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Now you see me Moria

15.10.2021 – 16.01.2022

Die Ausstellung war ursprünglich im Frühjahr 2022 geplant, wird aber aufgrund der aktuellen Lage in Afghanistan/Kabul vorgezogen.

Die Ausstellung geht auf ein Projekt von afghanischen und syrischen Flüchtlingen zurück, das in Zusammenarbeit mit einer niederländischen Bildredakteurin initiiert wurde. Die Fotografien sollen das Leben in den Lagern auf Lesbos dokumentieren und auf die zum Teil verheerende humanitäre Lage vor Ort aufmerksam machen.

Die Fotos wirken harmlos und alltäglich – die Dramatik ergibt sich aber aus dem Kontext und den Begleittexten.

Ab dem 19.10.2021 werden im 14-tägigen Rhythmus Kurz-Führungen angeboten, dienstags von 11 bis 11:30 Uhr und freitags von 16 bis 16:30 Uhr.

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.

Seuchen - Fluch der Vergangenheit, Bedrohung der Zukunft

02.10.2021 – 01.05.2022

„Es ist eine Ausstellung der Superlative: Annähernd 2000 m2 Ausstellungsfläche, ca. 850 Exponate, 85 Leihgeber aus dem In- und Ausland.“, so Kurator Oliver Gauert über die Sonderausstellung „Seuchen. Fluch der Vergangenheit – Bedrohung der Zukunft“, die am 1. Oktober eröffnet wurde und vom 02.10.2021 bis zum 01.05.2022 im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) in Hildesheim zu sehen ist. Die weltweit einzigartige Sonderausstellung zur Kulturgeschichte der Seuchen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eine Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie bietet den Besuchern Zugänge auf verschiedenen Ebenen.

Am 1. Oktober hat in der Halle39 die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung SEUCHEN stattgefunden. Über den folgenden Link können Sie die Aufzeichnung als Youtube-Mitschnitt ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=VWOCJPQGcNw&ab_channel=RPMuseum

Museumspädagogische Publikation zur Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft"

Bakterien, Viren & Co. haben immer wieder schwere Seuchen in der Geschichte der Menschheit ausgelöst. Dieses Heft gibt einen spannenden Überblick über den ständigen Wettlauf zwischen medizinischem Fortschritt und gefährlichen Krankheitserregern.

Spektakuläre Erfolge der letzten Jahrhunderte in Naturwissenschaft und Medizin sowie  bahnbrechende Leistungen bedeutender Forscher und Ärzte sind chronologisch aufgeführt. Aber auch die menschlichen, gesellschaftlichen und globalen Auswirkungen von Seuchen werden thematisiert: Wie gehen Gesellschaften mit Seuchen um? Was wird zur Bekämpfung unternommen? Welche Rolle spielen die Globalisierung und der Umweltschutz? Was kann jeder Einzelne tun? Wie sieht die aktuelle und zukünftige Forschung in Bezug auf Seuchen aus?

Das reich bebilderte Heft ist im Luxor-Shop des Museums für 5 € erhältlich und gibt einen leicht verständlichen Überblick über die Themenbereiche und Stationen der Sonderausstellung. Schulen erhalten das Heft im Klassensatz für 3 €/ Heft.

Kräne – Brücken – Lokomotiven
Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil

Verlängert bis 16.01.2022

Metallbaukästen eröffneten um 1900 in den Kinderzimmern völlig neue Spielwelten. Dieses geniale Konstruktionsspielzeug begeisterte durch seine Vielfältigkeit, verband es doch auf faszinierende Weise Spiel und Realität. Neben der Modelleisenbahn waren die Baukästen für kleine und große "Freizeit"-Ingenieure eines der beliebtesten Spielzeuge des 20. Jahrhunderts.

In der Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 1960er Jahre erlebten die Metallbaukästen und hier insbesondere der Märklin-Metallbaukasten in Deutschland und in vielen anderen Ländern ihren Höhepunkt. Damit knüpfte dieses Systemspielzeug an die großen Erfolge der Zwischenkriegszeit an. Für viele Jahrzehnte war es somit ein "Spielzeug für Generationen": Väter und Söhne, später auch Töchter fanden hier eine gemeinsame Erlebniswelt.

In der Ausstellung "Kräne - Brücken - Lokomotiven. Metallbauwelten von Märklin, Trix und Stabil" wird die Faszination für dieses Eisenspielzeug erneut entfacht. Mit einmaligen Exponaten spannt sich ein Bogen, der von der Geschichte des Spielzeugs über die Kindheitserinnerungen bis in die Gegenwart führt.


©RPM, Video: J. Hoyer

Eine virtuelle Ausstellung des Roemer- und Pelizaeus-Museums

Am 28. Januar 1900 eröffnete im Roemer-Museum eine Ausstellung mit ethnografischen Objekten aus der Sammlung eines gewissen Hermann Großkopf. Als Schiffsingenieur auf dem Reichspostdampfer "Stettin" des Norddeutschen Lloyd hatte Großkopf den Stillen Ozean von Singapur bis Neuguinea befahren und dabei kistenweise Ethnographica als Souvenirs gesammelt.

