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Glanzlichter 2019 im RPM

01.06. - 29.08.2021

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) präsentiert vom 
1. Juni bis 29. August 2021 wieder die "Glanzlichter der Naturfotografie". Bereits zum 21. Mal wurden im Rahmen des Glanzlichter-Wettbewerbs die schönsten Tier- und Naturaufnahmen ausgewählt.

18.633 Bildeinsendungen von Fotografen aus 40 verschiedenen Ländern wurden eingereicht. Das Ergebnis ist ein eindrucksvoller Beweis für das hohe Renommee der "Glanzlichter". Es 
belegt eindeutig, welche Wertschätzung der vom "projekt natur & fotografie" ausgeschriebene Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren national und international genießt.Auch für den "Glanzlichter"-Jahrgang 2019 hat Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, die Schirmherrschaft übernommen. Die Auszeichnung mit dem Patronat des "Deutschen Verbandes für Fotografie" belegt ebenfalls die hohe Qualität des Wettbewerbs und der damit verbundenen Ausstellung. Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

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RPM-VISITENKARTE MIT PUNKTSCHRIFT


v.l.n.r.: Julia Kruse (Inklusionsbeauftragte des RPM), Rudi Scheps (1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Hildesheim des RV-Hannover BVN e. V.), Prof. Dr Regine Schulz (wissenschaftliche Direktorin des RPM) Bilder: ©RPM, Fotos: S. Werner

Dank der finanziellen Förderung des Landschaftsverbands Hildesheim e. V. / Regionale Kulturförderung hat das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) jetzt erstmals eine Visitenkarte mit Punktschrift herstellen können.

Sie soll blinden und sehbehinderten Menschen die Kontaktaufnahme zum Museum und den Zugang zu dessen abwechslungsreichen Programmen erleichtern. Der Druck der RPM-Visitenkarte ist ein erster Schritt innerhalb des vom Landschaftsverband geförderten Projekts zur Vermittlung museumspädagogischer Inhalte für blinde und sehbehinderte Personen.

In der 2. Hälfte dieses Jahres werden in diesem Rahmen noch weitere inklusive Vermittlungsangebote folgen. Dazu gehören buchbare Termine, die von R. Scheps (1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Hildesheim des RV-Hannover BVN e. V.) durchgeführt werden, und in denen über die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen informiert wird.

Außerdem werden inklusive Führungen für diese Zielgruppe im Rahmen der großen Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft" angeboten, die am 2. Oktober 2021 starten wird. Mit dem Projekt sollen die Strukturen auf dem Weg zu mehr Inklusion, Barrierefreiheit und kultureller Teilhabe für alle im RPM verstärkt werden.

SPENDENAUFRUF zur Unterstützung des Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM).

(©️RPM, Video: S. Werner)

Liebe Freunde und Freundinnen, Besucher und Besucherinnen,

das RPM ist eines der größten kommunalen Museen Norddeutschlands. Die erneute Schließung durch die Corona-Pandemie hat uns sehr getroffen und zu erheblichen finanziellen Einbussen geführt. Dennoch möchten wir Sie auch weiterhin mit unseren Ausstellungen vor Ort und mit online-Präsentationen begeistern, denn wir nehmen unseren Bildungsauftrag ernst, wollen gleichzeitig aber auch Freude, spannende Erlebnisse und Unterhaltung bieten. Bitte helfen Sie uns dabei.
Jede Spende zählt.

Sie können uns aber auch nachhaltig unterstützen indem Sie Mitglied in einem unserer Fördervereine werden. Wir brauchen jedes Mitglied!

Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung und wünschen allseits ein schönes Osterfest!

Ihre Regine Schulz
(Wissenschaftliche Direktorin des RPM & Betriebsführerin des Stadtmuseums im Knochenhauer-Amtshaus)

Hier geht`s zum Clip.

Steuerliche Aspekte
Das RPM ist eine gemeinnützige Gmbh und wird vom Finanzamt als förderungswürdig anerkannt. Daher kann ihre Unterstützung für das RPM mit steuerlichen Vorteilen verbunden sein. Denn Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen können als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Bei Spenden über 200,00 € benötigen Sie dafür eine Zuwendungsbestätigung, wenn Sie aber möchten stellen wir Ihnen bei auch darunter liegenden Beträgen aus. Für eine Zuwendungsbestätigung übermitteln Sie uns bitte Ihre Anschrift.

