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Gold – Keramik – Muschelschalen
3000 Jahre vorspanisches Südamerika

  • Goldmaske (Inka, 1438-1532 n.Chr.) ©Roemer- und Pelizaeus-Museum

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum verfügt über eine der größten europäischen Sammlungen präkolumbischer Kunst aus dem Andenraum. Besonders Dr. Rudolph Hauthal erweiterte die Sammlung, nachdem er 1905 zum Direktor des Roemer-Museums ernannt wurde.

Es finden sich Objekte aus fast allen Kulturen des vorspanischen Südamerikas der Moche- und Chimú-Kultur sowie aus Tiwanaku. Besonders herausragend sind neben den figürlich ausgeformten Keramiken der Moche und den schwarzen Gefäßen der Chimú auch die bemalten Schalen der Nasca. Objekte aus der Kolonialzeit zeigen die einzigartige Vermischung der europäischen und inkaischen Kultur. Gemeinsam Goldobjekten, in denen sich das ganze Können der altamerikanischen Goldschmiede zeigt, machen sie den Besuch der Ausstellung zu einem Erlebnis.

Aufgrund der Bedeutung der Sammlung sowie zahlreichen Nachfragen der Besucher zeigt das Roemer- und Pelizaeus-Museum einen Teil der vielfältigen Kulturen des Andenraums von der Chavín-Kultur (1200-200 v. Chr.) bis zu den Inka (1400-1533/72 n. Chr.).

 

 

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