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Aepyornis-Ei

Nahezu vollständiges Ei des ausgestorbenen Elefantenvogels Aepyornis maximus aus quartären Ablagerungen von Madagaskar. Das Ei hat ein Volumen von 7,67 Litern, das entspricht etwa 110 Hühnereiern. Weltweit dürften heute nur weniger als fünfzig solch gut erhaltener Eier existieren. Aepyornis wurde möglicherweise erst im 17. Jahrhundert von Seefahrern ausgerottet. Die Tiere konnten bis 2,7 Meter hoch und bis 400 Kilogramm schwer werden.

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Schädel des Archegosaurus decheni

Schädel des Amphibiums Archegosaurus decheni aus dem Unter-Perm (etwa 285 Millionen Jahre vor heute) von Lebach im Saarland. Derartige Fossilien wurden früher in den sogenannten „Lebacher Eiern“, also in rundlichen Konkretionen gefunden. Die Fossilien sind dann nicht verdrückt, sondern dreidimensional erhalten.

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Ammoniten aus der Ober-Kreide

Bostrychoceras polyplocum - Gehäuse eines heteromorphen, d.h. andersgestaltigen Ammoniten aus der Ober-Kreide (Campanium, ca. 80 Millionen Jahre vor heute) von Haldem am Stemmer Berg in Westfalen. Im Unterschied zu normalgestaltigen Ammoniten, deren Gehäuse spiralig in einer Ebene aufgerollt sind, erscheint dieses Exemplar in einer korkenzieher-ähnlichen Gestalt. 

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Skelett des Aals Conger

Skelett des ursprünglichen Aals Conger sp. aus dem Alt-Tertiär (Eozän, etwa 47 Millionen Jahre vor heute) von Monte Bolca bei Verona, Italien.  

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Dinosaurier-Ei aus der Ober-Kreide der Mongolei

Ei eines pflanzenfressenden Dinosauriers aus der Ober-Kreide der Mongolei. Computertomographische Aufnahmen zeigten, dass es sich lediglich um eine halbe Eierschale handelt, die durch Sedimentauflast verdrückt vorliegt. Das Jungtier war bereits geschlüpft. 

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Standpräparart eines Moschusochsen

Standpräparat eines Moschusochsen (Ovibos moschatus) aus Grönland. Die Tiere können als echte Überlebende der letzten Eiszeiten gelten. Ihr heutiger Lebensraum im arktischen Klimabereich liegt in Nord-Kanada, Grönland und Taimir (Nord-Sibirien).    

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Wirbeltierreste aus dem Harding-Sandstone der Rocky Mountains

Aus dem über 450 Millionen Jahre altem Harding-Sandstone von den Rocky Mountains, Colorado, USA sind die fast ältesten Wirbeltierreste der Erde bekannt. Es handelt sich um Schuppen und Zähne von bislang zwei sehr einfachen Fischen der Gattungen Astraspis und Eriptychius. Die Skelettelemente sind als weiß-graue Partikel in Gestein zu erkennen.  

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Oberschenkelknochen eines Plateosaurus

Oberschenkelknochen von Plateosaurus, einem recht häufigen Dinosaurier aus der oberen Trias (Rhaetsandstein des Keuper) von Hedeper im Landkreis Wolfenbüttel. Das Stück wurde im späten 19. Jahrhundert gefunden und von dem bekannten Stuttgarter Paläontologen Prof. Dr. Eberhard Fraas im Jahr 1897 publiziert.

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Rostrum von Megaloteuthis

Rostrum von Megaloteuthis aus dem Mittel-Jura, etwa 170 Millionen Jahre vor heute, von Hildesheim. Es ist der kalkige Fortsatz eines Belemnitentiers. Belemniten gehören in die Verwandtschaft der Tintenfische. Sie starben gegen Ende des Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren aus. Die Rostren sind im Volksmund auch als Donnerkeile bekannt. Sie befanden sich am Ende eines schulpartigen Gebildes im Inneren des Tieres. Die Belemniten von Megaloteuthis gehören zu den größten der gesamten Gruppe, die Tiere selbst wurden mehrere Meter lang. An vollständigen Exemplaren der heutigen Sepia officinalis, dem gewöhnlichen Tintenfisch, ist eine kleine Spitze erkennbar, die dem Rostrum des Belemnitentiers entspricht.

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Abdruck eines Krokodilschädels

Auf der aus Bückeburg stammenden Sandsteinplatte befindet sich der Abdruck, ein sogenannter Steinkern, des Schädels eines gavial-artigen Krokodils aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren. Wissenschaftlich beschrieben, als Pholidosaurus schaumburgensis wurde es im Jahr 1841 durch den berühmten Paläontologen Hermann von Meyer (1801-1869). Das Stück ist ein Original und Abbildungsbeleg zu dieser Arbeit.  

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Schädel des Terrorvogels Phorusrhacos

Schädel des Terrorvogels Phorusrhacos aus dem jüngeren Tertiär (Mittel-Miozän, ca. 15 Millionen Jahre vor heute) Patagonien, Argentinien. Die Tiere erreichten eine Höhe von über zwei Metern und waren als schnelle Läufer und mit dem riesigen Schnabel gefürchtete Beutegreifer. 

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Skelett eines Mosasauriers Platecarpus ictericus

Skelett eines jungen Mosasauriers  Platecarpus ictericus aus der Ober-Kreide von Kansas, USA. Die ersten Funde wurden an der Maas in den Niederlanden gemacht.

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Knochenpanzer einer Meeresschildkröte

Knochenpanzer der Meeresschildkröte Plesiochelys sp. aus dem Ober-Jura (etwa 150 Millionen Jahre vor heute) von Hildesheim. 

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Steneosaurus bollensis

Steneosaurus bollensis ein Gavial-ähnliches Krokodil aus dem Posidonienschiefer (Unter-Jura, Toarcium, ca. 180 Millionen Jahre vor heute) von Holzmaden in Baden Württemberg. Das von Bernhard Hauff präparierte und signierte Stück wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts angekauft. 

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Stenopterygius

Stenopterygius sp. Ein Fischsaurier ebenfalls aus dem Posidonienschiefer von Holzmaden mit überliefertem Mageninhalt (Tintenfischreste).

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Stenopterygius

Skelett eines jungen Fischsauriers Stenopterygius sp. aus dem Posidonienschiefer von Holzmaden mit Hauterhaltung. Diese Überlieferung ist nur bei völlig ruhiger Einbettung ohne am Meeresboden lebende Organismen und bei absoluter Sauerstoffarmut (Schwarzschiefermilieu) möglich.  

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Kopfskelett eines Süßwasserhais

Kopfskelett eines Süßwasserhais aus dem Unter-Perm (280 Millionen Jahre vor heute) Frankreichs. Daneben befindet sich auf der Platte ein Koprolith (fossiler Kot).

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Kopfskelett eines Mosasauriers

Kopfskelett eines großen Mosasauriers aus der Ober-Kreide (80 Millionen Jahre vor heute) von Kansas, USA. Die Tiere konnten bis 15 Meter Länge erreichen und jagten Fische und andere Reptilien auf hoher See. 

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Weichselia

Wedel einer Farnpflanze aus der Unter-Kreide (Unter-Barremium, ca. 125 Millionen Jahre vor heute) von Hildesheim-Drispenstedt.  

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

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