 19.06. die Sonderausstellung: Rekonstruktion vs. Moderne - 30 Jahre Hildesheimer Marktplatz.

Hier finden Sie alle Regelungen und Maßnahmen zur Wiedereröffnung unserer Museen.

Tischlerei spendet unseren Museen Infektionsschutzinstallationen

Übergabe des Spuckschutzes im RPM durch Herrn Reginald Kohl an die Direktorin Prof. Dr. Regine Schulz (Foto ©Sh. Shalchi)

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum und das Stadtmuseum Hildesheim sind der Hildesheimer Tischlerei Kohl sehr dankbar.

Um die beiden Museen für die Wiedereröffnung im Mai nachhaltig auszurüsten hat die Tischlerei Infektionsschutzinstallationen („Spuckschutze“) für die Kassenbereiche gebaut und uns diese kostenlos zur Verfügung gestellt. Dadurch können wir nun unsere Mitarbeiter*innen, aber auch unsere Besucher*innen vor Ansteckungen mit Krankheiten besser schützen.

Lieber Regnald Kohl, wir danken Ihnen ganz herzlich!!!

Entdecken – Staunen – Begeistern
Geschichte und Geschichten aus unseren Museen!

Prof. Dr. Regine Schulz, © RPM, Foto: Sh. Shalchi

Liebe RPM- und Stadtmuseum-Fans,

wegen der Coronavirus-Epedemie ist es Ihnen zurzeit nicht möglich unsere beiden Museen und dortigen Ausstellungen in Hildesheim persönlich zu besuchen. Wir wollen aber nicht, dass sie uns vergessen oder gar unter "Museums-Entzugserscheinungen" leiden!

Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihnen in regelmäßiger Abfolge spannende Geschichten zu Objekten, Projekten und Entdeckungen zu erzählen und zwar online, damit Sie uns von zuhause aus besuchen können.

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Verlängert bis 20.09.2020!
MODISCHE SCHWERGEWICHTE AUS NAMIBIA
Traditionelle Kleidung und Schmuck der Herero-Frauen

11. Februar - 02. August 2020

Anlässlich gegenwärtiger Provenienz-Forschung an der Namibia-Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums zeigt das RPM vom 11. Februar bis 2. August 2020 eine kleine Ausstellung mit traditioneller Damenmode aus Namibia. Hildesheim. "Provenienzforschung ist eine der grundlegenden und unverzichtbaren Aufgaben eines jedes Museums, denn die Herkunft und Erwerbungsumstände der Sammlungen sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschichte und damit ihres Aussagewertes. Seit 2016/17 beschäftigt sich die ethnologische Abteilung des RPM intensiv mit solchen Forschungen. Zunächst von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und SparkassenStiftung finanziert und jetzt als Teil eines niedersächsischen Verbundprojektes zur Provenienzforschung in Ethnologischen Sammlungen (PAESE) von der Volkswagenstiftung unterstützt. In seinem 175. Jubiläumsjahr hat das RPM einen Fokus auf Afrika gelegt. Die Ausstellungen "Voodoo", "Dahomey" und "Unser Afrika" stehen dafür. Aus diesem Grund haben wir uns auch innerhalb der Provenienzforschung auf Afrika konzentriert. "Modische Schwergewichte aus Namibia" ist eine beeindruckende kleine Ausstellung, die von unserer ethnologischen Provenienzforscherin Dr. Sabine Lang zusammengestellt und von afrikani- schen Kolleg*innen unterstützt wurde. Insbesondere die aus Leder und Eisen bestehende Mode der Herero-Frauen ist eindrucksvoll und dient auch modernen afrikanische Mode- designer*innen als Anregung.", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz.

Nur noch bis 01.06.2020!
Begegnungen mit Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen:
5 Kulturen - 5000 Jahre (02.11.2019-31.05.2020)

Keramikkunst von Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen im Dialog mit Keramik aus Südamerika und China, dem Mittelmeerraum und Ägypten.

Gefäße gehören seit frühester Zeit zu den Dingen des täglichen Lebens. Sie können aber auch im Kult und bei Ritualen als wichtige Bedeutungsträger gelten und als Medium künstlerischer Gestaltung die Menschen beeindrucken.

Mit dem Ausstellungsprojekt "Begegnungen: 5 Kulturen - 5000 Jahre" vom 2. November 2019 bis 31. Mai 2020 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), werden einzigartige Gefäße und Keramikobjekte von Gerd Hiort Petersen & Hans Munck Andersen im Dialog mit Vergleichsobjekten aus dem vorspanischen Südamerika, dem kaiserzeitlichen China sowie dem antiken Mittelmeerraum und dem alten Ägypten präsentiert und inszeniert. Dabei geht es nicht nur um Formen und Materialien, sondern auch um Funktionen, Bedeutungen und Inhalte sowie um Wirkung und Empfindungen. Das kulturübergreifende Konzept bringt dafür eindrucksvolle, vorwiegend polychrome Gefäße aus unterschiedlichen Kontinenten und zusammen, die geeignet sind, die Kulturen, denen sie entstammen, den Museumsbesuchern näherzubringen.

