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Mittwoch, 7. Juli 2021, 20.00 Uhr
"Die Germanen" - ein schwieriger Begriff

Es sprechen:
Prof. Dr. Regine Schulz
Dr. Markus Siedow

Kaum ein Begriff in der Kulturgeschichte Europas hat so viel Unheil angerichtet wie jener der "Germanen". Er diente den Nationalsozialisten als Rechtfertigung für Krieg und Völkermord. Pate standen Wissenschaftler und Intellektuelle, die nur jene Fakten zur Kenntnis nahmen, die in ihr Weltbild passten. Für differenzierte Anschauungen über die Völker Europas und ihre Interaktionen war kein Platz. So konnten Hochmut und Hybris gedeihen und "Geschichte" eine Legitimation für Verbrechen werden. Damit dies nie wieder passieren kann, sind differenzierte Kenntnisse über die wahren historischen Verhältnisse erforderlich.

Mittwoch, 21. Juli 2021, 20.00 Uhr
Die Reise unserer Gene

Es spricht:
Prof. Dr. Johannes Krause
Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena

Prof. Dr. Krause beschäftigt sich mit der Analyse alter DNA, um Themen wie Krankheitserreger historischer und prähistorischer Epidemien, die genetische Geschichte menschlicher Populationen und die menschliche Evolution zu erforschen. Er trug wesentlich zur Entschlüsselung des Neandertaler-Genoms und des gemeinsamen genetischen Erbes von Neandertalern und modernen Menschen bei. Im Jahr 2010 entdeckte er während seiner Arbeit am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig den ersten genetischen Nachweis der Denisovaner, eines ausgestorbenen Urmenschen, dessen Überreste in Sibirien entdeckt wurden. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören die Aufdeckung des genetischen Erbes der alten Ägypter, die Rekonstruktion der ersten afrikanischen Genome aus dem Pleistozän, die Aufdeckung der Quelle der epidemischen Pestbakterien, die periodisch historische und prähistorische Epidemien in Europa verursachten, und die Klärung der komplexen Geschichte der prähistorischen Massenmigrationen in Europa.

Mittwoch, 1. September 2021, 20.00 Uhr
Die Besiedlung Europas, Schnurband- und Glockenbecherkeramiker

Es spricht:
Dr. Corinna Knipper
Curt Engelhorn Zentrum Archäometrie

Wanderbewegungen waren von Anbeginn der menschlichen Geschichte bedeutungsvoll: Dies beginnt mit der Ausbreitung des modernen Menschen von Afrika aus in die ganze Welt und wurde zu einem Charakteristikum der europäischen Ge-schichte.

Lange Zeit waren archäologische Funde die einzigen Quellen zur Erschließung von Wanderbewegungen. Außerhalb ihrer Hauptverbreitungsgebiete aufgefundene Keramikgefäße oder Schmuckstücke gaben Anhaltspunkte für die Mobilität von Menschen. Allerdings können Gegenstände auch durch Handel oder Tausch über weite Strecken bewegt worden sein, ohne dass einzelne Personen oder Gruppen dauerhaft ihren Wohnort wechseln mussten. Mit der Entwicklung neuer naturwissenschaftlicher Analysemethoden haben die skelettierten Überreste der Menschen selbst in den letzten 20 Jahren entscheidend an Bedeutung bei der Erschließung von Wanderungen gewonnen. So speichert der Zahnschmelz als „Archiv der Kindheit“ bis über den Tod hinaus Informationen über die Herkunft der während der ersten Lebensjahre konsumierten Nahrung. Entsprechend offenbaren die Labordaten, wenn ein Mensch nicht an dem Ort aufgewachsen ist, wo seine Gebeine gefunden wurden. Besonders aufschlussreich sind Untersuchungen an größeren Bestattungsgemeinschaften, da hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Frauen, Männern und Kindern Einblicke in die Bevölkerungsdynamik und Lebensweise geben.

Der Vortrag wird die Grundlagen von Isotopenanalysen an den Zähnen von Menschen und Tieren zur Erschließung von Wanderungsbewegungen erläutern und anhand von Beispielen daraus gewonnene Erkenntnisse vorstellen. Thematisiert werden die frühen Bauern der sogenannten „Linearbandkeramik-Kultur“, die Rolle mobiler Frauen am Übergang von der Jungsteinzeit zur frühen Bronzezeit sowie Wanderbewegungen während der Völkerwanderungszeit.

