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Dr. Andrea Nicklisch zu Schnupfpaletten aus Tiwanaku

© RPM, Fotos/Video: S. Werner

Ritueller Drogengebrauch

Bereits aus der Chavín-Zeit (ab 1200 v. Chr.) ist die Nutzung halluzinogener Drogen durch religiöse Spezialisten im Rahmen von Ritualen überliefert.

Den Videoclip finden Sie hier.

Objekt: Schnupfpalette, Südamerika, Tiwanaku
(500 - 1100 n. Chr.)
Hartholz geschnitzt und poliert
Inv. Nr. V3.039

Dagobert Warnecke zu
David Roberts’ Kolossalstatuen Ramses II., Abu Simbel

© RPM, Foto/Video: S. Werner

9.11.1838
Original Aquarellzeichnung, unsigniert, David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben, als Vorlage für eine Lithographie von Louis Haghe gearbeitet.
(Inv. Nr. PM 4579, © RPM, Video: S. Werner)

Aus dem Tagebuch von David Roberts:
"9. November - Dieser Tempel wird von keinem anderen ägyptischen Bauwerk an Größe und Schönheit übertroffen, nicht einmal von den thebanischen Heiligtümern. Vergleicht man ihn mit den Isisköpfen, die die Kapitelle des Tempels von Dendera schmücken, dem aufwändigsten und am Feinsten gearbeiteten Tempel in Ägypten, erscheint die arme Göttin beinahe schon grob. Dazu kommt noch, dass der Tempel von Dendera viel jünger ist als Abu Simbel."

Auch heute noch löst der Tempel wegen seiner gigantischen Größe bei den Besuchern sprachloses Erstaunen aus. Die Tempelfassade ist 38 Meter breit und 31 Meter hoch. Das entspricht heute einem modernen neunstöckigen Hochhaus.

Nach dem Lockdown zu sehen in unserer aktuellen Sonderausstellung "Faszination Ägypte. Frühe Grafiken und Aquarelle" (26.09.2020 - 05.04.2021)

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Christian Bayer zu zwei ägyptischen Reliefs aus Tell el-Amarna

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Kurator der ägyptischen Sammlung des Pelizaeus-Museums, Dr. Christian Bayer, erklärt anhand von zwei Reliefblöcken die besondere Technik der Verwendung von "Läufer- und Binderblöcken" beim Bau der Stadt Tell el-Amarna zur Zeit des Pharaos Echnaton. Hier geht's zum Videoclip:

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Sabine Lang zu Glasperlenbändern aus Namibia

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Die Kuratorin der Ausstellung "Modische Schwergewichte aus Namibia - Traditionelle Kleidung und Schmuck der Hererofrauen". (Verlängert bis 31.01.2021), Dr. Sabine Lang, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Ethnologie am RPM sowie im Verbundprojekt "Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" (PAESE). Glasperlenbänder, südliches Afrika, vor 1884. Glasperlen, Faden. Inv.-Nrn. V 1.343 - V 1.346. Sammler: Carl Höpfner (RPM, Video: S. Werner)

Den Videoclip finden Sie hier.

Prof. Dr. Regine Schulz zu den ägyptischen Gottheiten Isis und Osiris

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Zum heutigen Totensonntag berichtet unsere leitende Direktorin, Regine Schulz, über den Glauben an Isis und Osiris sowie der damit verbundenen Vorstellung des Lebens nach dem Tode im Alten Ägypten.

Links: Statuette der trauernden Isis
Holz, stuckiert und bemalt, Fundort unbekannt, wohl Mittelägypten
Frühe Ptolemäischerzeit, 3. Jh. v. Chr., PM 1584

Rechts: Miniatursarg in Form des Gottes Osiris
Bronze, Fundort unbekannt, Spätzeit, 664 - 332 v. Chr., PM 64

Ziegel mit Vertiefung in Gestalt des Osiris
Ton, Fundort unbekannt, 3. Zwischenzeit - Spätzeit, 1070 - 332 v. Chr. PM 4550

Tempelrelief mit einer Darstellung des thronenden Osiris
Kalkstein, Fundort unbekannt Neues Reich, 19. Dynastie, um 1200 v. Chr. PM 6441 (©️RPM, Video: S. Werner)

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Helmut Brandl zu einem Bildhauer-Modell

Arbeiten auch im Lockdown weiter am Projekt KunstModell: Mathias Salomon und Dr. Helmut Brandl. © RPM, Foto/Video: S. Werner

Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Helmut Brandl, arbeitet seit Juli 2018 in einem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt mit Wissenschaftler*innen primär aus Hannover, Kiel und Wismar zusammen, um der Bedeutung von Modellen in der Kultur des pharaonischen Ägypten auf die Spur zu kommen. Dabei werden erstmals traditionell ägyptologische Ansätze mit innovativen kunsttheoretischen und informatorischen Methoden verbunden und die verschiedenen Perspektiven in enger Abstimmung der Projektpartner weiterentwickelt; das Ziel ist die Entschlüsselung der Funktion der Modelle bzw. der "Sprache der Objekte".

(RPM, Video: S. Werner)

Den Videoclip finden Sie hier.

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