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Tagung „Kultur inklusiv - netzwerken! partizipieren! bilden!“
Hildesheim setzt mit Inklusions-Tagung ein Zeichen!

Das vergangene Wochenende stand im Roemer- und Pelizaeus-Museum ganz im Zeichen von Inklusion und Barrierefreiheit! Dazu versammelten sich Fachleute, Vertreter*innen von Institutionen sowie Organisationen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich und Betroffene/Akteure drei Tage lang, um bei Projektpräsentationen und Vorträgen ins Gespräch zu kommen. Die Tagung startete am Freitag, den 13.09.2019 mit Präsentationen, Informationen und bunten Aktionen der Kooperationspartner des Projektes "Hildesheim - eine KulturStadt für Alle". Zu diesen gehören die Diakonie Himmelsthür, der Malteser Hilfsdienst, die Musikschule Hildesheim, die Volkshochschule Hildesheim, KulturLeben Hildesheim e. V., Theater für Niedersachsen (TfN), Radio Tonkuhle 105,3 und das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim. Darüber hinaus präsentierte die Hildesheimer Künstlergruppe "Wilderers" des ProTeams Himmelsthür eine Bilderausstellung und einen Infostand unter dem Motto "Kunst kennt keine Behinderung", die noch über die Tagung hinaus bis zum 20. November im Schafhausensaal des RPM zu sehen sein wird.

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Bilder: ©RPM, Fotos: Achim Puzik

Besuch aus Namibia im RPM!

V.l.n.r..: Werner Hillebrecht (Museums Association of Namibia), Nzila M. Mubusisi, Dr. Andrea Nicklisch, Dr. Sabine Lang , ©️RPM, Foto: S. Werner

Im Rahmen des von der VW-Stiftung geförderten Verbundprojektes "Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" (PAESE) sind zurzeit Nzila M. Mubusisi (Chefkuratorin am National Museum of Namibia) und Werner Hillebrecht (Museums Assocition of Namibia) bei uns zu Gast. Gemeinsam mit der Ethnologin Dr. Sabine Lang (wissenschaftliche Mitarbeiterin im PAESE-Projekt) und Dr. Andrea Nicklisch (Kuratorin der ethnologischen Sammlung am RPM) untersuchen sie derzeit die Namibia-Sammlung des RPM. Sie sind den Sammlern und den Umständen auf der Spur, unter denen ethnologische Objekte erworben wurden.

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Voodoo im RPM!
NEUER BESUCHERSERVICE UND KOSTENLOSER BESUCH FÜR DIE SCHNELLSTEN SCHULKLASSEN!


Bilder: © RPM, Fotos: Sh. Shalchi

VOODOO! (19.10.2019 - 17.05.2020)

"Für die große Voodoo-Ausstellung im RPM, die mit 1200 Objekten die weltweit bislang größte Präsentation zu diesem Thema ist, hat sich das Museum eine Reihe ganz besondere Programme einfallen lassen. Da das Thema in der westlichen Welt vor allem mit Horrorvorstellungen verbunden ist, soll den Besuchern die wirkliche Religion mit ihren unterschiedlichen positiven und negativen Varianten in Afrika, Amerika und der Karibik vorgestellt werden. Neben unterschiedlichen Workshops und Führungsangeboten für Gruppen jeden Alters, wollen wir gerade zu diesem Thema mit unseren Besuchern ins Gespräch kommen. Deshalb werden Sonntags sogenannte RPM-Scouts in der Ausstellung zur Verfügung stehen, um Fragen zu beantworten oder mit den Besuchern zu diskutieren. Denn es wird viel erstaunliches geboten, wie z. B. ein Voodoo-Altar aus Togo, der die Fußballmannschaft des Landes spirituell unterstützen soll und gestern als einer der ersten Installationen in der Ausstellung aufgebaut wurde", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannendes und umfangreiches Vermittlungs- und Begleitprogramm aus Führungen und Workshops für jede Altersstufe. Für Schulklassen bietet das RPM daher einen ganz besonderen Knüller! Hier zählt, wer am schnellsten ist! Die ersten 12 Schulklassen, die sich anmelden erhalten eine Führung oder einen Workshop komplett kostenlos! Die Aktion wird finanziell gefördert von der Bürgerstiftung Hildesheim. (Anmeldung telefonisch bei der Buchungsstelle des RPM unter der Telefonnummer: 05121-936920, dienstags von 10 - 16 Uhr und Mi. und Do. von 13 - 16 Uhr)

Informationen zur Ausstellung und das komplette Begleitprogramm finden Sie hier.

