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Familientag im RPM! Kinder freier Eintritt, Erwachsene ermäßigt

RAMSES IN NOT! – WIR BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG!

 
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Helfen Sie uns! Ramses der Große würde es Ihnen danken.

Seit 1980 gräbt ein Team des Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim in der Ramsesstadt, der ägyptischen Hauptstadt Ramses II. ("des Großen") im ägyptischen Nildelta. In den vergangenen vier Jahrzehnten wurden bei den Arbeiten großartige Ergebnisse erzielt, die uns die Lebensumstände von altägyptischen Beamten, Soldaten, Handwerkern und sogar Pferden nähergebracht haben.

Das Gelände ist aber durch intensive Landwirtschaft und das Wachstum der umliegenden Ortschaften stark gefährdet. Um die Überreste der Stadt zu erhalten und zu erforschen sind unsere Grabungen unverzichtbar, weshalb wir auch von der ägyptischen Altertumsbehörde unterstützt werden. Damit das Projekt auch in der Zukunft weitere aufsehenerregende Entdeckungen machen kann, benötigen wir nun Ihre Unterstützung. Schon mit wenigen Euro können Sie zur Erforschung der Ramsesstadt beitragen und sicherstellen, dass die antike Stadt noch viele ihrer Geheimnisse preisgeben wird.

mehr Informationen...

Bilder: ©️ "Projekt Ramsesstadt", Fotos: Axel Krause

Bizango-Gruppe, Haiti ©RPM, Foto: Sh. Shalchi

Zusatztermin:
Öffentliche Kuratorenführung durch
die Sonderausstellung Voodoo!

Aufgrund der enormen Nachfrage, bieten wir am kommenden Sonntag, 16.02. und am 01.03.2020 jeweils um 13.30 Uhr einen zusätzlichen Termin für die öffentliche Führung durch Ausstellungskurator Oliver Gauert, M.A. an!

Führungsgebühr pro Person: Erwachsene 4,00 €, Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,00 €, zzgl. Eintritt

NEU!
"Dahomey – Königreich aus Blut und Tränen"
und "Unser Afrika"

"Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim präsentiert ab dem 2. Februar 2020 zwei neue Sonderausstellungen, die sich unter ganz verschiedenen Blickwinkeln mit der Kolonialzeit in Afrika befassen.

"Dahomey - Königreich aus Blut und Tränen" zeigt die politische und kulturelle Geschichte jenes westafrikanisches Königreichs, in dem die Voodoo-Religionen ihren Ursprung haben. Dabei wird sowohl die vorkoloniale als auch die koloniale Epoche beleuchtet. Zu den herausragenden Exponaten gehören der Thronsitz eines regionalen Machthabers und das Gemälde 'Le genie du roi Guezo', das den Geist des legendären Königs Gezo darstellt.

Die Ausstellung "Unser Afrika" hingegen setzt sich in Werken des deutsch-amerikanischen Künstlers Marc Erwin Babej mit der deutschen Kolonialvergangenheit im heutigen Namibia, ehemals Deutsch-Südwestafrika, auseinander. In modernen Aufnahmen von betörender und zugleich verstörender Schönheit, die zeitgenössischen Zitaten gegenüber stehen, werden Motive und Ideologie der Kolonialherren sichtbar. Die hochaktuelle Ausstellung zeigt, wohin Rassenwahn und Großmachtdenken führen und ist auch eine eindringliche Warnung in einer von weltweiten politischen Umwälzungen erschütterten Zeit. Die beiden Ausstellungen stellen gemeinsam mit der großen Voodoo-Ausstellung das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim gänzlich unter das Motto Afrika", so Ausstellungskurator der Sonderausstellungen "Voodoo" und "Unser Afrika, Oliver Gauert, M.A..

Voodoo im ZDF!

Zum Jahresbeginn gab es noch einen sehr schönen Beitrag über unsere aktuelle Sonderausstellung „Voodoo“ im ZDF heute journal!

