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NEU!
Afghanistan. Menschen & Kulturerbe in Gefahr

22.09.2018 - 17.02.2019

Die 35 und 53 Meter hohen Buddha-Statuen von Bamiyan im Herzen Afghanistans haben fast 1500 Jahre als steinerne Zeugen einer alten Kulturgeschichte überlebt. 2001 haben die Taliban sie in die Luft gesprengt. Auf der ganzen Welt wird durch Kriege und Terroraktionen das Kulturgut der Menschheit gefährdet und zerstört. Viele Menschen verlieren dadurch nicht nur ihre Heimat, sondern auch ihre Wurzeln und ihre kulturelle Identität.

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) erinnert mit einem neuen Ausstellungsformat an die reiche Kulturgeschichte Afghanistans und erzählt gleichzeitig Geschichten von seinen Bewohnern und von Menschen, die das Land in der Neuzeit bereist haben - von ihren Ideen, Projekten, Wünschen und Hoffnungen.

Gezeigt werden zum einen Objekte und Kunstwerke wie Schmuck, Teppiche und Musikinstrumente, welche die kulturellen Traditionen veranschaulichen. Zu sehen ist aber auch der Blick der Europäer auf Afghanistan - wie der des Hildesheimers Jochen Blume, der 1977 durch das asiatische Land reiste und seine Eindrücke und Erfahrungen fotografisch festhielt. Ausgestellt werden außerdem zeitgenössische Arbeiten wie Teppiche mit Kriegsmotiven und Bilder von aktuellen Graffitis. Letztere stammen von Azim Fakhri, einem bekannten afghanischen Künstler, der im Stil von Banksy arbeitet und derzeit in der Nähe von Hamburg lebt.

Kultur-Flatrate
RPM-Museumsticket für RBG Schülerinnen und Schüler

"Eintritt frei!" heißt es ab heute für die Schülerschaft der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim. Denn diese können mit dem RPM-Museumsticket fortan so oft sie mögen die Ausstellungen des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim besuchen.
"Ein lebendiges Museum braucht den beständigen Austausch mit seinen Besucherinnen und Besuchern - egal ob es sich hierbei um Kindergarten- oder Schulkinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt. Unsere Gäste können bei uns im RPM etwas lernen und entdecken und wir können von Ihnen lernen. Deshalb ist das neue RPM-Museumsticket für uns genauso wichtig, wie für die Schulen. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass weitere Schulen solche Kooperationen gemeinsam mit uns realisieren und wir hierdurch vielen Hildesheimer Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur vereinfachen können", so die leitende Direktorin des RPM Hildesheim, Prof. Dr. Regine Schulz.

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Letzte Chance! Ende der Sonderausstellung
"Ta-cheru – Eine Reise ins Innere der Mumie"


©RPM

Nur noch bis Sonntag, den 30. September 2018, können Sie und Ihre Familie im RPM ins Innere der Mumie reisen. Nutzen Sie die letzte Gelegenheit und entdecken Sie die Mumie der Ta-cheru in all ihren Facetten.

Doch bevor die alte Ägypterin ihre Heimreise nach Aberdeen antritt, wollen wir uns am letzten Tag der Ausstellung gemeinsam mit Ihnen von unserem Gast verabschieden. Zwischen 14 und 17 Uhr erwarten Sie im Rahmen der öffentlichen Familienführung und der öffentlichen Expertenführung spannende Rundgänge durch die Sonderausstellung.

Große und kleine Forscher können in unserem offenen Familien-Workshop die ägyptische Mumifizierungstechnik erforschen. Wir experimentieren, wie Natron-Salz konserviert und erproben, mit welcher Technik die alten Ägypter eine Mumie eingewickelt haben. Und natürlich untersuchen wir, wie Mumien heute erforscht werden und wie das große Mumien-Hologramm in der Ausstellung eigentlich genau funktioniert.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie!

Kinder haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen 8€ pro Person.

Das Programm finden Sie hier.