INKLUSION FÜR HÖRGESCHÄDIGTE MUSEUMSBESUCHER
Die induktive Übertragung bietet neue Möglichkeiten

v.l.n.r..: Michael Gress (ci-shg-hi), Julia Kruse (RPM), Gabriele Fürstenberg (Stadt Hildesheim/Stiftung Johannishof), Meike Stephan (AOK Niedersachsen), Miriam Raabe (Diakonie Hildesheim) Prof. Dr. Regine Schulz (leitende Direktion RPM) ©RPM, Foto: Sh. Shalchi

"Eines der wichtigen Ziele des Roemer- und Pelizaeus-Museums ist es, die kulturellen Angebote unseres Hauses allen Menschen zugänglich zu machen. Deshalb versuchen wir schon seit mehreren Jahren geeignete Hilfsmittel für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung zu stellen. Gerade bei Führungen waren aber häufig Menschen mit Hörproblemen stark benachteiligt. Deshalb ist die neue Möglichkeit Höranlagen mit induktiver Übertragung anzubieten, ein sehr guter Schritt voran. Besonders dankbar sind wir der Selbsthilfegruppe für cochleaimplantierte und hörgeschädigte Menschen in Hildesheim. Durch sie und mit der finanziellen Hilfe der AOK, der Diakonie Hildesheim und der Johanneshof-Stiftung konnte nun zum ersten Mal für die Kultureinrichtungen in Hildesheim eine entsprechende Anlage erworben werden. Diese kann nun auch von Besuchern des RPM nach vorheriger Anmeldung genutzt werden", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz.

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DER HILDESHEIMER MUSEUMSVEREIN WIRD 175 JAHRE
– UNSER MUSEUM AUCH

Bild: v.l.n.r.: Dagmar Mai, Mathias Mehler (Museumsverein), Joris Höweling (JuMi), Dr. Hartmut Häger (Museumsverein), Sarah Werner (RPM Service GmbH), Prof. Dr. Regine Schulz (leitende Direktorin RPM), Thaddeo Weismann (JuMi), Christine Kundolf-Köhler (Museumsverein),©️RPM, Foto: Sh. Shalchi

In diesem Jahr jährt sich die Gründung des Hildesheimer Museumsvereins zum 175. Mal und dies nehmen wir zum Anlass groß zu feiern und "danke" zu sagen. Mit großen und kleinen Sonderausstellungen rund um die Themen Sammeln, Bewahren und Erhalten möchten wir das Jubiläum des am 29. Juli 1844 unter dem Namen "Verein für Kunde der Natur und der Kunst im Fürstenthume Hildesheim und in der Stadt Goslar" gegründeten Museumsvereins und somit auch unseres Museums begehen.

"175 Jahre Museumsverein und Museum ist für uns ein wichtiges Ereignis. Deshalb haben wir uns in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Museumsverein e.V. ein reichhaltiges Programm überlegt, das neben der Natur- und Kulturgeschichte auch Aspekte wie Technik und den Bezug zwischen Stadt und Museum in den Vordergrund stellt. Wir hoffen damit viele Menschen zu begeistern und fordern Sie auf, mit uns ins Gespräch zu kommen. Denn Museum will Bewahren & Erhalten aber auch immer was Neues lernen. Inspirieren Sie uns - wir inspirieren Sie.", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz. Da wir uns dem materiellen und immateriellen Kultur- und Naturerbe in- und außerhalb des Museums sowie den Stiftern, Sammlern und Sponsoren verpflichtet fühlen, wollen wir den verantwortungsvollen Umgang mit den Sammlungen unterstützen, die Begegnung mit materiellem und immateriellem Kulturerbe sowie die Dialoge mit und zwischen den Kulturen fördern und Menschen (Besucher und Partner) begeistern und zum Mitmachen anregen.