Frau Dr. Corina Knipper beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten und Grenzen naturwissenschaftlicher Untersuchungen an archäologisch überlieferten Skelettresten zur Erschließung der Ernährung und der Mobilität von Menschen und Tieren der Vergangenheit. Untersucht wurden inzwischen Beispiele von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit und von Panama bis Sibirien. Die Forschungsschwerpunkte liegen allerdings auf den oben genannten Zeitphasen in Mitteleuropa. Frau Dr. Corina Knipper arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH in Mannheim. Das Institut bietet naturwissenschaftliche Untersuchungen an Kulturgütern an und ist Kooperationspartner in vielen Forschungsprojekten.

Mittwoch, 15. September 2021, 20.00 Uhr
Fürsten, Goldwaffen und die Himmelsscheibe von Nebra - Die Aunjetitzer Kultur in Mitteldeutschland

Es spricht:
Dr. Jan-Heinrich Bunnefeld
Landesmuseum Halle

Die Himmelsscheibe von Nebra zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Sie ist die weltweit älteste bekannte konkrete Himmeldarstellung und wurde 2013 in das UNESCO-Dokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen. Die Scheibe ist Teil eines Fundensembles, das um 1600 v. Chr. auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt niedergelegt und dort im Juli 1999 illegal von Raubgräbern geborgen wurde. Die auf ihr abgebildeten komplexen astronomischen Phänomene machen sie zu einem Schlüsselfund der europäischen Vorgeschichte und der Astronomiegeschichte. Sie ist damit einer der ältesten Belege für die erstaunlichen astronomischen Kenntnisse der schriftlosen Menschen in der Bronzezeit Mitteleuropas. In welcher Gesellschaft wurde die Himmelsscheibe gefertigt und benutzt?

Die frühbronzezeitliche Aunjetitzer Kultur Mitteldeutschlands entstand aus den spätneolithischen Kulturen des 3. Jahrtausends v. Chr., der Schnurkeramik- und der Glockenbecherkultur. Beide Kulturen gehen auf Einwanderungen von Menschen aus dem osteuropäischen Raum zurück und stellten die Männer im Grab als Krieger dar, ohne eine starke gesellschaftliche Hierarchisierung anzuzeigen.

Dies änderte sich recht plötzlich am Übergang zum 2. Jahrtausend v. Chr. Das Auftreten großer Mengen Bronze in Hortfunden sowie Unterschiede im Grabbau und in der Grabausstattung sprechen für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel ab etwa 2000 v. Chr. und zeugen vom außerordentlichen Reichtum der mitteldeutschen Aunjetitzer Kultur im nördlichen Harzvorland über die Mittelelbe-Saale-Region bis zum Thüringer Becken. Im Bestattungsritus kommt nun eine stark hierarchisierte Gesellschaft zum Ausdruck. An deren Spitze stehen sogenannte Fürstengräber, große Grabhügel mit aufwendiger Konstruktion und herausragenden Grabbeigaben. Ausstattungsmuster und Grabbau verweisen auf die Nutzung spätneolithischer Elemente und die Schaffung neuer Traditionen zur Legitimation des Herrschaftsan-spruchs. In den Fürstengräbern finden sich Goldgegenstände, Bronzewaffen und Werkzeug zur Metallverarbeitung, während in den Flachgräbern der übrigen Bevölkerung nur selten Metallfunde auftreten.

Durch umfangreiche Hortfunde, die neben Ringschmuck vor allem Beile und Stabdolche enthalten, ist die Region um Dieskau südöstlich von Halle (Saale) seit langem als eine zentrale Region der Frühbronzezeit Mitteleuropas bekannt. Da Waffen in den normalen Gräbern der Aunjetitzer Kultur Mitteldeutschlands nicht vorkommen, sind die Beilhorte möglicherweise als Hinterlassenschaften bewaffneter Truppen zu interpretieren, die den Fürsten dienten und von diesen ausgerüstet wurden.
Durch moderne Prospektionsmethoden wurde nahe Dieskau im Jahr 2014 ein weiterer, im 19. Jahrhundert größtenteils abgetragener Großgrabhügel entdeckt und bis 2018 ausgegraben. Dieser in Archivalien als „Bornhöck“ bekannte Tumulus wies einst monumentale Ausmaße auf. Funde von besonders großen Mahlsteinen aus seinen Fundamenten belegen eine zentralisierte Produktion von größeren Mengen an Mehl. Nur wenige Kilometer entfernt von diesem Fürstengrabhügel wurde bereits 1874 ein Goldfund entdeckt, der unter anderem ein goldenes Beil enthält. Waffen aus Edelmetall sind ansonsten in Mitteleuropa fast unbekannt und nur in Südosteuropa bis in den Vorderen Orient in den reichsten Hortfunden und Gräbern gefunden worden.

