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Dr. Stefan Bölke zum Fürstbischöflichem Tafelsilber

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Das Service kam täglich zwei mal zum Einsatz. Um 13:00 Uhr bat Friedrich Wilhelm zum Mittagessen, bei dem sechzehn Speisen aufgetischt wurden. Abends um 20:00 Uhr standen sieben Speisen bereit. Seine Tafelgenossen waren die fünfzehn Domkapitularen sowie die Inhaber der drei Hofämter: der Obermarschall, der Oberstallmeister und der Oberjägermeister. Dazu kamen noch die Gäste, die der Fürstbischof einlud.

Als das Fürstbistum Hildesheim 1802 an Preußen fiel, blieb das Service zunächst auf dem Domhof in Gebrauch. Erst 1825 gelangte es in den Besitz der Welfen. König Ernst August von Hannover ließ die Initialien EAR neben dem fürstbischöflichen Wappen anbringen. Das Silber kam 1981 bei Sothebys in Genf zur Auktion. Das RPM und das Bayrische Nationalmuseum in München erwarben - unterstützt von Spenden aus der Bevölkerung - jeweils die Hälfte des fürstbischöflichen Geschirr.

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Stefan Bölke zum Modell des Flugschiffs Do X

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Das legendäre Modell des Flugschiffs Do X wurde von Peter Fahrbach, unserem beratenden Co-Kurator und Leihgeber, mit Metallbaukasten-Teilen der entsprechenden Großmontagekiste der Firma Märklin erbaut.

Ab 1929 führte Märklin die bekannten farbigen Bauteilen ein. Davor waren die Teile nur in Schwarz erhältlich. Als Farben wählte man dann: Grün (für Flach-, Bogenbänder & Winkelträger), Blau (für runde Platten & Räder), Rot (für Rechteck-, Kombiplatten & Schnurlauflager) und Schwarz (für Winkel, Muffen und Verbindungen).

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Dr. Andrea Nicklisch zu Lotos-Füßen im Kaiserreich China

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Als Lotos-Fuß oder auch Lilienfuß bezeichnete man die Füße der Frauen, die durch extremes Einbinden und Knochenbrechen zugunsten eines etwa tausend Jahre lang anhaltenden Schönheitsideal deformiert wurden. Erst nach Gründung der Volksrepublik China 1949 wurde dieses Schönheitsideal entgültig verboten.

In der Vitrine:
Frauen Schuhe, Qing-Dynastie, 19. Jahrhundert, Baumwolle, Seide, Inv. Nr. VoNr 3195 a,b (evtl. 4.460 a,b)

Schuhe, Qing-Dynastie, um 1900, Baumwolle, Seide, Goldfäden, Inv. Nr. V 4.455 a,b

Modell einer Sänfte, 19. oder 20. Jahrhundert, Holz, ohne Inv. Nr.

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Dipl.-Kultwis. Stefanie Bölke zur Wuppertaler Schwebebahn und Tuffi

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Das Modell der Wuppertaler Schwebebahn entstand in Anlehnung an ein Tin-Plate-Modell der Firma Märklin ("Der Knochen"). Diese Metallbaukasten-Konstruktion ist eine Arbeit von Dieter Bode und wurde in den späten 1990er Jahren realisiert.

"Um für seinen Zirkus zu werben, ließ Franz Althoff am 21. Juli 1950 das Elefantenweibchen Tuffi mit der Schwebebahn fahren. Althoff machte regelmäßig mit Tuffi Zirkusmarketing. Wenige Minuten nach Fahrtbeginn brach die Elefantenkuh durch die Wand des Wagons und stürzte in die Wupper. Dieses ungewöhnliche Abenteuer überlebte sie mit leichten Blessuren, da ein Schlammbett den Sturz abfederte."

Wuppertaler Schwebebahn, Metallbaukasten-Konstruktion Märklin, Dieter Bode, später 1990er Jahre.

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Dr. Stefan Bölke zum Hildesheimer Silberfund

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Die wichtigste archäologische Entdeckung, die der Boden Hildesheims barg, machten preußische Soldaten, die 1868 einen Schießstand bauen wollten und dabei auf einen Hort von rund siebzig prächtigen silbernen Gefäße stießen. Der "Hildesheimer Silberfund" ist der bedeutendeste Schatz aus römischer Zeit, der nördlich der Alpen gefunden wurde. 

