Grafikslider
Navigationspfad
Hauptinhalt

Spielend Lernen - Kindheit in Ägypten

© RPM, Foto: Marion Horstmann
© RPM, Foto: Marion Horstmann

Am Samstag, den 26. September 2015 fand unser JuMi-Workshop statt.

Die Forscher reisten "Mit 8 Spielen durch Ägypten". Ob Reitball im Garten oder Kniffeleien am Basteltisch: Die Forscher stellten ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit, ihre Kraft und ihre Cleverness unter Beweis und hatten dabei viiiiiel Spaß!

© RPM, Foto: Marion Horstmann
© RPM, Foto: Marion Horstmann

Die Experten lösten das "Geheimnis der Hieroglyphen"

Zusammen mit der Ägyptologin Nira Kleinke kamen die Julis dem Rätsel der ägyptischen Schriftzeichen auf die Spur und stellten selbst Papyrus her!

 
Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

1

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

2

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

3

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

4

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

6

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

7

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

8

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

9

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

10

Previous
Next

„Kunst im Hof"

Am Samstag, den 11. Juli 2015, fand von 15.00 bis 17.00 Uhr das bunte Sommerfest der JuMis statt!

Forscher: Die bunte Bilderwelt der alten Ägypter
Zusammen mit Ägyptologin Nira Kleinke stellten die jungen Forscher ihre eigenen Farben und Pinsel her und ließen ihrer Fantasie und Kreativität bei der Gestaltung von Kalkstein freien lauf.

Experten: In Stein gemeißelte Bilder
Bildhauerin Konstanze Thomas-Zach unterstützte die Experten bei der Herstellung eigener Reliefs, nachdem sie sich von altägyptischen Originalen in der Ausstellung inspirieren lassen haben.

Eltern: Kaffeekränzchen in künstlerischem Ambiente
Mit dabei waren dieses Mal auch wieder viele Eltern, die das kreative Treiben der JuMis verfolgten oder sich einfach bei Kaffee und Kuchenhäppchen von der Sommersonne verwöhnen ließen.

Die Forscher: Das Marktspektakel

Das letztes Treffen unseres JuMi-Clubs war am Samstag, den 09. Mai 2015 im Roemer- und Pelizaeus-Museum. Es ging um die aktuelle Ausstellung "Hildesheim im Mittelalter".

Die Forscher haben sich zuerst unterhalten, wie die Leute damals zum Markt gekommen sind. Dann haben wir Rollen eingeteilt, z.B. Dieb, Kaufmann, Verkäufer und so weiter. Kurze Zeit später sahen wir wie richtige Marktleute aus. Danach spielten wir den Markttrubel nach. Inzwischen lernten wir fair zu Handeln: dabei sollten wir so wenig Geld wie möglich ausgegeben, denn wir hatten nur 10 Münzen. Nach kurzer Zeit guckten wir, wer am wenigsten Geld ausgegeben hatte, aber dennoch das meiste Gemüse einkaufen konnte. Im Museum druckten wir mit Stempeln jeder noch 3 Münzen und gingen gemeinsam durchs Haus. Dann trafen wir die Expertengruppe, mit der wir dann besprochen haben, wie es uns gefallen hat und was wir als nächstes machen wollen.
Erzählt von Eva-Lotta Rouwen (9, junger Forscher) und aufgeschrieben von Moritz Rouwen (11, Experte).

Die Experten: Im Scriptorium

Hallo ich bin Ruth Boltzendahl und erzähle euch etwas über die Expertengruppe beim Mittelaltertreffen der JuMis. Beim letzten JuMi-Treffen zur Ausstellung "Wurzeln der Rose" haben sich die Experten in einem "Scriptorium" versammelt.

Das Scriptorium ist der Raum eines Klosters, in dem Mönche im Mittelalter die Bücher abschrieben oder auch neues Wissen schriftlich festhielten. Damals standen sie an Stehpulten und schrieben auf Pergament, das ist getrocknete Tierhaut, mit Tinte aus Pflanzen und Erde. Manche Tinten waren damals sehr kostbar, da sie aus exotischen Pflanzen bestanden und/oder sie sehr schwer und aufwendig herzustellen waren.

Jedenfalls versammelten wir uns in einem Raum des Museums, in dem auf die Tische schräge Holzpulte gestellt worden waren. Wir setzten uns jeder an eines und legten unsere Sachen ab. Stephanie Bölke teilte uns Tinte aus und erklärte uns, wie wir damit umgehen mussten.
Als alle Tinte hatten, gab sie uns noch Schilder, auf denen die karoliginischen Minuskeln standen. Sie erklärte uns, dass früher die Anfangsbuchstaben eines Kapitels besonders verziert wurden und meistens den Inhalt des Folgenden widerspiegelten.

Uns wurde aufgetragen unsern Anfangsbuchstaben so zu verzieren, dass unser Nachbar, auch wenn er uns nicht kannte, herausfinden konnte, was wir gerne taten. Als wir das hatten versammelten wir uns um einen abseitsstehenden Tisch und lernten wie man Tinte richtig macht. Wir mussten Ruß abfüllen, Kleber herstellen und Rinde zerstoßen. Leider konnten wir die Tinte nicht wirklich fertig herstellen, da sie einen Tag hätte ziehen sollen und dann noch gekocht werden müsste. Aber wir konnten das Prinzip der Tintenproduktion erkennen.

Als wir die Tinte hatten, setzten wir uns an die Pulte zurück und bekamen ein Stück Pergament, das wir gestalten durften, wie wir wollten. Die meisten machten daraus ein kleines Muttertagsgeschenk, da am nächsten Tag Muttertag war. Als wir damit fertig waren, gingen wir zu den Forschern, die währenddessen das Marktspektakel hatten und versammelten uns. Ein paar von uns Experten stellten sich hin und machten zwei Joghurts, während die Andern Sachen zum Niedersachsentag besprachen. Die Joghurts waren gut, in dem Süßen war Honig, Apfel und Grünkern drinnen, in dem Herzhaften Ayran, auch Grünkern, sehr reichlich Petersilie und aus Versehen auch noch Honig. Schon bald kamen die Eltern und holten ihre Kinder ab.
Geschrieben von Ruth Boltzendahl (14, Experte)

Steckbrief der Autorin

Name: Eva-Lotta Rouwen
Alter: 9
Hobbys: Balett, Singen, Gitarre
Besonderheiten: Ein lauter Schrei

Ich bin JuMi, weil ich sehr gerne im Museum bin und es cool ist. Man findet neue Freunde, alle sind sympatisch und man kann viel forschen.

Steckbrief des Autors

Name: Moritz Rouwen
Alter: 11
Hobbys: Handball, Singen, Posaune
Besonderheiten: Komiker

Ich bin JuMi, weil ich sehr gerne ins Museum gehe und es sehr viel Spaß macht, man neue Freunde findet, alle nett sind und man sehr viel machen kann.

Steckbrief der Autorin

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Name: Ruth Boltzendahl
Alter: 14
Hobbys: Geige und Bratsche spielen, Singen, Judo, Lesen, Geschichten schreiben, Malen, Theater
Besonderheiten: Neugierde

Ich bin bei den JuMis, weil ich mich für Geschichte interessiere und gerne Dingen auf den Grund gehe. Außerdem macht es Spaß mit andern Kindern und Jugendlichen das Museum zu erkunden.

Werbung