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Lichtkunst auch auch bei uns im RPM!

Die EVI LICHTUNGEN verwandeln die Stadt Hildesheim am 23 bis zum 26. Januar 2020 jeweils zwischen 18:00 und 23:00 Uhr bereits zum dritten Mal zu einem atemberaubenden Lichtkunstparcours. In dem dezentralen Ausstellungsprojekt treten internationale Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in den Dialog mit städtischen Gegebenheiten.Fassaden werden zu Leinwänden, versteckte und wenig beachtete Orte werden sichtbar, sakrale wie weltliche Stätten werden zu Verhandlungsräumen zeitgenössischer Kunst. Damit fördert dieses internationale Kunstprojekt neue Sichtweisen auf urbane Orte und vermittelt einen Überblick in die vielfältige Welt der Lichtkunst.Die EVI LICHTUNGEN 2020 laden 20 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus 11 Ländern ein und beinhalten außerdem drei Kooperationen mit dem Hildesheimer Kunstverein, Kunstraum 53 und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Bespielt wird dieses Mal u.a. erstmals die Glashalle der Sparkasse, der Hindenburgplatz, das Landgericht Hildesheim, den Hohen Wall, und den Bernwardstollen.Das RPM, die Weltkulturerbestätten Dom, Dommuseum und Michaeliskirche und andere Kulturerbe-Orte sind sind ebenfalls ein wichtiger Teil des Programms, die exklusiv für die EVI LICHTUNGEN für künstlerische Interventionen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen zu den Installationen in unserem
Haus finden Sie hier.

Führung in Einfacher Sprache zum Thema: „Voodoo“

Bild: © RPM, Foto: Achim Puzik

Samstag 25.1.2020, 11.00 Uhr, Treffpunkt: Eingangshalle RPM

Voodoo ist ein sehr spannendes Thema! Es handelt von Göttern und Geistern aus Westafrika. In der Führung wird erklärt, wie die Menschen mit diesen Geistern in Kontakt treten. Musik, Tanz und Gesang spielen im Voodoo eine wichtige Rolle. Die Führung richtet sich an alle interessierten Besucher. Das heißt, sie ist z. B. auch für Menschen geeignet, die nicht so gut Deutsch sprechen oder verstehen können. Die Führung kostet 3 € für Erwachsene. Der Eintritt kostet 10 €, ermäßigt 5 € pro Person. Ermäßigt sind u.a. Studenten und Menschen mit Behinderung.

Bei Fragen rufen Sie gerne an unter der Tel.-Nr.: 05121-936933

Voodoo im ZDF!

Zum Jahresbeginn gab es noch einen sehr schönen Beitrag über unsere aktuelle Sonderausstellung „Voodoo“ im ZDF heute journal!

©ZDF heute journal, 02.01.2019

ALTES ÄGYPTEN – NEU IN SZENE GESETZT!
06.12.2019 – 02.02.2020

Seit Juni 2018 findet im Rahmen des niedersachsenweiten Programms "SCHULE:KULTUR!‟ eine enge Zusammenarbeit des Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) und der Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) statt. Neben den Fachbereichen Gesellschaft und Kunst sind auch naturwissenschaftliche Disziplinen, Sprachen und Religion/Werte und Normen in diverse Projekte eingebunden. Sowohl anknüpfend an aktuelle Sonderausstellungen als auch verankert im Lehrplan der Jahrgänge 5., 7., 9 und 10. erschließen sich Schülerinnen und Schüler den außerschulischen Lernort Museum. So eröffnet das RPM als Mehrspartenhaus vielfältige Möglichkeiten zu neuen und erlebnisreichen Zugängen zu geschichtlichen sowie aktuellen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen und somit zu einem ganzheitlichen und lebensnahen Lernen.

Eines dieser Projekt setzt sich nicht nur mit den archäologischen Inhalten der Ägypten-Dauerausstellung auseinander, sondern auch mit der Präsentation selbst: So befassten sich die Klassen 10.1 und 10.6 der RBG im Winter 2018/2019 in den Fächern Religion/Werte und Normen und Kunst intensiv mit den Themen "Tod und Jenseits im Alten Ägypten" und "Innenarchitektur".