Zwar beanspruchte die Antikensammlung in Berlin die Originale für sich, das Stadtmuseum kann jedoch qualitätvolle Nachbildungen zeigen, die schon bald nach der Entdeckung dieser Stücke in deutschen, englischen und französischen Manufakturen gefertigt wurden. Die reich verzierten Schalen, Becher und Kannen avancierten im Zeitalter des Historismus zu begehrten Vorbildern für das Kunstgewerbe.

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Dr. Sven Kielau zu hellenistischen Terrakotten

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Wilhelm Pelizaeus begann seine Sammlertätigkeit in Ägypten mit der Erwerbung kleinformatiger antiker Figuren (Pelizaeus lebte in Ägypten von 1869-1914). Darunter befanden sich auch die Figuren aus gebranntem Ton aus der griechisch-römischen Epoche. Pelizaeus bewies bei der Auswahl dieser Stücke, die er bei Kunsthändlern kaufte, ein sehr gutes Gespür für die Vielfalt dieses Gattung der antiken Kunst.

Die oft sehr kunstfertigen "alexandrinischen" Terrakotten, von denen das RPM rund 50 Figuren und ca. 90 einzelne sehr variantenreiche Köpfe besitzt, zeichnen sich durch immensen Bilderreichtum aus. Kulturell stehen sie mit der ptolemäischen Zeit Ägyptens, aber auch mit Griechenland selbst in Verbindung. Alexandria, gegründet 331. v. Chr., gilt als das Zentrum dieser Terrakottenproduktion, aber auch in anderen Städten Ägyptens wurden solche Terrakotten in größerer Zahl hergestellt.

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Dr. Andrea Nicklisch zu Vicús Keramiken in unserem Magazin

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Heute werfen wir erneut einen Blick hinter die Kulissen und treffen Andrea Nicklisch in unserem Magazin. In einem Magazin werden die derzeit nicht ausgestellten Bestände eines Museums gelagert und sicher verwahrt.

In diesem Video erfahren wir mehr über die Vicús Keramik, welche auch in unserer Dauerausstellung "Altamerika: Gold, Keramik, Muschelschalen" zu finden ist. Das RPM verfügt über eine der größten europäischen Sammlungen präkolumbischer Kunst aus dem Andenraum. Die Sammlung wurde besonders durch Dr. Rudolph Hauthal erweitert, der 1905 zum Direktor des Museums ernannt wurde.

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Stefan Bölke zu dem Modell einer Fahrzeugkarosserie von Meccano

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Neben basteln, tüfteln und spielen wurden die Metallbaukästen auch häufig sehr praktisch eingesetzt.

Dr. Stefan Bölke zeigt hier ein Modell aus unserer aktuellen Sonderausstellung "Kräne-Brücken-Lokomotiven, Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil", welches früher als praktisches Anschauungsobjekt in Fahrschulen eingesetzt wurde.

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Andrea Nicklisch zu "Des Kaisers Kleider"

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Zum heutigen US-amerikanischen "Appreciate a Dragon Day" oder auch dem Ehrentag des Drachens begeben wir uns gemeinsam mit Andrea Nicklisch in unsere Dauerausstellung China: Drache - Phönix - Fledermaus und erfahren mehr über eine kaiserliche Drachenrobe.

Es finden sich viele Hinweise auf die schlangenartigen Mischwesen, welche Eigenschaften von u.a. Reptilien und Vögeln miteinander verbinden, nahezu in der gesamten menschlichen Kulturgeschichte. Vor allem in China gilt der Drache als Glückbringer und Herrschaftssymbol.

China, Qing-Dynastie (1644-1911), 19. Jahrhundert, Seide, teilweise bemalt, Inv. Nr. V oNr 3.226.

Den Videoclip finden Sie hier.

Dipl. Kultwis. Margrid Schiewek & Mus. Päd. Nira Kleinke zu dem Wesir Hem-iunu Teil 2

© RPM, Foto/Video: S.Werner / J.Hoyer

Zum Nachtrag der Veranstaltung "Kultur macht Ah" - Hem-iunu kommt in die Stadt präsentieren wir Ihnen heute den zweiten Teil unserer Videoreihe über den Wesir Hem-iunu. In diesem Video gehen Margrid Schiewek und Nira Kleinke noch einmal genauer auf die Statue ein und beantworten häufig gestellte Fragen von unseren Besucher*innen.