Verlängert bis 27.09.2020!
Voodoo

Die Voodoo-Religionen umgibt ein Hauch von Mystik und Exotik. Viele Menschen verbinden Voodoo vor allem mit Nadelpuppen und Zombies. Dieses Bild ist wesentlich von Hollywood geprägt worden. Die Realität aber ist sehr viel komplexer. Tatsächlich sind die Voodoo-Religionen Jahrhunderte alt und verfügen über ein umfassendes und abstraktes theologisches Fundament. Sie lassen sich bis zur Yoruba-Religion in Nigeria und möglicherweise noch weiter bis zu den antiken Hochkulturen im Nordosten des afrikanischen Kontinents zurückverfolgen. Heute ist Vodun, wie die Religion in Afrika genannt wird, vor allem in Benin, Ghana und Togo verbreitet. Über den Sklavenhandel gelangten Westafrikaner in die Karibik und auf das amerikanische Festland und mit ihnen ihre Glaubensvorstellungen, die sich in den Kolonien mit Christentum und indigenen Religionen Amerikas vermischten. Vor allem in Haiti bildete sich eine eigene Voodoo-Variante heraus. Doch auch in Kuba, Brasilien und den USA gibt es afroamerikanische Religionen, die von Vodun und Yoruba stark beeinflusst sind.

So verschieden wie die Länder sind, in denen diese Religionen auftreten, so unterschiedlich sind die religiösen Praktiken und Zeremonien. Voodoo ist mehr als eine Religion - eine Gesellschaftsform mit einem eigenen Rechtssystem. Die Klischees, die man mit Voodoo verbindet, haben ihre Ursprünge in Haiti und sind gar nicht so weit von der Realität entfernt. Doch afrikanisches Vodun ist ganz anders...

Die Ausstellung "Voodoo" ist eine Weltpremiere und zeigt erstmals diese Religionen beidseits des Atlantiks in ihrer Gesamtheit. Auf zwei Etagen präsentieren wir fast 1.200 Objekte. Erleben Sie aktive Altäre aus Benin und Togo und spazieren Sie über die Place d'Haïti oder durch nachgebaute Straßenzüge in Kuba und Brasilien und tauchen Sie tief ein in diese fremde und farbenfrohe Welt!

Verlängert bis 20.09.2020
"Dahomey – Königreich aus Blut und Tränen"
und "Unser Afrika"

"Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim präsentiert ab dem 2. Februar 2020 zwei neue Sonderausstellungen, die sich unter ganz verschiedenen Blickwinkeln mit der Kolonialzeit in Afrika befassen.

"Dahomey - Königreich aus Blut und Tränen" zeigt die politische und kulturelle Geschichte jenes westafrikanisches Königreichs, in dem die Voodoo-Religionen ihren Ursprung haben. Dabei wird sowohl die vorkoloniale als auch die koloniale Epoche beleuchtet. Zu den herausragenden Exponaten gehören der Thronsitz eines regionalen Machthabers und das Gemälde 'Le genie du roi Guezo', das den Geist des legendären Königs Gezo darstellt.

Die Ausstellung "Unser Afrika" hingegen setzt sich in Werken des deutsch-amerikanischen Künstlers Marc Erwin Babej mit der deutschen Kolonialvergangenheit im heutigen Namibia, ehemals Deutsch-Südwestafrika, auseinander. In modernen Aufnahmen von betörender und zugleich verstörender Schönheit, die zeitgenössischen Zitaten gegenüber stehen, werden Motive und Ideologie der Kolonialherren sichtbar. Die hochaktuelle Ausstellung zeigt, wohin Rassenwahn und Großmachtdenken führen und ist auch eine eindringliche Warnung in einer von weltweiten politischen Umwälzungen erschütterten Zeit. Die beiden Ausstellungen stellen gemeinsam mit der großen Voodoo-Ausstellung das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim gänzlich unter das Motto Afrika", so Ausstellungskurator der Sonderausstellungen "Voodoo" und "Unser Afrika, Oliver Gauert, M.A..

Voodoo im ZDF!

Zum Jahresbeginn gab es noch einen sehr schönen Beitrag über unsere aktuelle Sonderausstellung „Voodoo“ im ZDF heute journal!

©ZDF heute journal, 02.01.2019

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Samstag, 30.05.2020 von 15:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 31.05.2020 von 10:00 bis 15:00 Uhr

Aufgrund aktueller Gegebenheiten sind Buchungen derzeit leider nur per E-Mail an buchungen(at)rpmuseum.de möglich.

Wir werden uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen kümmern und bitten um Ihr Verständnis.

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