Die neuen Forschungen und Funde lassen die Organisation der frühbronzezeitlichen Gesellschaft in Mitteldeutschland in einem neuen Licht erscheinen. Sie sprechen für eine hochgradig hierarchisierte und komplexe Gesellschaft, die in ein weiträumiges Kommunikations- und Handelsnetzwerk eingebunden war, in dem das Mittelelbe-Saale-Gebiet eine wichtige und wohl auch kontrollierende Stellung innehatte. In diesem Kontext spielte die Himmelsscheibe von Nebra vermutlich eine Rolle als kalendarisches Machtinstrument zur Kontrolle des Jahreslaufs und der Festtage durch die Aunjetitzer Fürsten.

Um 1600 v. Chr. wurde die Himmelsscheibe vergraben. Die Aunjetitzer Kultur und mit ihr die komplexe Gesellschaftsordnung verschwand zugunsten einer weniger hierarchisierten Ge-sellschaft, die die nachfolgende Mittel- und Spätbronzezeit in Mitteldeutschland prägte.

Mittwoch, 29. September 2021, 20.00 Uhr
Germanen in der späten römischen Republik und frühen Kaiserzeit

Es spricht:
Prof. Kresimir Martijevic
Universität Flensburg/Göttingen

Militärische Auseinandersetzungen prägten das Verhältnis zwischen Römern und Germanen in den ersten beiden Jahrhunderten vor und den ersten Jahren nach der Zeitenwende. Die Feldherren Marius und Caesar wehrten ihre Einfälle in römisches bzw. von Römern kontrolliertes Gebiet ab. Der erste Kaiser Augustus wollte wiederum rechts des Rheins eine römische Provinz einrichten, was durch die Niederlage des Varus im Jahre 9. n.Chr. bekanntlich verhindert wurde.

Wer sind diese Menschen, die von den Römern als Germanen bezeichnet wurden? Was machte ihre Lebensweise aus, und wie unterschied sich diese von derjenigen der Römer und Griechen? Welche Gottheiten verehrten sie, wie wohnten, und wie kämpften sie? Im Vortrag werden zum einen die wichtigsten Quellenberichte vorgestellt, die sämtlich aus der Feder von Griechen oder Römern stammen. Zum anderen werden diesen Texten, die zahlreiche Stereotypen, aber auch zutreffende Beschreibungen enthalten, die archäologischen Entdeckungen des rechtsrheinischen Raums als Korrektiv gegenübergestellt.

Mittwoch, 10. November 2021, 20.00 Uhr
Von Alesia bis Wilkenburg, Migrationsprävention auf römisch?

Es spricht:
Dr. Markus Siedow
RPM Hildesheim

Wer kennt sie nicht, Caesars Schrift über den Gallischen Krieg? Ein langer Bericht über jahrelange Kriegshandlungen, an deren Ende mit dem Untergang Alesias die Eroberung ganz Galli-ens steht.

Ihren Ursprung hatten diese Kriege in Migrationsbewegungen von Stammesgemeinschaften rechts und links des Rheins. Gerade letztere, von Caesar als „Germanen“ bezeichnet, erwiesen sich als besondere Gefährder, deren Niederwerfung im Sicherheitsinteresse Roms lag. Dass dies, wie auch die Eroberung ganz Galliens glückte, war der schlagende Beweis für die militärische und diplomatische Tüchtigkeit Caesars und empfahl ihn als führenden Politiker der untergehenden Republik.

Diese Leistung setzte auch Maßstäbe für seinen Nachfolger Octavian, den späteren Kaiser Augustus. So richtete sich der Blick nun über den Rhein nach Germanien, dessen Eroberung zum Profilierungsprojekt für Angehörige des Kaiserhauses wurde. Römische Truppen drangen dabei bis zur Elbe vor und hinterließen mit dem Hildesheimer Silberfund wie auch dem Marschlager von Wilkenburg bei Hannover konkrete Spuren in unserer Region. Letztlich scheiterten diese Bemühungen jedoch und wurden unter dem Nachfolger von Augustus eingestellt.

Gegenstand des Vortrags sind somit die Ursachen und die Motivation dieser Phase des römischen Imperialismus und die Frage, warum das „nationbuilding“ im Falle Galliens gelang, in Germanien aber scheiterte. So musste auch Rom lernen, dass die Sicherheit des Imperiums nicht in den Wäldern Germaniens verteidigt wurde!

