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Zoologie

Die zoologische Sammlung hat durch Kriegsschäden leider stark an ihrer ursprünglichen Bedeutung verloren. So sind viele der ehemalig vorhandenen großen Standpräparate aus der Säugetiersammlung, wie Elefant, Giraffe, Bison, Blauwalskelett etc. heute nicht mehr vorhanden. Nur die Gehörne und Geweihe, aus dem früheren sogenannten Geweihsaal sind noch erhalten.

Auch von den Fischen, Amphibien und Reptilien sind nur noch Reste der früheren Vielfalt überliefert, z.B. die 1,8 Meter lange Schnauzenspitze eines ausgewachsenen Sägerochens, etliche Haigebisse und Schildkrötenpräparate.

Dagegen dürfte die Insektensammlung noch weitgehend vollständig sein, ja durch Ankäufe und Schenkungen in den letzten Jahrzehnten sogar an Umfang zugenommen haben. Einen Grundstock bildet die 1906 erworbene Käfersammlung Burchard, die allein 7.800 einheimische, europäische und außereuropäische Arten umfasst. Später kamen weitere Sammlungen dazu, u.a. besonders Schmetterlinge.

Umfangreich sind die Bestände der Muschel und Schneckensammlung. Die meist seltenen und z.T. auch großen Exemplare aus Binnengewässern und allen Meeren sowie Landschnecken, auf allen Kontinenten gesammelt, belegen eindrucksvoll die Vielfalt innerhalb der Mollusken (Weichtiere), zumal auch schöne Belege zu Cephalopoden (Kopffüßer) vorhanden sind.

Nicht unerwähnt bleiben darf die ornithologische Sammlung mit Stand- und Balgpräparaten von zahlreichen einheimischen und außereuropäischen Vogelarten, sowie die Eiersammlung mit über 8.000 Exemplaren von etwa 450 Vogelarten. Als herausragendes Objekt soll das Ei von Aepyornis maximus (Madagaskar-Strauß) aus Madagaskar mit einem Inhalt von 7,67 Litern genannt sein.

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