Zu welchen Ergebnissen kommen Schülerinnen und Schüler im Wahlfach Kunst (10. Jahrgang), wenn sie die ägyptische Dauerausstellung des RPM nicht nur aus den Blickwinkel der Religion des Pharaonenreiches sehen, sondern auch unter den Aspekten der Vermittlung und Ausstellungsarchitektur? Herausgekommen sind 14 anspruchsvolle Modelle der jungen Leute, die einen inspirierenden Zugang zum Jenseitsgedanken der Ägypter geben.

Ein Ergebnis, das nur durch die fundierte / kooperierenden Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum möglich ist.


Voodoo (19.10.2019 - 17.05.2020)

Die Voodoo-Religionen umgibt ein Hauch von Mystik und Exotik. Viele Menschen verbinden Voodoo vor allem mit Nadelpuppen und Zombies. Dieses Bild ist wesentlich von Hollywood geprägt worden. Die Realität aber ist sehr viel komplexer. Tatsächlich sind die Voodoo-Religionen Jahrhunderte alt und verfügen über ein umfassendes und abstraktes theologisches Fundament. Sie lassen sich bis zur Yoruba-Religion in Nigeria und möglicherweise noch weiter bis zu den antiken Hochkulturen im Nordosten des afrikanischen Kontinents zurückverfolgen. Heute ist Vodun, wie die Religion in Afrika genannt wird, vor allem in Benin, Ghana und Togo verbreitet. Über den Sklavenhandel gelangten Westafrikaner in die Karibik und auf das amerikanische Festland und mit ihnen ihre Glaubensvorstellungen, die sich in den Kolonien mit Christentum und indigenen Religionen Amerikas vermischten. Vor allem in Haiti bildete sich eine eigene Voodoo-Variante heraus. Doch auch in Kuba, Brasilien und den USA gibt es afroamerikanische Religionen, die von Vodun und Yoruba stark beeinflusst sind.

So verschieden wie die Länder sind, in denen diese Religionen auftreten, so unterschiedlich sind die religiösen Praktiken und Zeremonien. Voodoo ist mehr als eine Religion - eine Gesellschaftsform mit einem eigenen Rechtssystem. Die Klischees, die man mit Voodoo verbindet, haben ihre Ursprünge in Haiti und sind gar nicht so weit von der Realität entfernt. Doch afrikanisches Vodun ist ganz anders...

Die Ausstellung "Voodoo" ist eine Weltpremiere und zeigt erstmals diese Religionen beidseits des Atlantiks in ihrer Gesamtheit. Auf zwei Etagen präsentieren wir fast 1.200 Objekte. Erleben Sie aktive Altäre aus Benin und Togo und spazieren Sie über die Place d'Haïti oder durch nachgebaute Straßenzüge in Kuba und Brasilien und tauchen Sie tief ein in diese fremde und farbenfrohe Welt!

Begegnungen mit Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen:
5 Kulturen - 5000 Jahre (02.11.2019-31.05.2020)

Keramikkunst von Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen im Dialog mit Keramik aus Südamerika und China, dem Mittelmeerraum und Ägypten.

Gefäße gehören seit frühester Zeit zu den Dingen des täglichen Lebens. Sie können aber auch im Kult und bei Ritualen als wichtige Bedeutungsträger gelten und als Medium künstlerischer Gestaltung die Menschen beeindrucken.

Mit dem Ausstellungsprojekt "Begegnungen: 5 Kulturen - 5000 Jahre" vom 2. November 2019 bis 31. Mai 2020 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), werden einzigartige Gefäße und Keramikobjekte von Gerd Hiort Petersen & Hans Munck Andersen im Dialog mit Vergleichsobjekten aus dem vorspanischen Südamerika, dem kaiserzeitlichen China sowie dem antiken Mittelmeerraum und dem alten Ägypten präsentiert und inszeniert. Dabei geht es nicht nur um Formen und Materialien, sondern auch um Funktionen, Bedeutungen und Inhalte sowie um Wirkung und Empfindungen. Das kulturübergreifende Konzept bringt dafür eindrucksvolle, vorwiegend polychrome Gefäße aus unterschiedlichen Kontinenten und zusammen, die geeignet sind, die Kulturen, denen sie entstammen, den Museumsbesuchern näherzubringen.

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Jüdische Mitglieder im Hildesheimer Museumsverein

Montag, 27.01.2020, 18.30 Uhr

jeden Sonntag, 14.30 Uhr

 
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