Zeugnis aus Niedersachsen: Römischer Silberdenar, gefunden auf dem Areal des römischen Marschlagers von Wilkenburg (Stadt Hemmingen, Region Hannover). Foto: F.-W. Wulf, NLD Hannover

Mittwoch, 19. Januar 2022, 20.00 Uhr
Rom und die Germanen, 300 Jahre Konfrontation

Es spricht:
Dr. Michael Geschwinde
NLD Braunschweig

Seit der Eroberung Galliens durch Cäsar waren Rom und die von ihm als „Germanen“ be-zeichneten Bevölkerungen östlich des Rhein unmittelbare Nachbarn. Der Versuch, auch das Gebiet jenseits des Rheins in eine römische Provinz umzuwandeln, scheiterte nach anfänglichen Erfolgen mit der Varus-Katastrophe 9 n. Chr. Sieben Jahre später verabschiedete sich Kaiser Tiberius endgültig von dieser politischen Vision und beschränkte sich auf die Sicherung einer Militärgrenze, die schließlich zum Ausbau des Nieder- und Obergermanischen Limes führte. Gleichzeitig entwickelten sich wirtschaftliche Beziehungen, die das Imperium bis nach Südskandinavien verbanden. Die Germania magna jenseits des Limes verwandelte sich allmählich zu etwas, was wir heute als „Schwellenland“ bezeichnen würden.
 
Friedliche Phasen, geprägt durch Warenaustausch und Mobilität, wechselten immer wieder mit kriegerischen Konflikten von erheblicher Tragweite ab. Während die Markomannen-Kriege Mark-Aurels als wohl letzter Versuch der Römer, neue Provinzen auf germanischem Gebiet zu bilden gewertet werden können, beschränken sich die kriegerischen Aktivitäten am Rhein wie die Chattenkriege Domitians oder der Feldzug Caracallas 213 n. Chr. auf kurzfristige Demonstrationen militärischer Stärke. Der in den letzten Jahren systematisch erforschte Fundort am Harzhorn in Südniedersachsen überliefert die Spuren eine solchen militärischen Operation, die in diesem Fall mit einem Feldzug des Kaisers Maximinus Thrax im Jahr 235 in Verbindung gebracht wird. Dabei wird deutlich, dass das römische und germanische Agieren sehr genau den Regeln „asymmetrischer Kriegsführung“ folgte, wie sie für die postkolonialen Konflikte des 20. und 21. Jh. herausgearbeitet wurden. Das Konzept der Asymmetrischen Kriegsführung erklärt, wie eine militärisch überlegene kriegsführende Partei einen Krieg gegen einen unterlegenen Gegner, wenn sie ihn nicht militärisch gewinnen kann, schlussendlich verliert.

Die Ereignisse des Jahres 235 stehen schon am Ende einer Epoche, in der Rom eine offensive Germanien-Politik betreiben konnte. Bereits 233 hatten Germanen eine Schwächung der römischen Grenzverteidigung genutzt, um den Limes zu überschreiten und die Wetterau und die römischen Provinzen bis in den Raum Strassburg zu plündern. 260 n. Chr. folgen dann die Germaneneinfälle, die Kaiser Gallienus erst in Norditalien stoppen kann und der Sieg über reiche Beute mit sich führende Germanen, die der neu entdeckte Augsburger Siegesaltar dokumentiert. Parallel gab Rom das Dekumatenland auf und zog seine Truppen zurück hinter die Donau, die zur neuen Verteidigungslinie ausgebaut wurde.
Als es nach dem Ende des Gallischen Sonderreiches gelang, das Imperium Romanum neu zu formieren, ist die Epoche der asymmetrischen Germanenkriege bereits beendet: Spätestens in der Schlacht bei Straßburg 357 n. Chr. treten gut ausgerüstete und organisierte germani-sche Heere den Römern entgegen und das Geschehen verlagert sich endgültig auf römisches Territorium.