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Hildesheimer Museen ersteigern herausragende Holzskulpturen

V.l.n.r.: Prof. Claudia Höhl, Prof. Karl-Helge Hupka (Rotary Club Hildesheim), Prof. Regine Schulz (leitende Direktorin des RPM), Manfred Köhler (Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim), Jörg Richter (Klosterkammer Hannover), Dr. Lutz Gerhard (Dommuseum) Bild: © Bistum Hildesheim, Fotos: Gossmann

"Wir vom Roemer- und Pelizaeus-Museum sind begeistert, dass der gemeinsame Erwerb dieser beiden hervorragenden Heiligenfiguren geklappt hat. Denn zum Bestand des RPM gehörte ursprünglich die Figur eines hl. Paulus des Hildesheimer Benediktinermeisters. Diese war an die Michaeliskirche ausgeliehen, wurde 1963 aber leider gestohlen und ist bislang nicht wieder aufgetaucht. Dies hinterließ eine schmerzhafte Lücke in der kunsthistorischen Sammlung unseres Museums, da der Benediktinermeister zu den angesehensten Künstlern des 16. Jahrhunderts gehörte. Der gemeinsame Erwerb der beiden Heiligenfiguren ist deshalb für das RPM von ganz besonderer Bedeutung. Da das Museum selber über keinen Erwerbungsetat verfügt sind wir allen Sponsoren, die uns unterstützt haben zu großem Dank verpflichtet", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz.

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Sonderausstellung!
Den Sammlern auf der Spur: Ethnologische Provenienzforschung am RPM

Stuhl. Westafrika, Kamerun, Grasland, erworben 1913. Sammler: unbekannt. Inv.-Nr. V 5.967. © RPM, Foto: Sh. Shalchi

23. Mai - 10. November 2019

"Den Sammlern auf der Spur" ist für das RPM eine zwar kleine aber sehr wichtige Ausstellung. Sie präsentiert nicht nur eindrucksvolle Objekte aus der afrikanischen Sammlung des Museums, sondern berichtet auch über die neuesten Ergebnisse unserer damit verbundenen Provenienzforschung. Uns geht es darum, die ganze Geschichte der Objekte zu erzählen; das heißt, nicht nur deren Herkunft und Bedeutung zu erforschen, sondern auch die Umstände, unter denen sie ins Museum gelangten. Besonders wichtig ist uns aber auch, Kontakt zu den heutigen Nachfahren der Menschen aufzunehmen, in deren Kultur die Objekte hergestellt wurden und zu erfahren, welche Bedeutung diese noch heute für sie haben und wie man gemeinsam mit diesem Erbe in Zukunft umgehen möchte.

Um für die Besucher der Ausstellung einen zusätzlichen Bezug zu den damaligen Menschen in den afrikanischen Herkunftsgesellschaften zu ermöglichen, aber auch die nach dem Zweiten Weltkrieg noch weiterbestehenden kolonialen Vorstellungen zu verdeutlichen, haben wir außerdem die 1921 von Walter Moritz von Ruckteschell (1882-1941) geschaffene "Lettow-Mappe : Kwaheri Askari : auf Wiedersehen Askari" ausgestellt. Sie enthält eindrucksvolle Porträts von Menschen, die im damaligen "Deutsch Ost-Afrika" lebten. Das Vorwort zu dieser Mappe wurde vom deutschen General Paul von Lettow-Vorbeck (1870-1964) verfasst und die Mappe "in Dankbarkeit dem Andenken unserer schwarzen Kameraden in Deutsch Ost-Afrika 1914-1918" gewidmet", so die leitende Direktorin des RPM, Prof Dr. Regine Schulz.

"Ohrpflock" ©RPM, Foto: S. Shalchi

Wichtige Mitteilung für unsere Besucher!

Aufgrund von Umbaumaßnahmen bleibt der Dauerausstellungsbereich "Peru" bis auf Weiteres geschlossen!

Hier entsteht unsere neue Sonderausstellung 
"Voodoo – Eine Reise in die Finsternis?"
(19.10.2019 - 17.05.2020)

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Vortragsreihe der Fördervereine des RPM
Alexander Schmidt: Islam und Moderne

Mittwoch, 18.09.2019, 19.00 Uhr

jeden Sonntag, 14.30 Uhr

 
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