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Miniatur-Hildesheim im Wildgatter

© Roemer- und Pelizaeus-Museum

Anlässlich des Stadtjubiläums hat sich der Förderverein des Wildgatters ein ganz besonderes Geschenk einfallen lassen: Seit dem 08. Mai 2015 ist das Gehege der Hasen und Meerschweinchen mit Miniaturmodellen bekannter Hildesheimer Bauten ausgestattet. Neben dem Dom oder der Michaeliskriche können die Besucher auch das Knochenhaueramtshaus und das Roemer- und Pelizaeus-Museum bestaunen. Hergestellt wurden die Modelle von zwanzig Langzeitarbeitslosen des Stein und Kreye Instituts für Erwachsenenbildung, welche vier Monate an den detailgetreuen Modellen sägten, feilten und strichen, bevor es feierlich enthüllt wurden konnte. Oberbürgermeister Meyer freut sich sichtlich über das Geschenk: „Ich glaube, eine bessere Idee kann man gar nicht haben". 

Neuerungen bei den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen!

Seit dem Beginn der Sonderausstellung “Hildesheim im Mittelalter - Die Wurzeln der Rose" haben Besucher, welche die ganze kulturelle Vielfalt Hildesheims entdecken wollen, die Möglichkeit ein Kombiticket zu erwerben. Dieses kostet 15,00 € pro Person und beinhaltet den Eintritt in das Roemer- und Pelizaeus-Museum, das Stadtmuseum, den Andreaskirchturm und das neue Dommuseum. Das Ticket ist über mehrere Tage nutzbar und ab der ersten Verwendung ein Jahr gültig.

Eine weitere Änderung betrifft die Öffnungszeiten: Ab sofort bis 4. Oktober 2015 können Sie das Museum donnerstags bis 20.00 Uhr besuchen. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, in Ruhe die Sonder- und Dauerausstellungen zu erkunden, ohne auf die Wochenenden angewiesen zu sein.

Kunstwunden als Toleranzbotschaft

 „Stigma to go" ist der Auftakt zu einem Projekt mit dem Titel „1200 Hildesheimer Gestalten", mit dem die Diakonie Himmelsthür über das ganze Jahr verteilt einen bewusst aufrüttelnden Beitrag zum Stadtjubiläum leisten will. Neben dem Museum sind auch das Projekt Nordstadt.Mehr.Wert der Lebenshilfe, die proWerkstätten Himmelsthür und die Herberge zur Heimat im Boot. Hildesheim sei ein Vorreiter in punkto Inklusion, doch es sei noch eine Menge zu tun, sagt die Regionalgeschäftsführerin der Diakonie Himmelsthür Judith Hoffmann. Um mehr Toleranz und gegenseitigen Respekt zu verwirklichen, um Menschen vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Unabhängig davon, welche äußeren Merkmale sie tragen.

Und so entsteht an diesem Vormittag ein Wundmal nach dem anderen in den Gesichtern und auf den Armen zahlreicher Freiwilliger. Die künstlichen Wundmale stehen stellvertretend für körperliche oder seelische Verletzungen, überspitzen diese plakativ und deuten somit um: Jedes Stigma wird zur Toleranzbotschaft. Zum Abschluss spazieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Fußgängerzone zum Hauptbahnhof. 

Neben dem Anliegen, die vielen Formen von Ausgrenzung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen, verfolgt die Aktion aber noch ein zweites Ziel: das Museum als Kulturort für Menschen interessant zu machen, die bislang nicht zu den Stammgästen gehören. Im Mittelpunkt steht der Besuch des „Museum der Sinne", einem besonders gestalteten, barrierefreien Bereich. „Hier darf man Sachen machen, die man in einem Museum sonst nie darf”, sagt Museumsmitarbeiterin Julia Kruse - nämlich Dinge anfassen, die sonst hinter Vitrinengläsern geschützt werden. Wer kein Augenlicht hat, kann Objekte und Text fühlen. Ein Vortrag durch Dr. Marion Hesse zur „Zugänglichkeit von Kultur für Alle am Beispiel des Museums der Sinne" führte den Museumsbesuch ein. Hier wurde das Konzept und die Idee der Ausstellung vorgestellt.

Mit der Diakonie Himmelsthür sei bereits die nächste Kooperation in Planung, der „Kulturkoffer".

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jeden Sonntag, 14.30 Uhr

Donnerstag, 28.05.2015, 18.00 Uhr

Freitag, 06.05.2015, 19.30 Uhr

 
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