Dr. Michael Geschwinde studierte an der Universität Göttingen Ur- und Frühgeschich-te, Vorderasiatische Archäologie und Anthropologie und erlangte dort seinen Magister Artium zum Thema urgeschichtlicher Opferstätten der Höhlen im Ith. Von 1986 an war er an Museen in Detmold, Hannover und Hildesheim tätig. Seit 1993 ist Geschwinde Bezirksarchäologe des Stützpunktes Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. 1999 wurde er mit der Arbeit Die Hügelgräber auf der Großen Heide bei Ripdorf im Landkreis Uelzen. Archäologische Beobachtungen zu den Bestattungssitten des Spätneolithikums und der Bronzezeit in der Lüneburger Heide an der Universität Göttingen promoviert. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Neolithikum, zum Beispiel bei Erdwerken, und im frühen Mittelalter.
Bei Ausgrabungen auf dem Wurmberg 1999 und 2000 konnte Geschwinde mit seinem Co-Grabungsleiter Martin Oppermann nachweisen, dass die volkstümlich dort vermutete keltische Kultanlage lediglich der Rest eines alten Forsthauses aus dem 19. Jahrhundert war. Überregional bekannt wurde er vor allem durch die Erforschung des Harzhornereignisses. Mit der Northeimer Kreisarchäologin Petra Lönne leitet er die Prospektionsarbeiten auf dem germanisch-römischen Schlachtfeld und koordiniert auch die weiteren Arbeiten.
Dr. Geschwinde ist seit vielen Jahren als Dozent tätig, hat mehrere Bücher publiziert und eine kaum überschaubare Anzahl von Publikation herausgegeben. Hinzu kommt eine Vielzahl von Vorträgen.

Mittwoch, 2. Februar 2022, 20.00 Uhr
Das Fürstengrab von Gommern

Es spricht:
Prof. Dr. Matthias Becker
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Halle

Während einer routinemäßigen Begehung bei Gommern in der Nähe von Magdeburg stießen ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger aus Magdeburg 1990 auf eine auffällige Ansammlung von Steinen und Humus. Dank ihrer Aufmerksamkeit und Umsicht konnte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt den Fundort eines der reichsten und besterhaltenen Gräber Germaniens modern dokumentieren und ausgraben.

Ein Prunkschild, zwei Fibeln aus Gold, ein Prachtgürtel, je ein Hals- und Fingerring aus Gold, sowie Gefäßen aus Silber, Bronze, Glas und Holz spiegeln die hohe Stellung des Kriegers innerhalb der germanischen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 3.Jh. n. Chr. wider. Das Grab von Gommern ist zwar die prächtigste, jedoch nicht die einzige Grablege dieser Art. Zwischen Skandinavien und Südosteuropa fanden sich weitere Gräber, die mit ihrer wertvollen Ausstattung einer aristokratischen Schicht des 3. Jahrhunderts n. Chr. angehören und im überregionalen Vergleich gesehen werden müssen.

Durch den Grabinhalt wird neben dem Einblick in das Leben des Fürsten von Gommern das Spannungsverhältnis zwischen dem Römischen Imperium und Ger-maniens sichtbar. Gleichzeitig lassen sich zahlreiche nachbarschaftlichen Bezie-hungen innerhalb des germanischen Gebiets erkennen, die von europaweiter Mo-bilität zwischen Skandinavien und Südosteuropa zeugen.

Prof. Dr. Matthias Becker studierte von 1983 bis 1988 Ur- und Frühgeschichte (einschließlich Anthropologie und Quartärgeologie/Bodenkunde) an der Humboldt-Universität zu Berlin, wurde Jahre 1994 an der Universität Halle promoviert, habilitierte sich dort 2013 und ist seit 2018 außerplanmäßiger Professor. Seit 1991 arbeitet er am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Halle und betreut die Bodendenkmalpflege im Süden des Landes. Im Zuge der Bearbeitung des Fürstengrabes von Gommern war er an BMFT- und VW-Projekten beteiligt und hat die erste Ausstellung zum Grab gestaltet. Neben der Organisation zahlreicher Ausgrabungen zu allen Zeitstellungen (u.a. ICE-Neubaustrecke Erfurt-Leipzig/Halle) hat er am Corpuswerk zum römischen Import im Barbaricum mitgewirkt und forschte zu Brandgräbern und zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen sowie zur Chronologie der späten Jungsteinzeit.
Er ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und Redaktor für das „Archäologische Korrespondenzblatt“.

- entfällt krankheitsbedingt -
Mittwoch, 16. Februar 2022, 20.00 Uhr
Niedersachsen im ersten Jahrtausend - Wer waren die Sachsen?

