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Wir danken für die Beachtung folgender Nutzungsbedingungen: 

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Der Hypostyl im Isistempel

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Archiv Roemer-Museum Hildesheim
19. November 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben,
als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Dieses Kunstwerk zeigt noch einmal das gleiche Motiv wie schon das vorhergehende, nur dieses Mal aus einem anderen Blickwinkel. Die Vorhalle war ursprünglich durch die üblichen Schranken, die in der Mitte ein Tor umschlossen, von dem kleinen Innenhof getrennt. Diese Interkolumnien waren typisch für die sakrale Architektur der ptolemäischen Zeit. Dieses Bild ist eines der eindrucksvollsten aus Roberts' ganzem Werk, zum einen aufgrund des effektvollen Bildausschnittes und zum anderen aufgrund der hingebungsvollen Sorgfalt bei der Wiedergabe der Details. Auf dem Bild sind auch einige in den Schaft der Säulen eingemeißelte koptische Kreuze und die Reste eines Altars gut zu erkennen, die die Umwandlung des Tempels in eine christliche Kirche bezeugen: Eine Inschrift berichtet, dass dieses "gute Werk" unter Bischof Theodorus zur Zeit des Kaisers Justinian und der Königin Theodora im 6. Jh. geschah.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Die Memnon-Kolosse, Bei Sonnenaufgang

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

4. Dezember 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben 
als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

In den ersten zwei Jahrhunderten unserer Zeitrechnung war es unter griechischen und römischen Reisenden Mode geworden, die Memnon-Kolosse in Theben zu besichtigen. Schon Strabo hatte von dem Phänomen der klingenden Statue berichtet, das von Pausanias und Juvenal im 2. Jh. n. Chr. bestätigt wird. Danach gab eine der Statuen morgens beim Sonnenaufgang an Gesang erinnernde Laute von sich. Nach einer Restaurierung der Statuen unter Kaiser Septimius Severus im Jahre 199 verstummte die Statue jedoch. Zahlreiche griechische und lateinische Inschriften sind noch im unteren Bereich des nördlichen Koloss' zu entziffern und bestätigen, dass nur von diesem der wunderbare Klang ausging. Unter anderem befinden sich hier die Inschrift von Giulia Balbella, die den Kaiser Hadrian und seine Frau Sabina auf ihrer Reise nach Ägypten begleitete, und die des griechischen Poeten Asklepiodotos.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Das Portal des Bacchus-Tempels

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

8. Mai 1839

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben 
als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Während seines Aufenthalts in Baalbek interessierte sich der Künstler Roberts vor allem für das große Portal des Bacchus- Tempels. Roberts war nicht nur von der erstklassigen Qualität der Friese beeindruckt, sondern auch von den gewaltigen Dimensionen des Bauwerks, die durch die Tatsache, dass der Tempel teilweise verschüttet war, noch eindrucksvoller er- schienen. Auch wenn der Architrav infolge eines Erdbebens stark beschädigt war und das Mittelstück einen instabilen Ein- druck machte, waren die eleganten Proportionen des gesamten Bauwerks in seinen Augen von unbeschreiblicher Schönheit. Rankenwerk und Blätter des Akanthus waren ineinander verschränkt und von vortrefflichem Geschmack. Sie wirkten leicht und bildeten somit einen Kontrast zum majestätischen Adler mit ausgestreckten Flügeln, der in die Unterseite des Architravs gemeißelt war.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Die Fähre nach Giseh, Kairo

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

30. September - 7. Oktober 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben 
als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Nachdem sie das Dorf Nikleh hinter sich gelassen hatten und noch einige andere, ebenso pittoreske Orte besucht hatten, kamen Roberts und seine Gefährten um die Mittagszeit des 30. September endlich in Sichtweite der Pyramiden und einige Stunden später gingen sie in Bulak, dem Hafen von Kairo, an Land. Roberts kümmerte sich als erstes um ein Hotel und nahm Kontakt zum britischen Botschafter auf, danach widmete er sich dem Besuch der Stadt und ihren außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Aus dem Tagebuch von David Roberts: "1. Oktober - Von Alcazar oder der Zitadelle aus gesehen genießt man einen wundervollen Blick über Kairo: Unter- halb erstreckt sich die Stadt mit ihren Kuppeln und Mina- retten, dann der Vorort Bulak und die Mäander des Nils, während sich am Horizont die Pyramiden von Giseh und die Berge von Libyen abzeichnen."

