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Voynich Manuscript, Yale University, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, MS 408, Folio 2r
Prof. Dr. Rainer Hannig
Voynich Manuscript, Yale University, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, MS 408, Folio 2v

DURCHBRUCH IN DER ENTZIFFERUNG
VOYNICH-CODE GEKNACKT

Nach jahrelanger Forschung ist es dem renommierten Ägyptologen Prof. Dr. Rainer Hannig gelungen, das geheimnisvolle Voynich-Manuskript zu entziffern.

Prof. Hannig gilt als herausragender Experte der altägyptischen Sprache und ist seit vielen Jahren als wissenschaftlicher Berater und zeitweiliger Mitarbeiter am Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim tätig. In diesem Zusammenhang forscht er nicht nur zu ägyptischen Hieroglyphen, sondern auch zu anderen alten Schriften und ihrer Entzifferung. Seit 2017 beschäftigt er sich intensiv mit dem geheimnisvollen Voynich-Manuskript, das als die rätselhafteste Handschrift unserer Zeit gilt. Jetzt ist es ihm gelungen, die Schriftzeichen zu entziffern, die Sprache des Voynich (wie schon von einigen Forschern vermutet) als Hebräisch zu identifizieren und die ersten Textpassagen zu übersetzen.

Das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammende Voynich-Manuskript wurde nach einem seiner früheren Besitzer, Wilfrid Michael Voynich, benannt, der es 1912 erwarb. Heute befindet es sich in der Beinecke Rare Book & Manuscript Library der Universität Yale, USA. Das Buch ist reich illustriert mit Pflanzendarstellungen, Abbildungen verschiedener Wurzelsorten, Tierkreiszeichen sowie astronomischen und kosmologischen Motiven. Die Schrift ist einzigartig und hat sich bisher allen Entzifferungsversuchen widersetzt.

Die einzelnen Schriftzeichen sind gut zu erkennen und ästhetisch eindrucksvoll. Sie bestehen aus einer Kombination aus lateinischen Buchstaben, arabischen Ziffern und unbekannten Zeichen. Da sie wie eine Geheimschrift wirkt, sind insbesondere Kryptologen aus der ganzen Welt von ihr fasziniert. Trotz unzähliger Entzifferungsversuche ist es bislang jedoch nicht ge- lungen, die Schrift zu entziffern, die dadurch vermittelte Sprache zu ermitteln und den Inhalt des Manuskriptes zu entschlüsseln.

Am Anfang Hannigs Arbeit stand die Bestimmung der Sprache des Manuskripts. Nach Analyse der Wortstruktur, Wortlänge und Vokalbestimmung konnte er die Sprache durch den Vergleich mit europäischen und außereuropäischen Sprachen als semitisch bestimmen. Dadurch kamen Arabisch, Aramäisch und Hebräisch in die engere Auswahl, die im Mittelalter als Sprachen der Gelehrten in Europa gebräuchlich waren.

In seinem bereits letzte Woche vorab online veröffentlichten Artikel (am 07.06.2020 unter: https://www.rainer-hannig.com/voynich/) stellt der Autor seine bisherigen Ergebnisse samt Übersetzung der ersten Textpassagen Schritt für Schritt vor und legt den Weg zur Entzifferung des Voynich-Manuskriptes allgemeinverständlich dar.

Die englische Übersetzung des Artikels ist in Arbeit und eine Konferenz für interessierte Kolleg*innen und die Presse ist für Anfang August im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim in Planung.

Zum vollständigen Artikel von Prof. Dr. Rainer Hannig

Curriculum Vitae Rainer Hannig

Pressemitteilung zur Entzifferung des Voynich-Manuskripts

Voynich Manuscript, Yale University, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, MS 408, flr.
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