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Junges Museum in der Sonderausstellung "Welt. Weites. Wissen."

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Die jungen Nachfolger Hermann Roemers, die Jungen Mitglieder des Museumsvereins, haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich in das Museum einzumischen und Ausstellungen mitzugestalten. Die aktuelle Sonderausstellung "Welt. Weites. Wissen" wurde von 19 Jungen Mitgliedern zwischen 8 und 14 Jahren mitgestaltet.

Ziel der JuMis war es, Vitrinen im neuen Ausstellungsbereich zu bestücken, mit Schildern zu versehen und einzuräumen. Dazu wählten sie zuerst Objekte aus fünf Sammlungsgebieten des Museums aus. Diese Objekte erforschten sie zusamen mit den Kuratoren und ihren Paten aus dem Vorstand des Museumsvereins.

Jedes der fünf Teams arbeitete, schrieb, forschte, gestaltete und experimentierte auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Als Co-Kuratorenübernahmen sie die Verantwortung für die Gestaltung ihrer Vitrinn und die unterschiedlichen Formen der Präsentation.

Über weiterer spannende Aktionen und wie Du selbst mitmachen kannst, gibt es hier mehr zu entdecken.

Faszination Steine und Sammler (Geologie)

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Die erste Station wurde von Team Violett gestaltet. Ariane, Megan und Robin haben sich für einen Pyrit, Quarz und Kalksteinmarmor aus der geologischen Sammlung Hermann Roemers entschieden. Nicht zuletzt, weil die JuMis selbst auch gerne Steine sammeln.

Die Museumsobjekte stellen sie in ihrer Virtrine zusammen mit Vergleichsobjekten aus ihren eigenen Sammlungen und einer Bildschirmpräsentation aus. Das Team Violett hat außerdem auch eine Gedenktafel für das Grab von Hermann Roemer gestaltet. Auch diese ist erstmal in der Sonderausstellung zu sehen. Nach dem Ende der Ausstellung wird diese dann auf einem Sockel neben dem Grabstein aufgestellt.

Fossilien, Zähne, Lebewesen (Paläontologie)

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Carolina, Elsa, Liam, Lilly und Pauline bilden das Team Orange. Aus der Sammlung des Museums haben sie einen Pottwahlzahn und mit Seeigel und Ammonit zwei Fossilien ausgewählt. Lilly und Pauline wälzten bücher, verfassten wissenschaftliche Texte zu den Fossilien und gestalteten damit einen kleinen Katalog zur Arbeit ihres Teams. Carolina ergänzte diesen mit Zeichnungen und fertigte für die Vitrine Modelle der Fossilien an.

Elsa und Liam erforschten den Pottwahlzahn und präsentieren diesen zusammen mit ihren selbst gesammelten Hai- und Milchzähnen. Ein kleines Highlight in der Gruppenarbeit war die Exkursion in einen nahegelegenen Steinbruch. Die selbst gesammelten Fossilien sind ebenfalls in der Vitrine in der Martinikirche zu bestaunen.

Herr Roemer und die geretteten Häuser (Stadtgeschichte)

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Team Pink fand Spannendes überdas Leben und Wirken von Hermann Roemer und damit auch über die Geschichte ihrer Heimatstadt Hildesheim heraus. Team Pink, das sind Eva-Lotta, Luis, Maximilian und Moritz.

Zum Panoramabild des Marktplatzes richteten sie eine Hörstation ein. Einen Stadtplan bestückten sie mit histoischen und aktuellen Fotos von Gebäuden, die Roemer einst gerettet hat. Zu dem Modell vom Knochenhaueramtshaus entwickelten die Jumis ein kniffliges Forscherspiel. Bis das Ergebnis fertig war, war allerdigs viel Arbeit notwendig. Viele Expertengespräche im Knochenhaueramtshaus wurden geführt, Eva-Lotta ging auf eine Fotoexkursion und Luis führte ein Interview mit einer Zeitzeugin. Zu sehen ist die Forscherarbeit im Brunnenraum.

Geruch und Gebrauch eines Pfeifentomahawks (Ethnologie)

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Denis, Joris, Mattis und Taddeo sind das Team Blau. Die Kombination aus einem indianischen Beil (Tomahawk) und einer Pfeife fand das JuMi-Team so interessant, dass es dieses Objekt ganz genau erforschte. Dazu haben sie drei Ethnologen mit Fragen gelöchtert und mit Jens Matuschek experimentiert. Im Mittelpunkt standen die Frage nach dem Gebrauch der Pfeife und der Schaden den das Tomahawk anrichten kann.

So sind nicht nur eine Vitrine, sondern auch eine Bildschirmpräsentation und vor allem eine Geruchsstation mit verschiedenen Tabaksorten entstanden.

 

 

Abguss des Bernwardkreuzes (Kirchenkunst)

Team Grün forschte gemeinsam mit Wissenschaftlern zur Bedeutung und zum Wert von Replik und Original. Auslöser war für Lars und Lea der Gipsabguss des Bernwardkreuzes. Sie fanden heraus, wie und woraus das Bernwardkreuz und sein Abguss hergestellt wurden.

Neben einem Besuch im Dommuseum stand vor allem die praktische Arbeit im Vordergrund. Gemeinsam haben Lea und Lars auch ausprobiert, wie die Abgusstechnik funktioniert. Das Ergbnis, der Abguss eines Schlüssels, ist ebenfalls in der Vitrine ausgestellt. Um die Virtine zu finden, ist allerdings ein kleiner Umweg nötig; sie soll nämlich in der ägyptischen Dauerausstellung auf die Sonderausstellung in der Martinikirche aufmerksam machen.

 

 

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