Kunstvoll!
Hildesheim in Malerei und Grafik

©RPM

28. Juli 2018 - 03. Februar 2019

"Kunstvoll" sind viele der Bilder in der kunst- und regionalhistorischen Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim. Trotzdem wurden etliche von ihnen nur selten oder noch nie öffentlich gezeigt. In Hinblick auf die Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt sind nun Kunstwerke aus den letzten fünf Jahrhunderten für eine Ausstellung ausgewählt worden. Sie vermitteln die wechselvolle Geschichte der Stadt und geben einen hervorragenden Einblick in die Vielfalt künstlerischer Herstellungsverfahren.

Die älteste gedruckte Ansicht von Hildesheim wurde von Heinrich Bünting 1585 veröffentlicht. Weitere Gesamt- und Detailansichten aus dem 17. bis 20. Jahrhundert von bekannten und unbekannten Künstlern und Künstlerinnen verdeutlichen die architektonische Entwicklung der Stadt. Als eindrucksvolle Zeitzeugen wurden dekorierte Füllbretter von Fachwerkshäuser hinzugefügt sowie zu den Darstellungen passende Exponate wie Waffen der Bürgerwehr, eine historische Straßenlaterne sowie Bombenblindgänger von 1945.

 

 

Hier ein paar Impressionen zu unserer neuen Sonderausstellung
"Ta-cheru – Eine Reise ins Innere der Mumie"

 
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Bilder: © RPM, Fotos: Sh. Shalchi

© RPM

Ta-cheru – Eine Reise ins Innere der Mumie

30. Juni - 30. September 2018

Mumien sind rätselhafte Zeugen einer fernen Vergangenheit. Schon immer haben sie die Menschen fasziniert, doch erst die Röntgendiagnostik und die Computertomographie ermöglichten den Zugang zu kleinsten Details und tief im Inneren der Körper verborgenen Informationen. Die Ausstellung illustriert die Entwicklung der bildgebenden Verfahren von den ersten Röntgenstrahlen bis zu den neuesten Innovationen des digitalen Zeitalters anhand von Mumien, die seit Jahren Gegenstand der Forschung sind. Doch wir gehen noch einen Schritt weiter: Erstmals präsentieren wir ein Hologramm einer ägyptischen Mumie, das in animierten Sequenzen die verschiedenen Schichten des Körpers von der Oberfläche und den Binden über Haut und Muskeln bis zum Skelett erkennbar werden lässt und einen Einblick ins Innere des mumifizierten Körpers ermöglicht. Dank der digitalen Gesichtsrekonstruktion wird selbst das Gesicht der Verstorbenen auf einem Bildschirm sichtbar und plötzlich scheint zwischen der Ägypterin der Pharaonenzeit und den Besuchern gar keine so große Distanz mehr zu liegen.

Lassen Sie sich von dieser musealen Weltpremiere faszinieren!

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©RPM

Die "Schlaufuchs-AG" des Roemer- und Pelizaeus-Museum gehört zu den Siegern des Förderwettbewerbs KUBISCH der Landesvereinigung für Kulturelle Jugendbildung (LKJ) in Niedersachen!

Der Förderwettbewerb KUBISCH möchte Schüler*innen für kreative Prozesse begeistern und zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Es sollen Synergien zwischen Kultureller Bildung und Lehrinhalten geschaffen werden sowie die Zusammenarbeit zwischen Kultureinrichtungen und Schulen gestärkt werden.

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©RPM, Foto: S. Werner

80+8. Dinge der Populären Kultur

Ab dem 08. Februar 2018 wird die Ausstellung "Mit 80 Objekten um die Welt" um 8 Objekte aus der Populären Kultur erweitert. Für die Ausstellungsintervention "80+8. Dinge der Populären Kultur" haben Studierende der Universität Hildesheim mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim zusammen-
gearbeitet. Sie haben den bereits ausgestellten Objekten Dinge hinzugefügt, die aus Alltag und Unterhaltung zwar bekannt sind, einem im Museum dagegen selten begegnen. Wir erforschen in dieser Ausstellung die Populäre Kultur. Eine Kultur, die uns so nah ist, dass wir sie selten aus der beobachtenden Perspektive betrachten. Es finden sich Dinge, die wir alle kennen wie der Zauberwürfel und der Selfiestick. Die Ausstellungsintervention erklärt, was Populäre Dinge ausmacht und welche Rolle sie in unserem Alltag spielen, warum wir uns so viele Gedanken um sie machen, oder auch gar nicht über sie nachdenken, obwohl sie uns ständig begleiten.

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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