Inv. Nr. 1962, Kalkstein, Bemalungsreste, Fundort Giza Westfriedhof, Mastaba G4000, Altes Reich 4. Dynastie.

Den Videoclip finden Sie hier. 

Prof. Dr. Regine Schulz zum Jenseitsglauben und der Wiederauferstehung im Alten Ägypten

© RPM, Foto/Video: S.Werner

In diesem Video beschreibt unsere leitende Direktorin Prof. Dr. Regine Schulz anhand vom dem "Sarg der Mut-ir-di-es" die Schritte einer Mumifizierung bis hin zur Wiederauferstehung und den Schutz dabei durch Gott Anubis. "Der Tod in der Wüste" ist der dritte Teil unserer Dauerausstellung Ägypten und thematisiert den Teil altägyptischer Altertümer, der als wichtigste Quelle dieser Kultur angesehen werden kann: den Jenseitsglauben. 

Links: Sarg der Mut-ir-di-es, Ptolemäerzeit 2. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr. Fundort: El Hiba Oberägypten, Holz, Leinen, Gips, Inv. Nr. 1953.

Der anthropomorphe Sarg stammt aus einem großen Familiengrab in el-Hiba, woher auch das Parallelstück des "Djed-Bastet-iu-ef-anch" kommt.

Rechts: Sarg des Djed-Bastet-iu-ef-anch, Ptolemäerzeit 2. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr. Fundort: El Hiba Oberägypten, Holz, Leinen Gips, Inv. Nr. 1954.

Durch die Szenen aus dem Mumifizierungsritual fallen beide Särge durch dieses außergewöhnliche Bildprogramm völlig aus dem Rahmen der sonst üblichen Sargdekoration und sind ohne Parallele.

Anubis Maske, Fundort unbekannt, Spätzeit 26.-30. Dynastie, Ton gebrannt, Inv. Nr. 1585

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Stefan Bölke zur aktuellen Sonderausstellung "Rekonstruktion vs. Moderne" im Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus

© RPM, Foto/Video: S.Werner/J.Hoyer

Wer heute auf dem Hildesheimer Marktplatz steht, wird unweigerlich von seiner unvergleichlichen Atmosphäre gefangen genommen. Dr. Stefan Bölke zeigt uns anhand eines Modells die damalige Vision der Rekonstruktion des historischen Marktplatz nach der Kriegszerstörung.

Die aktuelle Sonderausstellung "Rekonstruktion vs. Moderne" versteht sich als geschichtliches Mosaik, in dem künstlerische Ansichten, dokumentarische Fotos, außergewöhnliche Objekte und Modelle aus der stadtgeschichtlichen Sammlung des Roemer-und Pelizaeus-Museums dazu beitragen, sich der wechselvollen Geschichte des Marktplatzes anzunähern.

Den Videoclip finden Sie hier. 

Dipl.-Kultwis. Stefanie Bölke zu Stabila Baukästen

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Wir möchten das Neue Jahr 2021 mit einem Beitrag von Stefanie Bölke aus unserer aktuellen Sonderausstellung "Kräne-Brücken-Lokomotiven, Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil" einleiten. Stefanie Bölke präsentiert uns hier einen ganz besonderen Baukasten.

In der Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 1960er Jahre erlebten die Metallbaukästen und hier insbesondere Märklin-Metallbaukasten in Deutschland und vielen anderen Ländern ihren Höhepunkt. Damit knüpfte dieses Systemspielzeug an die großen Erfolge der Zwischenkriegszeit an. Für viele Jahrzehnte war es somit ein "Spielzeug für Generationen": Väter und Söhne, später auch Töchter fanden hier eine gemeinsame Erlebniswelt.