Es spricht:
Dr. Babette Ludowici
Braunschweigisches Landesmuseum

Wer sind die Niedersachsen? Sturmfest und erdverwachsen? Und Nachfahren der „alten Sachsen“? Archäologinnen und Historiker haben die Geschichte des 1. bis 10. Jahrhunderts im heutigen Niedersachsen, aber auch in Westfalen in den letzten 30 Jahren grundlegend revidiert. Die bekannte Erzählung von der Eroberung dieser Gebiete durch den germanischen Stamm der »alten Sachsen«, den unter anderem das populäre Niedersachsen-Lied propagiert, wurde kritisch hinterfragt. Das Ergebnis: Das ist eine schöne Geschichte – aber auch nicht mehr. Der Mythos entpuppte sich nicht nur als romantisch verklärt, sondern auch als politisch gewollt. Alle modernen Erkenntnisse der Forschung wurden in der Niedersächsischen Landesausstellung 2019 „SAXONES“ erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dr. Babette Ludowici, die Kuratorin der Ausstellung, fasst in ihrem Vortrag die aktuellen wissenschaftlichen An- und Einsichten zu diesem Thema noch einmal zusammen.

Frau Dr. Babette Ludowici beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Archäologie des 1. Jahrtausends in Mittel- und Nordeuropa. Sie hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und Vorträge gehalten.

Frau Dr. Ludowici hat in Heidelberg und Marburg studiert und wurde 1998 mit einer Studie zur Entwicklung der Bestattungssitten im südöstlichen Niedersachsen im 1. Jahrtausend n. Chr. promoviert. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Bodendenkmalpflege war sie von 1998 bis 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig. Von 2006 bis 2016 war sie Kuratorin im Fachbereich Archäologie am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Seit 2017 leitet sie die Abteilung Archäologie am Braunschweigischen Landesmuseum.

Frau Dr. Ludowici ist Mitglied der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und der Archäologischen Kommission für Niedersachsen. Sie ist Mitglied der Geschäftsführung des Fachverbandes „Internationales Sachsensymposions“ (IVoE, Brüssel) und Herausgeberin der internationalen Veröffentlichungsreihe „Neue Studien zur Sachsenforschung“.

Der Vortrag von Frau Dr. Ludowici fällt leider krankheitsbedingt aus und wird ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Mittwoch, 2. März 2022, 20.00 Uhr
Otto I.; Germania Slavica

Es spricht:
Prof. Dr. Stephan Freund
Landesmuseum Magdeburg

Als Otto der Große (reg. 936-973) nach mehrjährigem Aufenthalt in Italien im Jahre 973 das Osterfest in Quedlinburg feierte, machten Gesandte aus beinahe aller Herren Länder die Aufwartung. Doch einzig die slawischen Fürsten Mieszko (von Polen) und Boleslaw II. (von Böhmen) werden vom darüber berichtenden Chronisten Thietmar von Merseburg namentlich genannt, also besonders hervorgehoben. Das Verhältnis zu den östlichen Nachbarn war demnach am Ende der Herrschaft ein gutes, zumindest legen dies die zeitgenössischen Quelle nahe. Über Konflikte oder Spannungen mit den Slawen verlautet in diesem Zusammenhang nichts. Im Gegenteil: Am Palmsonntag zuvor war in Magdeburg Prag zum eigenständigen Bistum erhoben worden. Dadurch gewannen die Böhmen ein erhebliches Maß an Unabhängigkeit.
900 Jahre später hatte sich die Sicht auf dieses Verhältnis erheblich gewandelt. Im 19. Jahrhundert wurde es in kaum einer historischen Darstellung versäumt, Otto als Slawenbezwinger darzustellen. Oftmals wurde dabei sogar eine vermeintliche deutsche Überlegenheit gegenüber den Slawen apostrophiert. Und auch in die bildende Kunst fand diese Perspektive Eingang.
Heute ist bekannt, dass derartige Vereinnahmungen im Kontext nationalchauvinistischer Perspektiven und Interessen lediglich der Auftakt waren zur völkisch-rassistischen Instrumenta-lisierung Ottos durch die Nationalsozialisten und deren willfährige Handlanger. Der Missbrauch Ottos und zahlreicher anderer mittelalterlicher Persönlichkeiten sollte eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation schaffen für ein militärisches Ausgreifen Richtung Osten und für eine menschenverachtende und menschenvernichtende Politik in diesen Gebieten.
Dieser durchaus düstere Hintergrund des Themas „Otto der Große und die Slawen“ wird im Vortrag ausführlich dargelegt. Zugleich werden damit spannende, bisweilen erschreckende Einsichten in die Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eröffnet. Anschließend wird diese Sicht mit den Aussagen der zeitgenössischen schriftlichen Quellen des 10. und frühen 11. Jahrhunderts kontrastiert und dadurch in ihrer zeitlichen und ideologischen Gebundenheit entlarvt. Hinzu treten Erkenntnisse der neueren archäologischen Forschung. Sie haben ebenfalls dazu beigetragen haben, dass die moderne Forschung von der „Germania Slavica“ spricht. Darunter versteht man das durch zahlreiche Überschneidungen, Kontakte und Kooperationen gekennzeichnete Miteinander zwischen ‚Deutschen‘ (der Begriff ist fürs 10. Jahrhundert noch nicht angemessen) und Slawen in jener Zeit. Es handelte sich um wechselseitige Austauschbeziehungen und Akkulturationsvorgänge.