Etwa 130 dieser Objekte kaufte 1900 das Roemer-Museum von ihm. Mehr als 200 weitere verkaufte eine seiner Töchter 1941 an die ethnologische Sammlung der Universität Göttingen. Nach vielen Jahren im Dienst des Norddeutschen Lloyd ließ sich Hermann Großkopf 1913 in Hildesheim nieder, wo er bis kurz vor seinem Tod 1933 als Mitarbeiter der Städtischen Gas- und Wasserwerke die Heizungen in öffentlichen Gebäuden wartete.

Über 100 Jahre nach der ersten Großkopf-Ausstellung hat jetzt eine weitere am RPM eröffnet, diesmal in virtueller Form. Im Rahmen des von der VW-Stiftung geförderten Verbundprojektes "Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" (PAESE) haben sich die Ethnologin Dr. Sabine Lang (Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim) und die Historikerin Sara Müller (Universität Göttingen) auf Spurensuche begeben. Im Stil eines Dokumentarfilms nimmt die Ausstellung die Zuschauer/innen mit auf eine Reise. Sie erzählt von den Fahrten der "Stettin", den Verhältnissen in der damaligen Kolonie "Deutsch-Neuguinea" sowie den dortigen Sammelaktivitäten Großkopfs und anderer europäischer Reisender. Zugleich erleben die Zuschauer/innen auch eine Führung, denn die Kuratorinnen erklären innerhalb der virtuellen Ausstellung einzelne Objekte und deren Funktion.

Die virtuelle Ausstellung "Souvenirs aus Neuguinea?" ist vom 13. August bis 31. Dezember 2021 auf dem YouTube-Kanal des RPM zu sehen.

Hier geht`s zur Ausstellung.

RPM-VISITENKARTE MIT PUNKTSCHRIFT


v.l.n.r.: Julia Kruse (Inklusionsbeauftragte des RPM), Rudi Scheps (1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Hildesheim des RV-Hannover BVN e. V.), Prof. Dr Regine Schulz (wissenschaftliche Direktorin des RPM) Bilder: ©RPM, Fotos: S. Werner

Dank der finanziellen Förderung des Landschaftsverbands Hildesheim e. V. / Regionale Kulturförderung hat das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) jetzt erstmals eine Visitenkarte mit Punktschrift herstellen können.

Sie soll blinden und sehbehinderten Menschen die Kontaktaufnahme zum Museum und den Zugang zu dessen abwechslungsreichen Programmen erleichtern. Der Druck der RPM-Visitenkarte ist ein erster Schritt innerhalb des vom Landschaftsverband geförderten Projekts zur Vermittlung museumspädagogischer Inhalte für blinde und sehbehinderte Personen.

In der 2. Hälfte dieses Jahres werden in diesem Rahmen noch weitere inklusive Vermittlungsangebote folgen. Dazu gehören buchbare Termine, die von R. Scheps (1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Hildesheim des RV-Hannover BVN e. V.) durchgeführt werden, und in denen über die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen informiert wird.

Außerdem werden inklusive Führungen für diese Zielgruppe im Rahmen der großen Sonderausstellung "Seuchen. Fluch der Vergangenheit - Bedrohung der Zukunft" angeboten, die am 2. Oktober 2021 starten wird. Mit dem Projekt sollen die Strukturen auf dem Weg zu mehr Inklusion, Barrierefreiheit und kultureller Teilhabe für alle im RPM verstärkt werden.

DURCHBRUCH IN DER ENTZIFFERUNG
VOYNICH-CODE GEKNACKT

Prof. Dr. Rainer Hannig, wissenschaftlicher Berater und zeitweiliger Mitarbeiter am Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), ist es gelungen die Schrift und Sprache eines der rätselhaftesten Manuskripte der Welt zu entschlüsseln. Das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammende, nach einem früheren Besitzer namens Voynich bezeichnete Manuskript befindet sich heute in der Universität Yale, USA. Es ist reich mit Pflanzendarstellungen, Abbildungen verschiedener Wurzelsorten, Tierkreiszeichen sowie astronomischen und kosmologischen Motiven illustriert.

Die Schrift ist einzigartig und hatte sich bisher allen Entzifferungsversuchen widersetzt. Rainer Hannig hat jetzt nicht nur die Schriftzeichen entziffert, sondern auch die Sprache (wie schon von einigen Forschern vermutet) als Hebräisch identifizieren und ersten Textpassagen übersetzt.

In seinem letzte Woche vorab online veröffentlichten Artikel stellt der Autor seine bisherigen Ergebnisse samt Übersetzung der ersten Textpassagen Schritt für Schritt vor und legt den Weg zur Entzifferung allgemeinverständlich dar.

Die englische Übersetzung des Artikels ist in Arbeit und eine Konferenz für interessierte Kolleg*innen und die Presse ist für Anfang August im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim in Planung.

Weitere Informationenn erhalten Sie hier...

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Stand: ab 22. September 2021
Es gilt aktuell die 3G-Regelung

Sonntag, 17.10.2021, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr

Anmeldung erforderlich

Sonntag, 12.12.2021, 14.30 Uhr

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Wir sind an folgenden Tagen persönlich für Sie erreichbar:

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in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags jeweils von 13:00 bis 16:00 Uhr.

Sie können uns auch gerne Ihre Buchungsanfrage an buchungen@rpmuseum.de senden.

 
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