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Magdalenenfest 2019 - 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Minia!




Alle Jahre wieder Anfang Juni wenn die Rosen blühen öffnet das Magdalenenfest seine Tore. Im gleichnamigen historischen Magdalenengarten, verborgen-idyllisch gelegen, bot er auch in diesem Jahr am 1. Und 2. Juni ein einmaliges Ambiente für ein vielfältiges Angebot von allerlei Schönem für Haus und Garten, Gesundheit und Mode, Magen und Seele. Ein blauer Sommerhimmel zauberte ein mediterranes Flair und die Sonne strahlte mit den fröhlichen Gesichtern der Besucher um die Wette. Seit fünf Jahren gibt es dort ein "Weltdorf", in dem sich die Partnerstädte Hildesheims präsentieren und umrahmt werden von Hildesheimer Künstlern. Die Partnerschaft mit der mittelägyptischen Stadtund Provinz Minia, die im Namen der Stadt vom Roemer- und Pelizaeus-Museum und dem Förderverein Echnaton-Museum Minia sowie vom Freundeskreis Ägyptisches Museum Wilhelm Pelizaeus vertreten wird, feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag und erhielt aus diesem Anlass einen besonders großen Stand und ein kleines Budget. Daniela Rutica, Ägyptologin und Künstlerin aus Brenkhausen/Koptisches Kloster, Mitglied im Freundeskreis Pelizaeus und immer wieder vielseitig für das Museum tätig, konnte so zusammen mit Chimana Benneckendorf, einem Mitglied ihrer Künstlergruppe, nach Hildesheim geholt werden. Chimana erfreute als bezaubernde Göttin Isis mit einem mehr als 4000 Jahre alten Tanz, der ihren toten Gemahl Osiris zurück ins Leben holen sollte. Daniela beschrieb derweil geduldig Papyruslesezeichen mit Namen in Hieroglyphen, von denen besonders die Kinder begeistert waren. Leckere Falafel holten die ägyptische Gegenwart in den Stand. Mitglieder des Freundeskreises und Echnaton-Vereins gaben gerne Informationen zu Ägypten, Minia, zum Roemer- und Pelizaeus-Museum und seinen Fördervereinen, wobei Mitglied Irmi Kallweit extra aus Schwerin angereist war, um das Hildesheimer Team zu unterstützen.

Zwei wunderbare Tage für Hildesheim, das Museum und die Freundschaft mit Ägypten!

Hildesheimer Museen ersteigern herausragende Holzskulpturen


V.l.n.r.: Prof. Claudia Höhl, Prof. Karl-Helge Hupka (Rotary Club Hildesheim), Prof. Regine Schulz (leitende Direktorin des RPM), Manfred Köhler (Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim), Jörg Richter (Klosterkammer Hannover)
Bilder: © Bistum Hildesheim, Fotos: Gossmann

Hildesheim, 29.05.2019
"Wir vom Roemer- und Pelizaeus-Museum sind begeistert, dass der gemeinsame Erwerb dieser beiden hervorragenden Heiligenfiguren geklappt hat. Denn zum Bestand des RPM gehörte ursprünglich die Figur eines hl. Paulus des Hildesheimer Benediktinermeisters. Diese war an die Michaeliskirche ausgeliehen, wurde 1963 aber leider gestohlen und ist bislang nicht wieder aufgetaucht. Dies hinterließ eine schmerzhafte Lücke in der kunsthistorischen Sammlung unseres Museums, da der Benediktinermeister zu den angesehensten Künstlern des 16. Jahrhunderts gehörte. Der gemeinsame Erwerb der beiden Heiligenfiguren ist deshalb für das RPM von ganz besonderer Bedeutung. Da das Museum selber über keinen Erwerbungsetat verfügt sind wir allen Sponsoren, die uns unterstützt haben zu großem Dank verpflichtet", so die leitende Direktorin des RPM, Prof. Dr. Regine Schulz.

