Das Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus

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Die Geschichte und die Geschichten der Stadt Hildesheim erleben Sie im Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus. Das imposante Fachwerkhaus am Historischen Marktplatz präsentiert auf fünf Etagen eine abwechslungsreiche Zeitreise. Eindrucksvolle Objekte wie die kostbaren Nachbildungen des "Hildesheimer Silberfundes" aus römischer Zeit oder das prunkvolle Tafelsilber des Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westfalen aus dem 18. Jahrhunder entführen in die städtische Lebens- und Arbeitswelt. Entdecken Sie die vielen Facetten Hildesheims von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit!

 

Erste Museumsebene 

In der Eingangsetage des Museums, im zweiten Obergeschoss des Knochenhauer-Amtshauses, werden wechselnde Sonderausstellungen zu kulturhistorischen Themen präsentiert.
Ab dem 10. September erleben Sie die Geschichte des Knochenhauer-Amtshauses seit seiner Entstehung 1529 neu. Besonders seit dem 19. Jahrhundert hat das Haus eine sehr wechselhafte Geschichte erlebt.  Weitere Informationen finden Sie hier.

Zweite Museumsebene

Derzeit ist hier ein weiterer Teil der aktuellen Sonderausstellung zu sehen.
Neben der Geschichte des Knochenhauer-Amtshauses spielt auch Diskussion um den Wiederaufbau, der große Wunsch der Hildesheimer zur Rekonstruktion des Knochenhauer-Amtshauses eine große Rolle. Hier wird die Zeit von 1945 bis 1989 dokumentiert. Es schließen sich Informationen zu verschiedenen Wiederaufbauprojekten in ganz Deutschland an.

1. Modell der Fachwerkkonstruktion
In Zusammenarbeit mit Prof. Thumm und Studentinnen und Studenten der HAWK entstand ein Maßstabgerechtes Modell des Knochenhauer-Amtshauses zur Zeit der Entstehung.

2. Nachkriegszeit und Aufbau
Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schnell und zweckmäßig wieder aufgebaut. Der Marktplatz wurde zu einem großen, zukunftsweisenden Parkplatz ausgebaut und es entstand das Hotel Rose, das dann Mitte der 80ger Jahre wieder abgerissen wurde, um das Knochenhauer-Amtshaus neu zu errichten.
 

3. Hildesheimer Knochenhauer-Amtshäuser
Viele Hildesheimer Bürger haben dem Museum selbst hergestellte Knochenhauer-Amtshäuser zur Verfügung gestellt. Von Silber bis Lego, von Windowcolor bis Stoff sind viele Varianten zu sehen.

 

Hildesheimer Silberfund im Hahnenbalken

Für die Dauer der Ausstellung wird der Hildesheimer Silberfund im obersten Stockwerk des Museums zu sehen sein.

Weit nördlich des römischen Limeswalls wurde 1868 am Hildesheimer Galgenberg einer der bedeutendsten römischen Silberschätze aus der Zeit um Christi Geburt gefunden.
Ungewöhnlich ist die Größe und die Qualität des Silberschatzes.
Zu sehen ist dieser Schatz in kostbaren Repliken, die schon kurze Zeit nach der Entdeckung der Originale von bekannten Firmen wie WMF und Christofle angefertigt wurden.

 

Dritte Museumsebene

Hildesheim vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert
Gegenstände des Mittelalters geben das Alltagsleben der Hildesheimer wieder. Die Waffen der Bürgerwehr, Objekte zur Rechtsprechung und Strafvollstreckung bis hin zur herausragenden Münzsammlung mit Prägungen der Stadt und des Bistums Hildesheim zeigen die Vielfalt des städtischen Lebens. Gesundheitsfürsorge, Feuerlöschwesen und Bildungsbedürfnis stehen im Vordergrund der Präsentation.

Seit dem 16. Jahrhundert brachte das aufstrebende Bürgertum es zu Wohlstand, den es gerne zeigte. Aber auch die Rolle des Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westphalen wird beleuchtet; dafür steht stellvertretend das prachtvolle Tafelgeschirr, das er 1763 bei Augsburger Goldschmieden bestellte.

 

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Vierte Museumsebene

Hildesheim im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Nehmen Sie Platz in der Hildesheimer Straßenbahn und machen Sie eine filmische Zeitreise durch das vergangene Hildesheim. Blicken Sie in ein Wohnzimmer des Biedermeier und erfahren Sie, wie die Industrialisierung das aufstrebende Hildesheim prägte.
Den Hintergrund bildet der eindrucksvolle Dachstuhl des Knochenhauer-Amtshauses mit ausgewählten Windbrettern und Knaggen als Zeugnisse der vergangener Fachwerkarchitektur des einstigen "Nürnberg des Nordens".

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Fünfte Museumsebene

Für die Dauer der Ausstellung wird der Hildesheimer Silberfund im obersten Stockwerk des Museums zu sehen sein.

Weit nördlich des römischen Limeswalls wurde 1868 am Hildesheimer Galgenberg einer der bedeutendsten römischen Silberschätze aus der Zeit um Christi Geburt gefunden.
Ungewöhnlich ist die Größe und die Qualität des Silberschatzes.
Zu sehen ist dieser Schatz in kostbaren Repliken, die schon kurze Zeit nach der Entdeckung der Originale von bekannten Firmen wie WMF und Christofle angefertigt wurden.