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Helmut Brandl und Dipl. Rest. Claudia Schindler zu Modellen aus "Das Alte Reich"

© RPM, Foto/Video: S.Werner

Dr. Helmut Brandl & Dipl. Rest. Claudia Schindler zeigen hier verschiedene Modelle aus einem Teil unserer Dauerausstellung Ägypten „Das Alte Reich“. Das Alte Reich widmet sich den Anfängen der altägyptischen Geschichte (ca. 3150 - 2707 v. Chr.) bis zur ersten Blüte der Hochkultur in der Zeit des Alten Reiches (2707 - 2216 v. Chr.).

Den Videoclip finden Sie hier.

Dr. Henning Franzmeier zum Kochen im Alten Ägypten

© RPM, Dr.Henning Franzmeier

Seit 2015 leitet Henning Franzmeier die Arbeiten des RPM auf der Grabung Qantir-Pi-Ramesse in Ägypten und zeigt uns in diesem Clip wie die Alten Ägypter gekocht haben beziehungsweise welche Töpfe sie dafür benutzten.

(RPM, Video: Henning Franzmeier)

Den Videoclip finden Sie hier.

Dipl. Kultwis. Margrid Schiewek zur Statue des Wesirs Hem-iunu Teil 1

© RPM, Foto/Video: S. Werner/J. Hoyer

Die Sitzstatue des Wesirs Hem-iunu ist für ihre Zeit ein einzigartiges Monument. Kein anderes Privatbildnis des Alten Reiches erreicht auch nur annähernd die Größe der berühmten Hildesheimer Figur. Auch die Qualität des Steins und der Bearbeitung sind außergewöhnlich.

Gefunden wurde die Statue in einer Kammer seines Grabes, das sich in unmittelbarer Nähe zu der Cheopspyramide befindet. Trotz der Plünderung in römischer Zeit blieb die Figur des Hem-iunu in seinem Grab; eine Tatsache, die auf das beachtliche Gewicht von über einer Tonne zurückzuführen sein dürfte. Die starke Beschädigung des Kopfes lässt auf Augeneinlagen - vielleicht aus Bergkristall - schließen. Grabräuber haben sie herausgebrochen, so dass das Gesicht modern rekonstruiert werden musste.

Inv. Nr. 1962, Kalkstein, Bemalungsreste, Giza, Westfriedhof, Mastaba G 4000, Altes Reich, 4. Dynastie

(RPM, Video: S. Werner/J.Hoyer)

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Dr. Stefan Bölke zum Modell der Tower Bridge aus der Sonderausstellung: "Kräne - Brücken - Lokomotiven. Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil"(09. Oktober 2020 bis 11. April 2021)

© RPM, Foto/Video: S. Werner/J. Hoyer

Metallbaukästen eröffneten um 1900 in den Kinderzimmern völlig neue Spielwelten. Dieses geniale Konstruktionsspielzeug begeisterte durch seine Vielfältigkeit, verband es doch auf faszinierende Weise Spiel und Realität. Neben der Modelleisenbahn waren die Baukästen für kleine und große "Freizeit"-Ingenieure eines der beliebtesten Spielzeuge des 20. Jahrhunderts.In der Ausstellung "Kräne - Brücken - Lokomotiven. Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil" wird die Faszination für dieses Eisenspielzeug erneut entfacht. Mit einmaligen Exponaten spannt sich ein Bogen, der von der Geschichte des Spielzeugs über die Kindheitserinnerungen bis in die Gegenwart.

(RPM, Video: S. Werner/J.Hoyer)

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Dr. Helmut Brandl zu einem Bildhauer-Modell

Arbeiten auch im Lockdown weiter am Projekt KunstModell: Mathias Salomon und Dr. Helmut Brandl. © RPM, Foto/Video: S. Werner

Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Helmut Brandl, arbeitet seit Juli 2018 in einem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt mit Wissenschaftler*innen primär aus Hannover, Kiel und Wismar zusammen, um der Bedeutung von Modellen in der Kultur des pharaonischen Ägypten auf die Spur zu kommen. Dabei werden erstmals traditionell ägyptologische Ansätze mit innovativen kunsttheoretischen und informatorischen Methoden verbunden und die verschiedenen Perspektiven in enger Abstimmung der Projektpartner weiterentwickelt; das Ziel ist die Entschlüsselung der Funktion der Modelle bzw. der "Sprache der Objekte".