©ZDF heute journal, 02.01.2019


Voodoo (19.10.2019 - 17.05.2020)

Die Voodoo-Religionen umgibt ein Hauch von Mystik und Exotik. Viele Menschen verbinden Voodoo vor allem mit Nadelpuppen und Zombies. Dieses Bild ist wesentlich von Hollywood geprägt worden. Die Realität aber ist sehr viel komplexer. Tatsächlich sind die Voodoo-Religionen Jahrhunderte alt und verfügen über ein umfassendes und abstraktes theologisches Fundament. Sie lassen sich bis zur Yoruba-Religion in Nigeria und möglicherweise noch weiter bis zu den antiken Hochkulturen im Nordosten des afrikanischen Kontinents zurückverfolgen. Heute ist Vodun, wie die Religion in Afrika genannt wird, vor allem in Benin, Ghana und Togo verbreitet. Über den Sklavenhandel gelangten Westafrikaner in die Karibik und auf das amerikanische Festland und mit ihnen ihre Glaubensvorstellungen, die sich in den Kolonien mit Christentum und indigenen Religionen Amerikas vermischten. Vor allem in Haiti bildete sich eine eigene Voodoo-Variante heraus. Doch auch in Kuba, Brasilien und den USA gibt es afroamerikanische Religionen, die von Vodun und Yoruba stark beeinflusst sind.

So verschieden wie die Länder sind, in denen diese Religionen auftreten, so unterschiedlich sind die religiösen Praktiken und Zeremonien. Voodoo ist mehr als eine Religion - eine Gesellschaftsform mit einem eigenen Rechtssystem. Die Klischees, die man mit Voodoo verbindet, haben ihre Ursprünge in Haiti und sind gar nicht so weit von der Realität entfernt. Doch afrikanisches Vodun ist ganz anders...

Die Ausstellung "Voodoo" ist eine Weltpremiere und zeigt erstmals diese Religionen beidseits des Atlantiks in ihrer Gesamtheit. Auf zwei Etagen präsentieren wir fast 1.200 Objekte. Erleben Sie aktive Altäre aus Benin und Togo und spazieren Sie über die Place d'Haïti oder durch nachgebaute Straßenzüge in Kuba und Brasilien und tauchen Sie tief ein in diese fremde und farbenfrohe Welt!

Begegnungen mit Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen:
5 Kulturen - 5000 Jahre (02.11.2019-31.05.2020)

Keramikkunst von Gerd Hiort Petersen und Hans Munck Andersen im Dialog mit Keramik aus Südamerika und China, dem Mittelmeerraum und Ägypten.

Gefäße gehören seit frühester Zeit zu den Dingen des täglichen Lebens. Sie können aber auch im Kult und bei Ritualen als wichtige Bedeutungsträger gelten und als Medium künstlerischer Gestaltung die Menschen beeindrucken.

Mit dem Ausstellungsprojekt "Begegnungen: 5 Kulturen - 5000 Jahre" vom 2. November 2019 bis 31. Mai 2020 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), werden einzigartige Gefäße und Keramikobjekte von Gerd Hiort Petersen & Hans Munck Andersen im Dialog mit Vergleichsobjekten aus dem vorspanischen Südamerika, dem kaiserzeitlichen China sowie dem antiken Mittelmeerraum und dem alten Ägypten präsentiert und inszeniert. Dabei geht es nicht nur um Formen und Materialien, sondern auch um Funktionen, Bedeutungen und Inhalte sowie um Wirkung und Empfindungen. Das kulturübergreifende Konzept bringt dafür eindrucksvolle, vorwiegend polychrome Gefäße aus unterschiedlichen Kontinenten und zusammen, die geeignet sind, die Kulturen, denen sie entstammen, den Museumsbesuchern näherzubringen.

Roemer- und Pelizaeus-Museum macht weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Handlaufbeschriftungen und tastbare Beschilderungen erleichtern die Orientierung im Museum

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit gemacht: Professionell angefertigte Handlaufbeschriftungen der Firma ILIS Leitsysteme in Hannover, die sich auf integrative Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat, erleichtern den Besuchern nun die Orientierung im Museum. 

Nicht nur die Handläufe in den Treppenhäusern wurden mit tastbaren Beschriftungen in Braille- und erhabener Schrift ausgestattet. Auch in den Aufzügen und als Wegweiser zu den sanitären Anlagen geben Schilder aus mit einer speziellen Schutzschicht versehenem Aluminium Hilfestellung.  „Das ist eine große Hilfe für uns Blinde. So kann man sich hier im Museum auch gut selbstständig orientieren“, lobt Rudolf Scheps, blinder Mitarbeiter des RPM, die neuen Beschriftungen. 

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Wir sind an folgenden Tagen persönlich für Sie erreichbar:

Dienstags in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie Mittwochs und Donnerstags jeweils von 13:00 bis 16:00 Uhr.

Besuchen Sie uns auf:

 

 

Samstag, 07.03.2020, 11.00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 05121-936920.

Sonntag, 08.03.2020, 14.00 - 15.00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 05121-936920.

Sonntag, 15.03.2020, 14.00 - 17.00 Uhr

jeden Sonntag, 14.30 Uhr

 
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