Prof. Dr. Stephan Freund ist seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. (E-Mail-Adresse: stephan.freund@ovgu.de)
Er ist Vorsitzender des Zentrums für Mittelalterausstellungen Magdeburg (gemeinsam mit Dr. Gabriele Köster); Vorsitzender des Pfalzenarbeitskreises Sachsen-Anhalt und Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Beiräte sowie historischer Kommissionen.
Nach der Promotion an der Universität Regensburg im Jahre 1992, war er dort Wissenschaftlicher Angestellter. Von 1994-2009 war er Assistent, Oberassistent und Hochschuldozent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Hier erfolgte 1999 seine Habilitation.
Die Forschungstätigkeit von Herrn Freund konzentriert sich auf die Erforschung der Königspfalzen, die Zeit der Ottonen sowie die Kommunikations-, Reichs-, Kirchen- und vergleichen-de Landesgeschichte des frühen und hohen Mittelalters (Sachsen-Anhalt und Bayern).

Mittwoch, 30. März 2022, 20.00 Uhr
Die „Germanen“ - Entstehung und Scheitern des Nationalen Narrativs

Es spricht:
Prof. Dr. Uta Halle
Universität Bremen/Focke-Museum Bremen

Unter einem Narrativ versteht die Soziologie eine Geschichte oder Erzählung, welche das Weltbild einer Gruppe beeinflusst. Die Deutschen betrachteten und betrachten vielfach seit Jahrhunderten die antiken Germanen als ihre unmittelbaren Vorfahren und entwickelten damit die Gleichung Germanisch = Deutsch oder Deutsche = Germanen. Daraus ergeben sich für den Vortrag mehrere Fragen: wie konnte dieses nationale Narrativ so erfolgreich entwickeln werden, wer war wann daran beteiligt und ist es im Jahr 2022 wirklich gescheitert, wie es der Titel des Vortrages benennt?
Diese Meistererzählung besaß und besitzt sehr harmlose aber auch sehr folgenreiche Auswirkungen. Der Vortrag zeigt anhand zahlreicher Beispiele beide Aspekte auf, denn er beleuchte das langsame Einsickern dieser Gleichung in die sich herausbildende Archäologie im 19. Jahrhundert, den Germanenhype im Nationalsozialismus und zeigt an aktuellen Beispielen aus dem 21. Jahrhundert wie das Germanennarrativ noch heute (nach)wirkt.

Frau Prof. Dr. Uta Halle beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Wissenschaftsgeschichte der prähistorischen Archäologie, mit einem Schwerpunkt zum Thema „Archäologie im Nationalsozialismus. In Hamburg wurde sie 1989 mit einer Arbeit über die mittelalterliche Keramik der Siedlung Schieder-Barkhof (Kreis Lippe) promoviert. In den Jahren 1990/91 forschte sie mit einem Postdoc-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur frühneuzeitlichen Keramikproduktion in Lippe. Daran schloss sich ein Lise-Meitner-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen zum Thema „Politisierung und Instrumentalisierung des Faches im Nationalsozialismus“ an. In dieser Habilitationsschrift befasste sie sich mit der propagandistischen Instrumentalisierung der Externsteine als angebliche germanische Kultstätte. Halles Habilitation erfolgte 2001 an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie bis 2008 als Privatdozentin lehrte. Sie war als Lehrstuhlvertretung und mit Lehraufträgen an den Universitäten Leipzig, Greifswald, Münster und Bamberg tätig. Seit 2008 ist Halle Professorin für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Bremen und damit gleichzeitig Landesarchäologin des Bundeslan-des Bremen und zugleich Leiterin der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des Focke-Museums in Bremen. Im Jahr 2011 wurde sie auf dem 7. Deutschen Archäologiekongress zur Vizepräsidentin des neugegründeten Deutschen Verbands für Archäologie gewählt. 2014 wurde sie in diesem Amt bestätigt. Am Focke-Museum realisierte sie mit der Förderung durch die VW-Stiftung und der Kultur-Stiftung der Länder 2013 die vielbeachtete Sonderausstellung „Graben für Germanien. Archäologie unterm Hakenkreuz“. Neben vielfältigen Forschungsinteressen – u. a. zur Archäologie der Moderne und zur Dis/ability-Thematik – leitet sie z. Z. die archäologische Untersuchung eines unvollständig exhumierten Friedhofs sowjetischer Kriegsgefangener in Bremen.