(RPM, Video: S. Werner)

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Prof. Dr. Regine Schulz zu den ägyptischen Gottheiten Isis und Osiris

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Zum heutigen Totensonntag berichtet unsere leitende Direktorin, Regine Schulz, über den Glauben an Isis und Osiris sowie der damit verbundenen Vorstellung des Lebens nach dem Tode im Alten Ägypten.

Links: Statuette der trauernden Isis
Holz, stuckiert und bemalt, Fundort unbekannt, wohl Mittelägypten
Frühe Ptolemäischerzeit, 3. Jh. v. Chr., PM 1584

Rechts: Miniatursarg in Form des Gottes Osiris
Bronze, Fundort unbekannt, Spätzeit, 664 - 332 v. Chr., PM 64

Ziegel mit Vertiefung in Gestalt des Osiris
Ton, Fundort unbekannt, 3. Zwischenzeit - Spätzeit, 1070 - 332 v. Chr. PM 4550

Tempelrelief mit einer Darstellung des thronenden Osiris
Kalkstein, Fundort unbekannt Neues Reich, 19. Dynastie, um 1200 v. Chr. PM 6441 (©️RPM, Video: S. Werner)

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Dr. Sabine Lang zu Glasperlenbändern aus Namibia

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Die Kuratorin der Ausstellung "Modische Schwergewichte aus Namibia - Traditionelle Kleidung und Schmuck der Hererofrauen". (Verlängert bis 31.01.2021), Dr. Sabine Lang, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Ethnologie am RPM sowie im Verbundprojekt "Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" (PAESE). Glasperlenbänder, südliches Afrika, vor 1884. Glasperlen, Faden. Inv.-Nrn. V 1.343 - V 1.346. Sammler: Carl Höpfner (RPM, Video: S. Werner)

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Dr. Christian Bayer zu zwei ägyptischen Reliefs aus Tell el-Amarna

© RPM, Foto/Video: S. Werner

Kurator der ägyptischen Sammlung des Pelizaeus-Museums, Dr. Christian Bayer, erklärt anhand von zwei Reliefblöcken die besondere Technik der Verwendung von "Läufer- und Binderblöcken" beim Bau der Stadt Tell el-Amarna zur Zeit des Pharaos Echnaton. Hier geht's zum Videoclip:

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Dagobert Warnecke zu
David Roberts’ Kolossalstatuen Ramses II., Abu Simbel

© RPM, Foto/Video: S. Werner

9.11.1838
Original Aquarellzeichnung, unsigniert, David Roberts (1796 - 1864) zugeschrieben, als Vorlage für eine Lithographie von Louis Haghe gearbeitet.
(Inv. Nr. PM 4579, © RPM, Video: S. Werner)

Aus dem Tagebuch von David Roberts:
"9. November - Dieser Tempel wird von keinem anderen ägyptischen Bauwerk an Größe und Schönheit übertroffen, nicht einmal von den thebanischen Heiligtümern. Vergleicht man ihn mit den Isisköpfen, die die Kapitelle des Tempels von Dendera schmücken, dem aufwändigsten und am Feinsten gearbeiteten Tempel in Ägypten, erscheint die arme Göttin beinahe schon grob. Dazu kommt noch, dass der Tempel von Dendera viel jünger ist als Abu Simbel."

Auch heute noch löst der Tempel wegen seiner gigantischen Größe bei den Besuchern sprachloses Erstaunen aus. Die Tempelfassade ist 38 Meter breit und 31 Meter hoch. Das entspricht heute einem modernen neunstöckigen Hochhaus.

Nach dem Lockdown zu sehen in unserer aktuellen Sonderausstellung "Faszination Ägypte. Frühe Grafiken und Aquarelle" (26.09.2020 - 05.04.2021)

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Dr. Andrea Nicklisch zu Schnupfpaletten aus Tiwanaku

© RPM, Fotos/Video: S. Werner

Ritueller Drogengebrauch

Bereits aus der Chavín-Zeit (ab 1200 v. Chr.) ist die Nutzung halluzinogener Drogen durch religiöse Spezialisten im Rahmen von Ritualen überliefert.

Den Videoclip finden Sie hier.

Objekt: Schnupfpalette, Südamerika, Tiwanaku
(500 - 1100 n. Chr.)
Hartholz geschnitzt und poliert
Inv. Nr. V3.039

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