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Die Front des großen Amun-Tempels in Luxor

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

1. Dezember 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

In Luxor verbrachte Roberts nur einen einzigen Tag, den ersten Dezember: Dies lässt darauf schließen, dass er bereits auf der Hinfahrt die Möglichkeit gehabt hatte, verschiedene Skizzen anzufertigen, die er dann anhand der neuen Beobachtungen vervollständigte. Während er mit der Zeichnung beschäftigt war, ließ sich ein Falke genau auf der Spitze des Obelisken nieder, der sich gegenüber dem großen Pylon befindet. Von Zeit zu Zeit flog er auf, um sich auf die aufdringlichen Tauben zu stürzen, die erschreckt auseinanderstoben, nachdem sie sich vorher rings um den Maler aufgehalten hatten: Aus einer sympathischen Geste heraus fügte er den Vogel mit in das Bild hinein.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Das Tal der Könige

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

3. Dezember 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben 
als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Nachdem Roberts den Tempel Sethos' I. hinter sich gelassen hatte, kam er bald in das Tal der Könige. Der Maler hatte bereits am 22. Oktober eine Exkursion hierher gemacht, aber kein Bild angefertigt, sondern lediglich Notizen über die eindrucksvollsten Gräber gemacht, insbesondere über das von Sethos I., das erst 21 Jahre vorher von Giovanni Belzoni entdeckt worden war. Das wellenförmige Tal der Könige erstreckt sich, umgeben von schroffen Felsen, am Fuße des Berges el-Qurn, dessen dreieckige Form an eine Pyramide erinnert. Hier befinden sich die Grabstätten von Königen der 18., 19. und 20. Dynastie. Der arabische Name dieses Ortes, Biban el-Muluk, was "die Tore der Könige" heißt, weist auf die Eingänge zu diesen in Kalkstein gehauenen Grabstätten hin.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung

Das Innere des großen Tempels, Abu Simbel

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

9. November 1838

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben
 als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Der Felsentempel von Abu Simbel ist das Symbol schlechthin für den grenzenlosen Ehrgeiz eines der mächtigsten Pharaonen im alten Ägypten. Theoretisch war der Tempel der göttlichen Triade Amun Re, Harachte und Ptah geweiht worden, doch in Wirklichkeit sollte er über Jahrhunderte hinweg dem Namen seines Bauherren Ruhm verleihen - Ramses II., der fast 67 Jahre regierte, von ca. 1279 bis 1213 v. Chr. Die Abbilder des Königs wiederholen sich unzählige Male an der Vorder-seite des Tempels und an den Wänden der verschiedenen Säle. Sie zeigen ihn während der einzelnen Phasen seines Lebens, als Sohn, als Ehemann, als glücklichen Vater, glorreichen Krieger, großen Priester und schließlich, wie er als Gott auf Erden verehrt wird.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Qualität

Übergang von der zweiten zur dritten Galerie in der großen Pyramide

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Orig. Aquatinta-Radierung, altkoloriert

1802 von Luigi Mayer (1755 - 1803)

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Qualität

Beratung unter Arabern

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

6. März 1839

Orig. Aquarellzeichnung, unsigniert

David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben
 als Vorlage für eine Lithografie von Louis Haghe gearbeitet

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Inv. Nr. PM 4579

Das Lager war kaum inmitten der Ruinen von Petra aufgeschlagen, als Roberts Zeuge eines sonderbaren Streits zwischen jenen Beduinen wurde, die ihm und seinen Begleitern wenige Stunden zuvor auf ebenso ungestüme Weise den Weg versperrt hatten. Einer der Araber war angeklagt, einen Esel gestohlen zu haben. Zur Beilegung des Streits wurde um die maßgebende Meinung von drei Scheichs des Stammes gebeten. Einer von ihnen, ein angesehener Herr, begann mit
der Anhörung, nachdem er die Anwesenden im Kreis auf der Erde Platz nehmen ließ und mit gravitätischer Stimme einen Teil des Korans und Wendungen vortrug, die dem Engländer Zitate einschlägiger Gesetze zu sein schienen. Es begann eine Zeremonie, bis alle Beteiligten zu Wort gekommen waren, und in der Zwischenzeit hatte niemand gewagt, den jeweiligen Redner zu unterbrechen. Nach Verkündung des Urteils verschwanden die Araber inmitten der Felsen.

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Qualität

Ruinen eines Tempels von Elephantine

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Orig. Kupferstiche | von Giuseppe Pera (aktiv: 1790 - 1840) nach Zeichnungen von Dominique-Vivant Denon (1747 - 1825)
für die 1808 erschienene italienische Ausgabe seines Werks "Mit Napoleon in Ägypten"

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, o. Inv. Nr.

Laut einer Notiz Hermann Roemers stammt die Büchse definitiv aus dem Hildesheimer Rathaus, Stadtgeschichtliche Sammlung des Roemer-Museums Hildesheim

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Qualität

Ruinen des Tores des Tempels von Elephantine

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

Orig. Kupferstiche | von Giuseppe Pera (aktiv: 1790 - 1840) nach Zeichnungen von Dominique-Vivant Denon (1747 - 1825)
für die 1808 erschienene italienische Ausgabe seines Werks "Mit Napoleon in Ägypten"

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, o. Inv. Nr.

Laut einer Notiz Hermann Roemers stammt die Büchse definitiv aus dem Hildesheimer Rathaus, Stadtgeschichtliche Sammlung des Roemer-Museums Hildesheim

© RPM, Foto: Sh. Shalchi

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