Mittwoch, 13. April 2022, 20.00 Uhr
Kaiserpfalz Goslar – ein Denkmal zwischen Königen, Beamten und Bürgern

Es spricht:
Dr. Markus Blaich
NLD Hannover

Die Pfalz Goslar zählt zu den bedeutendsten Pfalzen in Deutschland. Ihre noch erhaltenen Gebäude – das Kaiserhaus und die Ruine der Stiftskirche St. Simon und Judas – sind als Ensemble ein hervorragendes Beispiel für das Verständnis mittelalterlichen Königtums und die Inszenierung von Macht.

Ebenso bemerkenswert ist aber die Inanspruchnahme des Kaiserhauses für die Selbstdarstellung des Deutschen Kaisertums nach der Reichsgründung von 1871. Neben dem Wiederaufbau des Kaiserhauses ist dabei vor allem die Ausmalung des Obergeschosses, des sogenannten Kaisersaals, hervorzuheben.
Nach Umfang und Inhalt ist diese zwischen 1879 und 1897 entstandene Ausmalung des Kaisersaals eines der aufschlussreichsten Selbstzeugnisse des Deutschen Kaiserreichs und zugleich eines der bemerkenswertesten Monumentalgemälde des 19. Jahrhunderts. Inhaltlich verknüpft werden Themen aus der Märchenwelt (Dornröschen) mit Szenen aus der mittelalterlichen Geschichte und der Reformationszeit.

Im Vortrag werden diese Gesichtspunkte mit Überlegungen zum Nationalismus des 19./frühen 20. Jahrhunderts und zum Selbstverständnis moderner Gesellschaften verknüpft. Auf diese Weise wird die Ausmalung des Kaiserhauses nicht nur als Gemälde „gelesen“, es gilt auch, die in den Bildern vermittelte Botschaft zu entschlüsseln und zu hinterfragen.
Welches Bild des mittelalterlichen Königtums vermitteln die Goslarer Wandgemälde? Mit welchen „Kunstgriffen“ wurde der preußische König Wilhelm I. in eine Tradition mit den hochmittelalterlichen Königen und Kaisern gestellt? Und warum ist die Bilderfolge als Ausdruck nationalistischer Identitätsstiftung zu verstehen, in der programmatisch das mittelalterliche Kaiser-tum mit dem 1870/71 neu begründeten preußisch-deutschen Kaiserreich verbunden werden sollte?

Herr Priv.-Doz. Dr. Markus C. Blaich studierte in Mainz, Marburg und Freiburg die Fächer Vor- und Frühgeschichte, Alte und Mittlere Geschichte, Klassische Archäologie und Geografie. 1997 schloss er sein Studium mit dem Magister Artium ab, 2002 folgte die Promotion. Für diese Arbeit erhielt Markus C. Blaich 2003 den Hessischen Wissenschaftspreis.
Auf berufliche Stationen in Hannover und Halle/Saale (2002-2006) folgte von 2007 bis 2012 die Anstellung als Projektkoordinator für den Archäologie- und Landschaftspark Königspfalz Werla, ein Projekt der Bezirksarchäologie Braunschweig am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und des UNESCO-GeoPark Harz – Braunschweiger Land. Nach einer Tätigkeit für das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim als Ausstellungskurator (2013-2015) trat Markus C. Blaich 2015 in den Dienst des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Er ist stellvertretender Leiter der Abteilung Archäologie und zugleich Referent für die Archäologie des Mittelalters und Bauforschung. Herr Blaich ist Lehrbeauftragter für Bauforschung an der HAWK Hildesheim. An der Universität Heidelberg vertritt er als Lehrbeauftragter die Mittelalter- und die Neuzeitarchäologie, Januar 2022 wurde er mit einer Arbeit zu Architektur und Binnenstruktur der ottonischen Pfalz Werla habilitiert.

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