Unsere Bankverbindung für Ihre Spenden:
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
IBAN: DE78 2595 0130 0000 0148 07
BIC: NOLADE21HIK

Verlängert bis 01. August 2021:
"FASZINATION ÄGYPTEN"
Frühe Grafiken & Aquarelle

Die Kunstausstellung "Faszination Ägypten" zeigt frühe Grafiken und Aquarelle des Orients aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Der Mittelpunkt der Ausstellung mit den Original Aquarellen von David Robert und den Lithografien von Louis Haghe nach David Roberts, wurde jetzt im Roemer-Saal des RPM neu konzipiert und wartet auf unsere Besucher. Die Ausstellung wurde chronologisch geordnet und zeigt jetzt Aquarelle und Lithografien fortlaufend. Die Anordnung der Kunstwerke konnte – durch längere Wandflächen, großzügiger erfolgen und mussten nicht mehr übereinander hängen. So können auch unterschiedliche Motive eines Ortes wie beispielsweise Edfu, Karrnak oder Theben gemeinsam gezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kräne – Brücken – Lokomotiven
Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil

Verlängert bis 16.01.2022

Metallbaukästen eröffneten um 1900 in den Kinderzimmern völlig neue Spielwelten. Dieses geniale Konstruktionsspielzeug begeisterte durch seine Vielfältigkeit, verband es doch auf faszinierende Weise Spiel und Realität. Neben der Modelleisenbahn waren die Baukästen für kleine und große "Freizeit"-Ingenieure eines der beliebtesten Spielzeuge des 20. Jahrhunderts.

In der Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 1960er Jahre erlebten die Metallbaukästen und hier insbesondere der Märklin-Metallbaukasten in Deutschland und in vielen anderen Ländern ihren Höhepunkt. Damit knüpfte dieses Systemspielzeug an die großen Erfolge der Zwischenkriegszeit an. Für viele Jahrzehnte war es somit ein "Spielzeug für Generationen": Väter und Söhne, später auch Töchter fanden hier eine gemeinsame Erlebniswelt.

In der Ausstellung "Kräne - Brücken - Lokomotiven. Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil" wird die Faszination für dieses Eisenspielzeug erneut entfacht. Mit einmaligen Exponaten spannt sich ein Bogen, der von der Geschichte des Spielzeugs über die Kindheitserinnerungen bis in die Gegenwart führt.

DURCHBRUCH IN DER ENTZIFFERUNG
VOYNICH-CODE GEKNACKT

Prof. Dr. Rainer Hannig, wissenschaftlicher Berater und zeitweiliger Mitarbeiter am Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), ist es gelungen die Schrift und Sprache eines der rätselhaftesten Manuskripte der Welt zu entschlüsseln. Das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammende, nach einem früheren Besitzer namens Voynich bezeichnete Manuskript befindet sich heute in der Universität Yale, USA. Es ist reich mit Pflanzendarstellungen, Abbildungen verschiedener Wurzelsorten, Tierkreiszeichen sowie astronomischen und kosmologischen Motiven illustriert.

Die Schrift ist einzigartig und hatte sich bisher allen Entzifferungsversuchen widersetzt. Rainer Hannig hat jetzt nicht nur die Schriftzeichen entziffert, sondern auch die Sprache (wie schon von einigen Forschern vermutet) als Hebräisch identifizieren und ersten Textpassagen übersetzt.

In seinem letzte Woche vorab online veröffentlichten Artikel stellt der Autor seine bisherigen Ergebnisse samt Übersetzung der ersten Textpassagen Schritt für Schritt vor und legt den Weg zur Entzifferung allgemeinverständlich dar.

Die englische Übersetzung des Artikels ist in Arbeit und eine Konferenz für interessierte Kolleg*innen und die Presse ist für Anfang August im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim in Planung.

Weitere Informationenn erhalten Sie hier...

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Stand: Juni 2021

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