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Wir danken für die Beachtung folgender Nutzungsbedingungen: 

 

  • Die kostenlose Nutzung der Pressebilder ist nur für die unmittelbare Berichterstattung über die Ausstellung „Ta-cheru – Eine Reise ins Innere der Mumie“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (30.06. - 30.09.2018) gestattet.
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Ta-cheru

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.- Nr. Mumie: ABDUA:22118
Aberdeen, University Museums Ägypten, Region Theben
wahrscheinl. 25. Dynastie (ca. 744-656 v. Chr.)

Die hervorragend erhaltene Mumie einer Frau der ägyptischen Oberschicht steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie wurde überaus sorgfältig mumifiziert. Dabei wurden die inneren Organe und das Gehirn entfernt. Bei der Gehirnentfernung verschaffte man sich nicht wie sonst üblich über die Nase sondern über das große Hinterhauptsloch (Foramen occipitale magnum) Zugang zur Schädelhöhle. Die Mumie wurde zweimal tomographiert, in Hildesheim und in Heidelberg. Die hervorragenden Daten erlaubten die Erstellung einer Gesichtsrekonstruktion und eines Hologramms, was in einem Museum eine Weltpremiere darstellt.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Abbildung in druckfähiger Auflösung 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

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Hologramm

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

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Skarabäen

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 Inv.- Nr. PM 200
Ägypten Neues Reich, 18. Dynastie, Regierungszeit Amenophis II. (1425 - 1397 v. Chr.)
Steatit, glasiert; Länge 1,4 cm

Die Inschrift auf der Unterseite besteht aus einer Kartusche mit dem Thronnamen König Amenophis' II.: Aa-cheperu-Re "Groß sind die Erscheinungsformen des Re" und dem Zusatz: "Mit starkem Arm, geliebt von Amun-Re."  

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Spitzmaussarg

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.-Nr. PM 6482
Ägypten, genauer Fundort unbekannt Ptolemäerzeit (332 - 30 v. Chr.)

In Ägypten wurden Tiere verehrt, weil man sie mit bestimmten Göttern in Verbindung brachte. Die Spitzmaus wurde mit dem Gott Horus von Letopolis assoziiert. Die Maus wurde darum nach ihrem Tod mumifiziert und in einem eigenen Sarg beigesetzt, auf dessen Längsseite sie abgebildet ist.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Konservierter Magen und Kanope

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.-Nr. 1880
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Spätzeit (664 - 332 v. Chr.)

Kanope der Frau Tesnacht mit Deckel in Gestalt eines Schakalkopfes, der den Gott Duamutef symbolisierte, der für den Schutz des Magens zuständig war. Die inneren Organe wurden allgemein in solchen Kanopenkrügen beigesetzt. Ein Satz Kanopenkrüge umfasste vier Behältnisse für Magen, Darm, Leber und Lunge, die von vier Gottheiten - den Horussöhnen - geschützt wurden. Der Inhalt ist heute jedoch in den meisten Fällen nicht mehr erhalten.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

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Skarabäus

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

Adorant vor Anch-Zeichen
Inv.- Nr. PM 1732 Ägypten
Spätzeit (664-332 v. Chr.)
Steatit; Länge 1,8 cm

Die Unterseite zeigt einen König mit unterägyptischer Krone, der vor einem Anch-Zeichen kniet, über ihm ein in der Spätzeit als Schreibung für den Gott Amun belegtes Zeichen und unter ihm als Füllelement ein neb-Korb.

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Herzskarabäus

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

Inv.-Nr. PM 1246
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Dritte Zwischenzeit, 22. / 23. Dynastie ( 8. Jh. v. Chr.)
Kalkstein

Herzskarabäen waren größer als andere Skarabäen. Sie wurden oft mit ins Grab gegeben und dabei neben dem Herz des Verstorbenen platziert. Auf der Unterseite des Herzskarabäus befindet sich eine Inschrift, die einen Spruch aus dem Totenbuch widergibt.

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Satz aus mehreren Amuletten

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.- Nr. PM 66
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Spätzeit, 26./27. Dynastie, um 550 v. Chr.
Fayence mit blau-grüner Glasur Höhe 5,9-6,1 cm (Horussöhne); Höhe 2,7 und 3,0 cm (Falkenköpfe) Breite 2,5 und 2,6 cm (Anubis); Breite 7,4 cm (Flügelskarabäus)

Die Amulette schmückten eine Mumie und hatten zugleich eine Schutzfunktion für den Verstorbenen. Die Amulette bilden einen Flügelskarabäus sowie Falken, die den Gott Horus symbolisierten, und Schakale, die für Anubis stehen, ab. Links und rechts davon erkennt man Amulette mit figürlichen Darstellungen der Horussöhne, der Schutzgötter der Eingeweide des Verstorbenen.

 

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Krokodil

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.- Nr. PM 1058
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Spätzeit bis Ptolemäerzeit (664 - 30 v. Chr.)
Mumifiziertes Gewebe, Leinen Länge 31,2 cm

Krokodile wurden mit dem Gott Sobek in Verbindung gebracht und vor allem in der Fayum-Oase verehrt. Dieses Krokodil ist sehr klein, aber außergewöhnlich gut erhalten. Im Kopfbereich sind noch Teile der ursprünglichen Leinenbandagen erkennbar. Das Schuppenrelief und der Schwanz sind in allen Details erhalten.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Falkenmumie

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

Inv.- Nr. PM 5578
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Spätzeit oder Ptolemäerzeit (664 - 30 v. Chr.)
Mumifiziertes Gewebe, Leinen Länge 37 cm, Breite 8,7 cm, Höhe 9 cm

Der Falke wurde mit dem Gott Horus, der das Königtum symbolisierte, in Verbindung gebracht. Dieser Falke war sehr viel kleiner als es scheint. Der Körper des Tieres reicht nur bis zum Torso der Mumie. Bei dem Kopf handelt es sich um einen künstlich nachgebildeten Scheinkopf.

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Ibismumie

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv.-Nr. PM 6259
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
Spätzeit bis Ptolemäerzeit (664 - 30 v. Chr.)
Mumifiziertes Gewebe, Leinen Länge 33,5 cm
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Ibisse wurden zu Millionen mumifiziert. Die meisten fand man in den Tiernekropolen von Sakkara und Tuna el-Gebel. In vielen Fällen sind die Tiere unter den Binden skelettiert. Dieser Ibis ist jedoch besonders gut erhalten. Die computertomographische Untersuchung hat gezeigt, dass seine gesamten Federn und die inneren Organe konserviert sind. Im Magen kann man den Inhalt und einige kleine, kontrastreiche Strukturen erkennen, bei denen es sich wahrscheinlich um Steinchen handelt, die der Vogel mit dem Futter aufgenommen hat.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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Uschebti

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

Inv. Nr.: (v. links) PM 5565, L-Priv.KG-2, L-Priv.KG-1, PM 294, PM1631
Ägypten, genauer Fundort unbekannt
21. Dynastie bis Spätzeit (1069 - 332 v. Chr.)
Fayence, farbig glasiert; Holz Höhe min. 10,1 cm - max. 19 cm

Diese Dienerfiguren sollten für den Verstorbenen einspringen, wenn er im Jenseits zur Arbeit aufgerufen wurde. Im Idealfall hatte man für jeden Tag des Jahres einen sowie zusätzlich mehrere Aufseher, die die anderen Uschebtis beaufsichtigen sollten. Aufbewahrt wurden sie in speziellen Uschebti-Kästen.

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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© RPM, Bild: Sh. Shalchi

 

© RPM, Bild: Sh. Shalchi

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