Kunstwerke des frühen 16. Jahrhunderts stammen aus der Werkstatt des Benediktmeisters

Das Dommuseum Hildesheim und das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim haben zwei bedeutende Holzskulpturen erworben, die aus der Hildesheimer Werkstatt des sogenannten Benediktmeisters stammen.Bei den ersteigerten Figuren handelt sich um Darstellungen der Heiligen Martin und Nikolaus, die im Spätmittelalter gerade im Bistum Hildesheim sehr populär waren. Sie kommen vermutlich aus der 1751 erbauten Weichsschen Kapelle in Sarstedt bei Hannover. Von dort gelangten sie zunächst in eine Privatsammlung nach Ruthe.

Die Holzskulpturen dürften dementsprechend von einem Altarretabel aus dem Raum Hildesheim stammen, möglicherweise sogar aus St. Godehard in Hildesheim, und sind damit ein wichtiges Zeugnis für die hohen künstlerischen Standards in der Region am Vorabend der Reformation.

Die beiden Museen ersteigerten die Kunstwerke Ende Februar bei Nagel Auktionen, Stuttgart. Die Klosterkammer Hannover, der Landschaftsverband Hildesheim, der Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim, der Hildesheimer Museumsverein sowie der Rotary Club Hildesheim unterstützen den Kauf beider Figuren aus der Werkstatt des Benediktmeisters finanziell.

Der Benediktmeister zählt neben Tilman Riemenschneider und Veit Stoß zu den herausragendsten Künstlern des frühen 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, ist jedoch weit weniger bekannt als die beiden fränkischen Zeitgenossen. Dies liegt daran, dass die spätmittelalterliche Kunst in der Bischofsstadt Hildesheim bislang vergleichsweise geringe Beachtung fand und zum anderen, dass der Namen des Schnitzers nicht bekannt ist.

Benannt ist der Künstler nach den Überresten eines großen Benediktaltars in St. Godehard in Hildesheim. In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts scheint der Meister eine überaus produktive Werkstatt angeführt zu haben, die wichtige Impulse aus dem Atelier Tilmann Riemenschneiders empfing und diese auffällig eigenständig weiterverarbeitete.

Die Werke des Meisters sind heute in Museen weltweit verstreut, so im Philadelphia Museum of Art, dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg oder in Waddesdon Manor (England).
(Quelle: Bistum Hildesheim)

Kultur-Flatrate
RPM-Museumsticket für RBG Schülerinnen und Schüler

"Eintritt frei!" heißt es ab heute für die Schülerschaft der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim. Denn diese können mit dem RPM-Museumsticket fortan so oft sie mögen die Ausstellungen des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim besuchen.

"Ein lebendiges Museum braucht den beständigen Austausch mit seinen Besucherinnen und Besuchern - egal ob es sich hierbei um Kindergarten- oder Schulkinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt. Unsere Gäste können bei uns im RPM etwas lernen und entdecken und wir können von Ihnen lernen. Deshalb ist das neue RPM-Museumsticket für uns genauso wichtig, wie für die Schulen. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass weitere Schulen solche Kooperationen gemeinsam mit uns realisieren und wir hierdurch vielen Hildesheimer Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur vereinfachen können", so die leitende Direktorin des RPM Hildesheim, Prof. Dr. Regine Schulz.

Wie gut diese Idee bei den Jugendlichen ankommt, zeigte eine spontane Befragung am heutigen Morgen. Demnach war die deutliche Mehrheit der anwesenden Schülerinnen und Schüler bereits im RPM und würde das Ticket auch gern zum Wiederkommen nutzen.

Die Realisierung dieses unbefristeten Angebotes geht auf die Idee der Leiterin der Museumspädagogik, Margrid Schiewek, zurück, die auf diesem Wege alle Hildesheimer Schulen ins Museum holen möchte: "So, wie es sich die Museumsgründer für die Hildesheimer gewünscht hatten", so Frau Schiewek. Stein des Anstoßes war letztlich die intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum, welche bereits in dem Projekt "Schule durch Kultur", erprobt wurde, welches durchweg positive Resonanzen nach sich zog.

Und auch Gesamtschuldirektor der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, Dr. René Mounajed ist sich sicher: "Dies ist ein Meilenstein in unserer Zusammenarbeit mit dem RPM, der es uns ermöglicht den musealen und den schulischen Raum miteinander verschmelzen zu lassen und somit Schule Museum und Museum Schule wird".

 
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Bilder: © RPM, Fotos: S. Werner

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